Donnerstag, 4. September 2014

Der Rattenfänger von Hameln

Es ist schon etwas seltsam. Ich bin noch fleißig in meinem Büro und bekomme meine letzten Tage dort herum. Das Zugehörigkeitsgefühl kommt mir gelegentlich schon abhanden und in manche Besprechungen werde ich nicht mehr einbezogen. Dafür bin ich geistig aber auch nicht immer anwesend und vollknallen mit Aufgaben lasse ich mich auch nicht mehr. Was ich nicht schaffe, bleibt eben liegen. Ich habe das Gefühl, ich nehme innerlich regelrecht Abschied. Aber Randnotizen dringen fast immer zu mir durch.


Heute konnte ich mir ein schmunzeln nicht verkneifen. Gab es doch eine Besprechung, bei der die aktuellen Probleme auf den Tisch kamen. Und wie man das zukünftig gemeinsam lösen will...  Was habe ich mir den Mund förmlich fusselig geredet, was gab es für Diskussionen deswegen im Januar. Da ist aber alles verpufft und ich wurde fast zur Meckerziege deklariert *fg* - Und Cheffe schwört nun seine Restgemeinschaft auf sich ein. Nach altbekannter Manier. Wieso ich da auf den Rattenfänger von Hameln komme, weiß ich nicht so genau. Wahrscheinlich hängt das damit zusammen, dass ich mich auch als Mäusefänger und Gartenschläferfänger betätige. Diese lieben Tierchen bevölkern das Büro tatkräftig, fetzen die Dämmung aus der Hallendecke und haben letzte Woche den liegengebliebenen Frühstücksbeutel des Seniors inklusive belegte Schnittchen zerschrotet. Aber sowas von! Handgroße Löcher waren durch den Stoffbeutel gefressen und die Alufolie lag in wunderbar kleinen, unregelmäßigen Kügelchen unter dem Tisch. Zwischendrin natürlich auch die gemeinen Verdauungskügelchen Aber niedlich sind die Dingerchen, auch wenn sie erst mal panisch in ihrer Lebendfalle hin und her düsen, wenn man sich am Morgen nähert. Aber mit Schoki fängt man schließlich auch die frechsten Gartenschläfer. Am besten geht die Zartbitter mit 70% Kakao von der Schweizer Firma. Gekauft vom Chef für den Eigenbedarf.


Was ich mit den Mäusen und Gartenschläfern mache? Die werden ungefähr 100 m weiter im Gebüsch in die Freiheit entlassen. Immerhin sollen sie die Chance haben, heim zu finden *fg*

Montag, 18. August 2014

Üben, Üben, Üben...

"Bärbellinda, ich suche die Unterlagen zu dem einen Kunden, ich brauche unbedingt die Gerätenummer. Weißt du, wo die sein könnten? Das ist ein Vorgang, der schon ziemlich lange zurück liegt."


"Hm, die könnten da an der Stelle sein, schau mal nach, vielleicht findest du sie." Das war der Tipp mit dem höchsten Wahrscheinlichkeitstreffer und dem geringsten Aufwand für mich. Aber dort war es nicht.


"Hast du die vielleicht im Projektordnerschrank oder liegt das bei dir noch auf dem Tisch? Ich habe sonst schon überall gesucht."


"Nee, ich hab das in den letzten Wochen nicht gesehen." (Geht's noch? Was soll ich mit deinem Krempel?)


Hektisches und flüchtiges Weitersuchen in verschiedenen Ordnern brachte die gewünschte Information auch nicht zu Tage.


Ich habe sie weiter suchen lassen. Normal hätte ich mich der Suche sofort angeschlossen und alle möglichen kreativen Lösungen gefunden. Und tief im Innersten keimte bei mir der Gedanke:


 *Suche deinen Schei....benhonig doch alleine!*


Nee, ich habe mich der Suche nicht angeschlossen. Obwohl ich meist weiß, wo ich was finde. Auch Informationen, für die ich nicht verantwortlich bin. Fünf Minuten vor Feierabend suche ich ab sofort nichts mehr! Ich bin nicht mehr das wandelnde Informationszentrum für andere unordentliche oder vergessliche Mitarbeiter, für die es leichter ist, bei mir nachzufragen anstatt den eigenen Kopf zu benutzen. Ich reibe mich nicht mehr für den Krempel anderer auf! Und ich bin nicht die Außenstelle eurer Gehirne! Es reicht! Ihr werdet zukünftig ohne mich auskommen, also übt schon mal!


Und ich übe, mich an meine Vorsätze zu halten.


Anmerkung: Das mußte ich heute mal los werden. Und ich schäme mich fast dafür, das ich zutiefst Genugtuung wegen der Situation empfinde. Und ein Stück Gehässigkeit ist sicherlich auch dabei. Das darf ich mir auch mal gönnen. Und ein breites innerliches Grinsen.....


Und dann ist mir noch eingefallen, wo das Ding sein könnte. Da, wo es hingehört: Im Ordner mit den abgeschlossenen Aufträgen.... 

Mittwoch, 13. August 2014

Papier, Papier, Papier...

...macht glücklich.


Definitiv!


Wahrhaftig!


In echt!


Ein ganze fette Mappe voller Papier zum ausfüllen, unterschreiben und wieder wegschicken. Mindestens 50 Blätter Papier. Und noch jede Menge Papier zum lesen und belehren lassen. Sogar eine CD ist dabei.


Alles nur für mich!


Die paar Rennereien zum Nachweise besorgen! Was macht das schon?  Mach ich in dem Fall doch gerne.


Definitiv!


Wahrhaftig!


Wer jetzt denkt, ich hab sie nicht mehr alle, hat vielleicht Recht.


Ich bin einfach aus dem Häuschen, weil ich mich so freue.


Papier, Papier, Papier....

Sonntag, 3. August 2014

Der Absurdidätenbungalow wird geschlossen!

Oder: Rückblick Juli 2014


Was lange gärt, wird gut. So oder ganz ähnlich...  Mir scheint aber, da stimmt etwas nicht ganz. Ich habe lange gegoren, war zwischenzeitlich ziemlich stinkig, habe dann doch langfristig ordentlich gedüngt und die neuen Blümelein stehen am Weg und leuchten.


Und manchmal ist man einfach zur rechten Zeit am rechten Ort und macht auch noch das Richtige.


Jedenfalls hat der Juli alles durcheinander gewirbelt. Ein Urlaub, der eigentlich keiner war und aus dem ich nicht erholt kam, wie noch nie zuvor. Ein Nerven-, Habenwollen-, Bibber- und Bekommen-Krieg innerhalb von 4 Wochen. Verrückte Geschichten inklusive ein Vom-Stuhl-Fallen-Hilfe-ich-habe-Panik-Ereignis. Dazu ein kleiner, neuer Erdenbürger in der Familie. Erinnerungen, besuchen alter Plätze und neue Zukunftspläne schmieden. Alles auf einmal, verpackt in den Juli 2014.


Und wenn man dann erfährt, dass man vom neuen Brötchengeber der Belegschaft auf dem Sommerfest vorgestellt wurde und er bei der Ansprache fest stellt, dass er vergessen hat, mich einzuladen... dann kollert nur ein unbändiges Freuen und Lachen aus mir hervor. Denn ich gehöre erst in zwei Monaten offiziell dazu. Da fließt noch eine ganze Menge Wasser meine beiden Lieblingsflüsse hinunter.


Bis dahin nehme ich (einen hoffentlich ruhigen) Abschied von meinem Absurditätenbungalow. Die Zeit dort war schön und wichtig für mich, aber alles im Leben hat seine Zeit..... Man muss nur den Zeitpunkt erkennen, wenn sie vorbei ist. Und das ist mitunter ganz schön schwer.

Donnerstag, 10. Juli 2014

Hilfe, wie die Zeit rast!

Irre, meine Tastatur hat wohl eine Nicht-tippen-wollen-Zeit gebraucht. Und ich habe fast drei Monate geschwiegen. *Koppschüttel*. Die Zeit rast und so einiges hat sich getan oder ist geblieben, wie das war.


Die Bürofront steht noch und ich habe mich jetzt glücklicherweise für knapp drei Wochen abgesetzt. Das Absurditätenkabinett läuft auch ohne mich weiter.


Pünktlich dazu gibt es Regenwetter. Man hat ja schließlich sonst nüscht zu meckern in seiner Freizeit!


Und die süße, kleine, rote Schwedenhütte, die eigentlich ursprünglich jetzt erst aufgebaut werden sollte, steht bereits fix und fertig in unserem Garten. Da braucht eigentlich jetzt nur noch unser Wohnhaus seinen Anstrich. Aber dafür brauche ich trockenes Wetter und eine verschnittene Rose und beschnittenen Flieder. Und vielleicht bekommt diesmal die Gästetoilette doch eine neue Tapete? Das ist noch Altlast von der Einzugsrenovierung. Dazu hatte ich nämlich vor fast drei Jahren keine Lust mehr! .... boooh, drei Jahre bald sind wir hier zu Hause.


Und natürlich ist verreisen angesagt: Eine Ostalgie-Tour oder so ähnlich. Verwandtenbesuch, Freundebesuch....  am besten futtert man sich überall durch. Das wird ein seltsamer Urlaub dieses Jahr....


Aber vielleicht habe ich auch wieder mehr Lust zu schreiben? Im Moment lese ich viel. Bis halb vier in der Nacht. Frühstück dann halb elf....  Och, ist auch mal schön!


gugge mer emohl, wie das so wird.....


Und jetzt gehe ich erst mal in den Garten, Unkraut beseitigen und neue Blümchen pflanzen.





Mittwoch, 23. April 2014

Von der Bürofront mal wieder

Ich muss heute mal den neuen Kollesch'n zitieren:


"Ich hätte nie geglaubt, dass es noch solche Firmen gibt, in denen man sich vorkommt, als würde man aus dem Bauchladen verkaufen!" .. (dazu gab es noch die typischen Bauchladenverkäuferbewegungen - Schade, die kann ich nicht als Text liefern, die waren echt professionell)


Ja, es jibbet nüscht, was es nicht jibt.... 


Das Team soll sich mir dem Neuen neu zusammen (er)finden, deshalb gibt es einen Wörkschopp ohne Scheff aber dafür mit dem Firmenberater. Da legt er Wert drauf (der Scheff), damit wir alleine zu einer  Lösung kommen. Und nebenbei wird betont, dass er da schon genaue Vorstellungen hätte, wie sich alles neu sortiert.... *hüstel*


Ja, es jibbet nüscht, was es nicht jibt.... 


Irrenhaus mit lauter Irren drin.... sonst wäre es ja kein Irrenhaus, oder? "Absurditätenbungalow" würde mir auch gut gefallen.....



Samstag, 19. April 2014

Jammertal

Ich muss jetzt einmal genüßlich jammern.....alles tut mir weh- inklusive der Daumengelenke. Der linke und der rechte Daumen haben massive Beugeprobleme. Und wenn sie dann mal gebeugt sind, wollen sie nicht mehr in die Gerade. Und dann überall dieses Schwedenrot! Stand so auf der Dose: Schwedenrot... Ohhh, meine Daumen. Jammer.... Und festhalten kann ich auch nix mehr.... Wegen der Daumen! Aber jetzt sind sie schwedenrot gestrichen. Die Daumen fleckigerweise auch, aber ich meinte eigentlich die beiden Pflanzkübel mit Rankhilfe aus Holz, die ich letztens vom Nachbarn abgestaubt hatte.  Erst stundenlang das Dingens mit der Drahtbürste gequält und zum Schluss den Pinsel wegen verkrampfter Finger kaum noch halten können... Menno, meine Daumen...  JAMMER! Aber immerhin 12 Jahre soll die Farbe halten. Ich schätze, bis dahin sind die Kübel dann schon endgültig durchgefault.... Und die Meisen haben jetzt auch ein schwedenrotes Heim. Schließlich muss die Farbe alle werden! Und morgen kommt die Prunkwinde in den schwedenroten Kübel! Und wehe, der gefällt das dort nicht - dann wird sie gekündigt und fliegt raus!



Mittwoch, 16. April 2014

Manche lernen es einfach nicht!

Ich könnt mich gerade so maßlos aufregen!


Da habe ich mich schon dreimal per Mail beschwert. Noch einmal die Fast-Namensvetterin (der Unterschied besteht in einem einzigen winzigen Buchstaben) angeschrieben, dass ich immer wieder an sie gerichtete, interne Mails erhalte. Und dann habe ich letztens noch mit dem unbelehrbaren Herrn (der Versender) telefoniert. Und was kommt raus? Jaaaar nüscht! Er hat es schon wieder getan!


Ist das Ignoranz, Unwissenheit, Unbelehrbarkeit, Unfähigkeit oder Dummheit?


Pffft....  ommmmmm.....  diesmal habe ich der gesamten Verteilerliste geantwortet, dass ich der falsche Ansprechpartner bin. Sollen die sich doch mal einen Kopp machen, was der gute Herr da seit Wochen für interne Angelegenheiten ausgeplaudert hat..... Kann man eigentlich Schmerzensgeld für Belästigung per unerwünschter e-Mails bekommen? Oder sollte ich die Informationen doch lieber gleich an die B-Prässe verscherbeln? Für den Sturm im regionalen Wasserglas sozusagen....


Na ich gebe zu: die beiden letzten Sätze meine ich nicht ernst. Aber der Rest: Es nervt!



Sonntag, 30. März 2014

Mit Speck fängt man Mäuse?

So sagt man doch immer. Aber was tun, wenn man den Frühstücksspeck am Sonntagmorgen aufgegessen hat?


Gestern haben wir eine Maus beobachtet, die fleißig unseren Grassamen im Garten verspachtelt hat. Echt süß! Aber eigentlich sollte der Samen keimen und neues Gras über die Sache wachsen lassen. Also mußte die alt bewährte Lebendfalle ans Werk!




Gestern Abend aufgestellt und mit Schoki bestückt. Den Speck wollten wir schließlich essen. Und siehe da! Die Falle blieb leer. Also Stelle gewechselt und das Dingens da hin, wo sie gestern gesichtet wurde. Und der Nachbar machte gleich mit und holte seine kleine Lebendfalle ebenfalls aus dem Keller, denn unter seiner Gartenhütte war die Maus zu Hause. Ein Nest voller Mäuse, die da lebten wie die Maden im Speck. Entschuldigung, sie lebten wie die Mäuse im Vogelfutter. Er bestückte seine Falle mit Schokoladenkrembrot und siehe da- eine Stunde später war die Falle mit einer Maus gefüllt. Leicht (total) schokikremverschmiert wurde sie am Tennisplatz in die Freiheit entlassen. Da kann sie sich die überzähligen Kalorien gleich beim Training wieder absporteln!




Und meine Maus am Grassamen?




Ließ es sich gut gehen. Ich sichtete sie in einem Meter Entfernung vom Blumenbeet, in dem ich gerade Disteln und andere schöne Ungewächse erntete. Das kleine Ding zeigt mir seinen Ars...  Bobbes und frißt seelenruhig meine Samen neben der sperrangelweit geöffneten Falle. Immer schön Drumherum. Hineingehen und von der Zartbitterschokolade essen - uninteressant. Kennt die keine Schokolade wie die Nachbarsmaus? Dabei kommen die aus dem gleichen Vogelfutter...




Apropos Vogelfutter. Ich habe auch noch etwas (alles) vom Winter übrig, da ich nicht gefüttert habe. Also habe ich die Falle damit bestückt. Keine drei Minuten später war die Maus wieder da. Boooh, die geht rein und holt sich die größeren Körner! Und? Und? Und?  




Unglaublich! Die muss fallenerprobt sein! Die schlängelt sich so elegant am Auslösemechanismus vorbei! also schaue ich fasziniert weitere 20 Minuten zu, wie sie immer wieder Körner aus der Falle schleppt. Immer aus der sicheren Entfernung von ungefähr einem Meter! Hach, was ist die süß frech! Die läßt sich von mir überhaupt nicht stören!




Gut, wenn die Maus nicht auslöst, muss ich selber auslösen, wenn sie drin sitzt. Der Blumendraht muss her und wird am Mechanismus befestigt. Falle wird wieder hingestellt und keine 5 Minuten später hockt die Maus drin und klaut wieder Körner. Einmal kurz gezogen, die Falle bleibt offen und Maus flüchtet wegen meiner Bewegung. Boooh, der Draht war zu lang..... Die hat aber auch ein Glück. Eigentlich habe ich damit gerechnet, dass die Maus erst mal nicht wieder kommt, nachdem ich den Draht etwas gespannt habe und weiter im Blumenbeet herum wühle. Etwa 20 Minuten später hocke ich immer noch vor dem Beet und schaue mal mehr so aus Bumfideldei an mir vorbei....  Ha, die Maus ist doch wieder gekommen! Und gaaaanz langsam greife ich zum Draht und die Falle knallt zu.




Die Maus rast und hüpft durch die Falle wie ein kleiner Löwe, steckt das Näschen in alle Gitterlöcher und sucht einen Weg zum Entkommen. Unser Nachbar hat mich Indianerschreie ausstoßen hören und erklärt sich bereit, die Maus zu ihrem Kollegen in die Erholungsfrische zum Tennisplatz zu fahren. Unterwegs startet das kleine Kerlchen (jaaaa, ich hab gesehen, dass es ein Mann ist) einen Ausbruchversuch und quetscht sich tatsächlich durch das 5 x 5 mm Gitter! Beim Aussteigen hängt die Maus gerade im Gitter fest! Und Mausemann drückt und schiebt, bis Mann raus ist! Menno, 30 Sekunden später wäre doch die Falltür hoch gegangen. Gut, dass er nicht noch im Auto ausgebüxt ist....Müssen Männer immer mit dem Kopp durch die Wand?



Freitag, 14. März 2014

Guten Morgen

Kurz vor 5 Uhr von zwitschernden Vögeln geweckt zu werden, sich ans weit geöffnete Fenster stellen und einfach entspannt ins Dunkel zu lauschen......


Frühling!


Noch einmal durchatmen und genießen, bevor es nachher los geht mit der Unruhe!

Montag, 3. März 2014

Volles Programm

Oder: Wozu hat man eigentlich Urlaub?


Ein Fast-Novum: Ich habe eine Woche Urlaub. Und das auch noch in der Fastnachtswoche. Aus dem alten Jahr noch. Zum nachträglichen Erholen vom Wahnsinn sozusagen.


Und was macht man auf elegante Weise damit? Für andere Leute Termine organisieren, Kuchen backen, Banktermine wahr nehmen und noch so einige Sachen erledigen, die das Aufzählen hier nicht lohnen. Andere stehen in dieser Woche im Mittelpunkt. Und was mache ich für mich?


Immerhin - den Friseur besuchen. Und warum? Immerhin muss man um den Kopp rum ordentlich aussehen, wenn man zum Geburtstag eingeladen ist.


Von wegen: Am Aschermittwoch ist alles vorbei! Da fängt alles erst an *fg* .... Das ist der Start des persönlichen Irrsinns bis zum Osterfest.


Und damit am Aschermittwoch alles bereit, schick und schön ist, fahre ich jetzt auf den Hügel und werde Tische für den Beginn der Feierlichkeiten eindecken.

Freitag, 17. Januar 2014

Telefonat

Wieder mal Büro: Absprache mit der Spedition über einen Transport. Wir haben nett gesprochen, gab es doch hin und wieder schon Kontakte. Also alles in Sack und Tüten gebracht und dann sagt der Spediteur doch zum Abschluß des Gesprächs locker, flott und fix:


"Das geht seinen sozialistischen Gang!"


Sofort verbinden meine Gedanken und Erinnerungen diesen Satz mit selbst Erlebtem.  Und ich habe mich vor Lachen bald weggeschmissen und wollte wissen, woher ein in Rheinland-Pfalz geborener, mit südländischen Wurzeln und Nachnamen ausgestatteter Mensch, diesen Spruch aufgegabelt hat. Jaja, irgendein Großkunde hat das immer gesagt und er fand den Spruch so hübsch.... *kicher*



Dienstag, 7. Januar 2014

Bewerbungsunterlagen

 - lesen zu müssen, ist auch nicht immer die schönste Lektüre.


Ich war heute drauf und dran, einer 17-jährigen die Druckversion ihrer "Bewerbungsmappe", die per Mail kam, per Post mit einer Absage nach Hause zu schicken. Soll sie sich doch selber mit den dunkelgrauen und unleserlichen Handy-Fotokopien ihrer Zeugnisse herumärgern. Ich bin normalerweise nicht sooo pingelig, aber das ist schon fast eine Frechheit, was da abgeliefert wird. Ich schätze mal: einfach gedankenlos drauf los gemacht....  Und das tut mir nun wieder leid - die machen drauf los und wundern sich, dass auch nach der dreißigsten Bewerbung nichts "rumkommt". Dabei gibt es genügend Infomaterial im Internet.....


Das erinnert mich an eine Mama, die mal bei uns anrief und nach einer Ausbildungsstelle für ihren Sohn fragte. Sie klang sehr nett am Telefon und ich konnte mir den Ratschlag nicht verkneifen, sie solle doch das nächste Mal bitte den Sohn anrufen lassen... Es ist zwar schön, dass die Mama hinter dem Sohn steht, aber wenn der nicht selber in die Puschen kommt, macht keinen sehr schönen Eindruck.


Ich glaube, das wird eine schwierige Angelegenheit, eine neue Azubine für den Sommer zu finden! Vielleicht bin ich auch nur pingelig?

Freitag, 3. Januar 2014

Irgendwas ist faul dieses Jahr

Heute habe ich mit dem zuständigen Energieversorger telefoniert. Wegen der ganz normalen monatlichen Abschlagszahlungen.

Es gab den Bankwechsel letztens und eigentlich habe alle Ummeldungen geklappt. Bis auf die vom örtlichen Energieversorger. Die Zahlungen tauchen einfach nicht auf den neuen Auszügen auf. Nun kann ich ja wegen des Dilemmas mit dem Sand im Getriebe keine Auszüge vom alten Konto bekommen. Also habe ich bei den Stromfuzzies angerufen, ob da eventuell noch Aussenstände sind.... Denn schließlich kam letztens mal ein Schreiben, dass die Einzugsermächtigung widerrufen wurde. Fürs alte Konto noch. Wobei das nicht stimmte, ich habe nur das alte in das neue umwandeln lassen wollen. Also habe ich noch mal gefaxt, dass die Ermächtigung fürs neue Konto gilt. Und dann war 6 Wochen Stille im Dom.

Überraschendes Ergebnis des Telefonats: Die Abschlagszahlungen sind alle bezahlt, auch die kleine Nachzahlung vom November. Und abgebucht wurde auch vom neuen Konto. Soweit alles fit....

Nur, dass da keine Kontobewegung zu verzeichnen ist....  Jetzt warte ich ab, was da passiert.

Sand an der Bank

*feix*

Oder besser doch lieber Sand am Getriebe? Das Wortspiel hätte mir auch eher mal einfallen können

Meine Lieblingsbank mal wieder. Da stehe ich frisch und fröhlich am Geldautomaten und will das tun, was man da normalerweise macht - Geld aus dem Automaten kitzeln. Und was bekomme ich zu lesen? Einen blöden Spruch: Diese Karte ist abgelaufen und ungültig.
Häääh, wie bitte? Tatsächlich, Geltungszeitraum bis 12-2013. Und wo ist die neue Karte? Nee, die kam nicht, da bin ich mir sicher.

Sofort kocht der ganze Trödel mit der Bank wieder hoch und ich koche über...

Am nächsten Morgen erst einmal Telefonate mit den beiden Filialen der Bank, bei der einen hatte sowieso eine Kündigung nur halb geklappt, man hält da an 7,31€ auf einem Sparkonto fest, weswegen man nicht auflösen könne. Da habe ich schon ziemlich wie Taifun persönlich gewütet und durchgesetzt, dass ich mir die angeblich fehlenden Kündigungspapiere persönlich holen würde. Und diesmal sende ich es als Einschreiben zurück, normale Briefe gehen anscheinend immer verloren.

Und dann die andere Filiale, die immer Kontoauszüge mit Gebühr verschickt, die nie ankommen. Jaja, die Post, ich weiß....  Aber schlechter war das Drama mit der Karte. Ohne Karte kein Geld, sowieso keine Auszüge. Also auch die direkte Frage: Was brauche ich zum Konto auflösen? Da habe ich ganz nett Auskünfte bekommen und sogar Verständnis von der Mitarbeiterin. Jaa, Verständnis von der Mitarbeiterin. Jedenfalls ist auch hier die Kündigung in Gang gesetzt und mich sollte wundern, wenn das alles klappt. Falls ja, werde ich mich auch mal lobend äußern.

Aber den Vortrag, dass die Kontonummer ursprünglich nicht zur Filiale gehörte, den hätte ich mir echt sparen können. Schließlich weiß ich, dass das Konto woanders eröffnet wurde. Und warum wir nicht eine andere Filiale gewählt hätten, die in unmittelbarer Nähe liegt, sondern 40 km entfernt. Und sie wären nicht zuständig...  Wahrscheinlich gab es deswegen den ganzen Schriftverkehr und Termine, die Schreiben über die zuständigen Berater immer mit eben dieser Filiale. Abgesehen davon, war auch keine andere Filiale wesentlich näher. Und Auszüge würde ich in jeder anderen Filiale auch bekommen....  Da hab ich nur noch dicke Backen gemacht und geschwiegen. Ich weiß, was ich am Kontoauszugsdrucker zu lesen bekam: Diese Karte ist für diese Filiale nicht autorisiert.... Und ich weiß auch genau dass es Automat vom Konsum Sand an der Bank war!

Eins habe ich jedenfalls gelernt: Der Kunde ist sowieso immer Schuld und bringt die Sachen nicht bei....

Ach, so nebenbei: Während ich die Kündigung abgewickelt habe, kam ein älteres Paar in die Filiale:

"Wir wollten eben Geld abheben, aber die Karte ist 12-2013 abgelaufen und wir haben keine neue bekommen."

"Das hängt vermutlich mit der SEPA-Umstellung zusammen, die jetzt staatlich durchgeführt werden muss."

Na, das nenne ich mal ein Argument!

Mittwoch, 1. Januar 2014

Und schwupp -

ist man im neuen Jahr. Völlig unspektakulär und sanft hinüber geglitten. Das hat auch etwas. Und so langsam muss ich wohl doch mal darüber nachdenken, wie ich manche Dinge dieses Jahr planen werde. Das ist eben jetzt "dieses" Jahr und nicht mehr "nächstes" Jahr. Hach, immer dieser unnötige Stress *fg*

Also denne: Auf ein Neues!

Montag, 30. Dezember 2013

Anstrengend

..beim vierten Anruf habe ich ins Telefon gebrüllt. Naja, nicht so ganz wirklich, aber laut war ich schon. Denn langsam fällt unter Stalking, was die alte Dame da macht.

Jedes Mal wenn ich wieder gemütlich auf dem Sofa lag und beim wegduseln war, rappelte das Telefon erneut und sie war völlig irritiert, dass ich nicht ihr Verwandter bin. Ihren Neffen in Hinterposemuckel will sie sprechen. Jaaa, ich wohne in Hinterposemuckel. Aber bei uns wohnt ihr Neffe nicht! DAS wüßte ich ganz genau. Hier gibt es keinen Walldä und auch keinen Diddää. Und den Nachnamen der gewünschten Herren verrät sie mir nicht. Und schon gleich gar nicht deren Telefonnummer.  (Ich würde die Herren ja durchaus auch mal anrufen und Bescheid sagen...) Und dann begreift sie nicht, dass sie sich verwählt hat...  *Haare-rauf*

Irgendwie tut es mir auch leid, aber heute war ich echt genervt. Normalerweise reicht einmal die Erklärung, dass sie die falsche Nummer gewählt hat und dann ist wieder Ruhe in der Kiste. Bis zum nächsten Mal in einigen Wochen. Das läßt sich alles aushalten. Auch die gelegentlichen etwas gehässig klingenden Tanten-Vernachlässigungs-Sprüche für Walldää auf unserem Anrufbeantworter sind zu ertragen. Dabei kann der gar nix dafür, ruft sie doch nie bei ihm an! Aber mich VIER Mal innerhalb einer Stunde vom Sofa hochzuscheuchen.... 

Das Schlimme an der ganzen Geschichte ist nur, dass ich mir nicht sicher bin, ob mir das nicht auch irgendwann mal so geht.

Samstag, 21. Dezember 2013

Luxus

...schlafen bis 7.48 Uhr .... und ganz ohne Wecker!

Dienstag, 17. Dezember 2013

Stoßseufzer...

...lass die Woche rumgehen....

Noch 4 Tage. Das türmt sich gerade wie ein Berg. Mindestens Kilimandscharo-Höhe. Wieso eigentlich immer wieder dieser Irrsinn vor den Feiertagen?

Samstag, 14. Dezember 2013

Isch schmeiss misch wesch....

...vor innerlichem und äußerlichem Lachen natürlich nur.

Da steht man mit einer alten Dame vor einem Geschäft, weil ein Päuschen zum Luftholen gemacht werden muss. Zwangspause mit Schaufensteralibi sozusagen auf dem Weg zum Augenarzt.

Zufälligerweise auch noch vor einem Geschäft, in dem knackige Herrenjeans in der Auslage ausgestellt sind.

Und dann kommt im schönsten Dialekt der Satz: "Wenn ich nich so oalt währe, hätte ich mir scho längst ma eene Niethose jekooft."

*prust* Ich glaube ich werde nie den Tonfall vergessen, in dem DAS aus ihr heraus kam!

Prompt fiel mir ein, wie ich zu meiner ersten Jeans gekommen bin - die hat mir meine Schwester gekauft und geschenkt. Weil meine Erziehungsberechtigten diese neumod'sche Bekleidung maximal als Arbeitsbekleidung haben gelten lassen. Und zu teuer waren sie auch.

Meine Güte, da kann man fast sentimental werden..... Weiß noch jemand, wie er/sie zu ihrer ersten Jeans gekommen sind?

Freitag, 13. Dezember 2013

Freitag der Dreizehnte

Man öffne die Bürotür einem kohlrabenschwarzen Schornsteinfeger, der die Heizungen kontrollieren will und scherze mit ihm herum, dass er trotz des dreizehnten Freitags doch Glück bringen müsse.....

Da kramt er doch in seiner Hosentasche herum, holt etwas Kleines heraus und drückt es mir mit den Worten in die Hand:

"Da haben Sie einen echten Glücksbringer, original und direkt vom Schornsteinfeger überbracht!"

Neben ein paar Rußflecken auf meiner Haut lag ein klitzekleiner Plastik-Schornsteinfeger in meiner Hand .....

Mal ehrlich: Ich hab mich gefreut wie Bolle! Einfach so....

Samstag, 7. Dezember 2013

Strafe muss sein

Die letzten Tage hat mich mein Autolein in Angst und Schrecken versetzt. immer mal wieder  gab es beim Bremsen so ein seltsamen Klackgeräusch. Unregelmäßig und nicht reproduzierbar. Ich hab das Auto durchsucht, ob irgendwas herumfliegt, das web nach Geräuscherklärungen durchgrast.... nix. Nur eine Horrorgeschichte nach der anderen. Also habe ich beim Autohaus angerufen. Nun ist das auch nicht gleich um die Ecke. Hingefahren und die Angelegenheit beschrieben. Ungläubiges Staunen - Meister macht eine Probefahrt.

Mei! Was gehe ich zärtlich mit meinem Auto um! Schon, wie der vom Hof rast - wie angestochen, sag ich euch! Respektlos!

Keine zwei Minuten später hat die Ringstrasse umkreist und ist wieder da. Winkt mir zum einsteigen! Fest solle ich mich halten, vorne abstützen. Gut abstützen. Er würde bremsen! Hat er. Vollbremsung. Zum ersten Mal hab ich das ABS wirklich gehört. Das war das Geräusch also wirklich nicht. Weiter in der Probefahrt. nach der sechsten oder siebten Bremsung ohne Geräusch beginnt mir übel zu werden. Der Magen will vorne zur Bauchdecke raus. Und dann beginnt er mich zu trösten. Das wäre alles nicht schlimm und er versucht jetzt mal was.... Kurzes Rumfingern unter dem Fahrersitz und er holt eine Metall-Sprayflasche mit Fensterreinigungsmittel hervor und steckt sie wieder drunter. Und dann die nächste Proberunde mit Rennfahrerbremsungen.... 

Ich brauch wohl nix mehr sagen ....  Mein Autolein ist 100% in Ordnung und ich habe mir zu Hause erst einmal einen Kräuterschnaps gegönnt und jegliche weitere Autofahrt für den Tag verbeten. Eine dritte Umkreisung der Ringstrasse hätte der Mageninhalt auch nicht mehr mitgemacht!

Und wehe einer lacht! Frauen und Autofahren und so! Dann gibt's was! Das nächste Mal schaue ich erst gründlicher nach... Und der Meister war echt nett! Kein blöder Spruch oder sowas.

PS: Wenn ich immer noch grinsen muss, so sei mir das gegönnt ;-)

Freitag, 6. Dezember 2013

Veralbert - Retourkutsche

Veralbert - eigentlich nicht wirklich. Aber auch ein Mißverständnis nicht aufgeklärt und alles führte zu einem gemeinsamen Lachausbruch mit dem Kunden. Seit ungefähr 4 Monaten geht ein reger Mailverkehr zwischen mir und dem Kunden im Ausland hin und her. Und immer bekomme ich Mails an Mr. Vorname Nachname. Zu schreiben, dass der Mister kein Mister ist - das gefiel mir auch nicht. Also habe ich abgewartet. Irgendwer wird schon einmal anrufen....

Und gestern: Es klingelt, ich gehe ans Telefon, sage meinen Begrüßungssatz daher....  Zögern am anderen Ende. 'I want to speak Mister .... Vorname .... Nachname.'  'Yes, I am Mrs.....'

Kurze Stille und Verblüffung am anderen Ende. Und dann wirklich beiderseits ein Heiterkeitsausbruch und gemeinsames Lachen.

Ich habe wirklich manchmal schon Vornamen von Geschäftspartnern im Ausland im Internet gesucht, weil ich nicht wußte, ob männlich oder weiblich. Dass einem das mit dem eigenen Vornamen passieren könnte, daran denkt man eigentlich nie...

Auf jeden Fall habe ich jetzt eine Einladung zu einem Espresso bekommen. Ist doch auch schön, oder? Aber bei den Reisekosten.... 

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Veralbert?

Reger Mailverkehr mit einem Geschäftspartner. Irgendwie ist man sowieso schon geladen und genervt, weil sich alles so hartleibig entwickelt und man keinen Schritt weiter kommt. Dann ist man sich nicht so sicher mit dem richtigen Ansprechpartner, hat noch Millionen anderer Dinge auf dem Tisch und drei Maileingänge zu bewachen, weil man mal wieder den Ladenhüter spielt, das Telefon an zwei Stellen gleichzeitig klingelt und man grad am Diensthandy ist und der Schreibtisch überläuft...

Und dann ploppt so eine Mail auf mit der Bitte, dass man sich bei Fragen an Herrn Phantasia wenden solle.... Ich wollte echt zurück schreiben, dass ich mich auch alleine verschaukeln kann! Boooh, ich habe 5 Minuten gebraucht um zu merken, dass das kein Scherz ist! Ein unglaublicher Kunde - jetzt haben die neben ihrem Engel auch noch einen Herrn Phantasia.....  Da kann man glatt ins Träumen kommen!

Kein Wunder, dass man nach dem heimkommen direkt ins Land der Träume versinkt und auf dem Sofa einschläft..... Besinnliche Adventszeit ist und bleibt wohl ein Fremdwort für mich!

Mittwoch, 27. November 2013

Horrorskop

... ich hab mich da schon öfter mal ausgelassen. Aber heute hat 'es' mich mal wieder erfaßt und ich habe zur Tarotkarte gegriffen. Da gibt es ja so nette Spielchen im zu Netz finden.

Was rausgekommen ist? Unsinn natürlich * grins*

Das Rad des Schicksals....  Sie haben vermutlich das Gefühl, dass gewisse Dinge einfach ihren Lauf nehmen, ohne dass sie diese beeinflussen können.

Den Rest spar ich mir! Den tieferen Sinn und so, auch für später. Und nicht dagegen wehren du so...

Boaaah ehhhj - geht's noch?

Ich misch mal neu! Ob die sich beschummeln lassen?

Zumindest bin ich jetzt mit "der Welt" im Einklang. Wenn die nur nicht so furchtbar schief singen würde.

Dienstag, 26. November 2013

Stollengemauschel

oder / und wer lesen und schreiben kann ist klar im Vorteil!

Man nehme eine Gruppe von Leuten, die sich zusammen tun und über eine dritte Ecke Weihnachtsstollen bestellen. In den Varianten Butter / Zimt / und Mandel. man schreibe eine Liste, wer was möchte und gebe die Bestellung auf. Soweit ist alles klar und gut organisiert.

Und dann mache man so richtig Kuddelmuddel und schaffe ordentlich Verwirrung, weil man keinen rechten Überblick hat und einfach loslegt. Eine Rechnung, zu viel Geld eingesammelt, zu wenig kleine Stollen, ein nicht bestellter großer und dann noch die falsche Sorte mitgenommen und auch noch gleich verspachtelt.....

....

Boooh - Leute! Ich bin wohl im falschen Film. Plattenspieler vom Dienst: " Wenn Ware reinkommt, immer erst prüfen vor dem Verteilen....  " .... Wem und warum erzähle ich das eigentlich? Und dann zwei Stunden rummähren, um die ganze Geschichte doch nicht zu klären.

Und wer hat jetzt meinen zweiten Butterstollen gekrallt? Den wollte ich verschenken!

Dienstag, 19. November 2013

Es gibt so Tage....

...die braucht kein Mensch!

Wenn mich heute jemand umgeschubbst hätte, dann wäre ich wie Flummi über den Flur ....doing - doing - doing.... Bärbeliinda mobile!

Morgen bitte was ruhiger wieder! Hörst du?

Mittwoch, 13. November 2013

Vorgeschmack

Da liegt man beschaulich auf der Couch und läßt sich vom Fernsehprogramm berieseln, zappt gemütlich durch die Programme und bleibt irgendwo hängen. Ein Film, bereits begonnen, ohne Werbeunterbrechung und irgendwie hat man bei den ersten Bildern den Gedanken: 'Das sieht aus wie....' Dabei sieht man nur einen Teil einer Hausfassade, ein Stück Hof und ein paar Bäume. Nichtssagend eigentlich. Aber schon, weil das aussieht wie in...  bleibt man hängen, weil man nun wissen will, ob das tatsächlich in... ist.

Natürlich zeigen die nächsten Bilder andere Perspektiven und somit wird die ganze Sache klar! Das ist tatsächlich in.... Da läuft man jahrelang durch eine Stadt und man hat gar nicht gemerkt, was man da so alles gesehen oder nicht gesehen hat. Da fallen auch direkt die abgefallenen Fassadenteile auf, die beschmierten Wände und ramponierten Straßen. Alles halt extremer. Und dann ist da noch der Gedanke - nächste Woche geht es nach langer Zeit mal wieder dorthin. Irgendwie seltsam....
Aber eines ist mir aufgefallen: Da stand eine Bank, die da normalerweise nicht steht. Zumindest nicht stehen kann, weil das eigentlich nicht paßt. Da muss ich guggn!!!

Sonntag, 10. November 2013

Privatsphärenbewußtsein

Erst habe ich gedacht, ich erhalte Spam-Mails. Aber der Inhalt und die Verteilerliste waren schon etwas auffällig sachlich und zielorientiert und somit ich habe die Universalsuchmaschine befragt. Ob Segen oder Fluch dieser Suchmöglichkeiten, - das möchte ich nicht entscheiden. Entscheidend war aber, dass ich alle Personen aus dem Verteiler gefunden habe und schließlich auch auf die Idee kam, warum eben diese Mail in meinem Postfach gelandet ist. Leider häufte sich der Mailverkehr auch noch in den letzten Tagen...

Ein winziger Fehler, ein klitzekleiner Buchstabe versorgte mich mit Informationen, die ich weder wollte noch brauchte. Keine dramatische oder brisante Informationen aber sie sie gehen mich nichts an. Und seitdem kreiseln meine Gedanken um diese kleine Geschichte. Die Konsequenzen eines winzigen Tippfehlers, eines Irrtums. Welch ein Potential, um die eigene Privatsphäre Preis zu geben. Eine winzige Unaufmerksamkeit... Klaro, ich habe auch geschmunzelt, wenn die Teenies zur Party eingeladen haben und diese zur Massenfete ausartete. Aber eigentlich hängt man genauso mit einen winzigen Klick außerhalb des eigenen Lebens. So ein kleines bissel Unbehagen durchschleicht mich...  Generell. Wann wird der eigene Unnahbarkeitsbereich keiner mehr sein? Wird man sich damit abfinden können, wenn es soweit ist? Überall wird man durchleuchtet, beobachtet, analysiert, beschattet? Ich finde die Gedanken echt grauslich....

Donnerstag, 7. November 2013

Andere Perspektive

So kann ein Arbeitstag auch herum gehen: Ungefähr 7 Stunden im Auto für 3 Stunden bei 2 Kundenterminen.

Und schicke Sicherheitsschutzüberziehschuhe an den Füßen. Goldig die Dinger.... Aber Sicherheit geht vor, gelle? Da hätte mir auch mal eine Kiste über die Zehen rollen können.

Aber hochinteressant war es und ich habe bewußt Dinge gesehen, die ich sehen wollte. Und ich habe Dinge gesehen, die mich fasziniert haben. Ausgeklügelte moderne Anlagen und andererseits Maschinen, die nur noch laufen, weil keiner in neue investiert. Kontrastprogramm vom Feinsten.

Es ist schon mal interessant, einen Arbeitstag an der Seite des Außendienstmitarbeiters und Verkäufers zu verbringen. Da kann man mal schön über den Tellerrand schauen, wenn man sonst in der Bürosuppe schwimmt.

Und was dabei rausgekommen ist? Effektiv und zahlenmäßig erst mal nüscht! Nur Kosten und keine Einnahmen.

Und trotzdem - Erfahrungen sind gesammelt, Theorie in die Praxis geschoben,  Informationen eingeholt und der Kunde wurde gepflegt. Nur, dass das eben leider nicht messbar ist.

Und die Perspektive ist für mich unbezahlbar..... Und unbezahlbar ist auch, wenn der Kunde plötzlich bei der Vorstellung seine Distanz aufgibt und erfreut feststellt: "Wir haben gestern telefoniert?!"

Sonntag, 3. November 2013

Spießer?

Oder: Irgendwann ist man aus dem Alter raus, dass man sich mit anderen Leuten auf dem Flur ein Bad teilen will...

Ich dachte immer, ich bin unkompliziert, aber so langsam machen sich doch andere Bedürfnisse breit, die ich vor Jahren noch belächelt hatte. Vielleicht hängt das auch damit zusammen, dass die eigenen Kinder aus dem Haus sind und sich so eine gewisse Bequemlichkeit und Ansprüche an die Umgebung eingeschlichen haben.

Früher: hat man sich gefreut, wenn man ein Schlafsofa irgendwo hatte und gelegentlich auch ein Schlafsofa fürs Wochenende stellen konnte. Und heute? Schätze ich, wenn ich mich irgendwann und irgendwohin zurück ziehen kann und selbst über den Zeitpunkt entscheiden kann, wann das ist. Wobei das alles für eine Nacht sicherlich kein Problem ist, wenn ich allein das Schlafsofa okkupiere. Aber eine zweite Nacht und dann zu zweit? Das ist irgendwie zwei Mal eins zuviel. Wie auch immer...

Ich war auf der Suche nach einer separaten Schlafgelegenheit in meiner früheren Heimat. Zwei Nächte für zwei... Nach drei Stunden Suchen hatte ich gehörigen Frust. Nachteilig hat sich definitiv erwiesen, dass ich weiß, an welchen Strassen die Hotels stehen und welcher Verkehr sich da durchwälzt.... Oder unverschämte Preise und dann noch 12,50€ pro Nase fürs Frühstück, zuzüglich 10 Euronen für den Parkplatz pro Tag. Ich wollte für zwei Nächte nicht gleich das normale Übernachtungsbudget für eine Urlaubswoche verbraten! Und die privaten Zimmerchen sind teilweise echt goldig....  Monteure gern gesehen.... Echt preiswert, dass muss ich zugeben, aber ein Gemeinschaftsbad auf der Etage? Muss ich net habbe.... Und auf Ferienwohnung habe ich keine rechte Lust. Wenigstens das Frühstück will ich mal serviert haben!

Ich glaube, ich bin einfach nur verwöhnt - früher habe ich mit 7 weiteren Personen auf 64 m² und einem Bad  übers Wochenende gepaßt und heute? Krieg ich Pickel bei dem Gedanken.....

So langsam dämmert mir die Erkenntnis: Ja früher, da war alles besser....  *kicher*

Dienstag, 29. Oktober 2013

"Also, meine Liebe, so geht das gar nicht!"

Ein ernstes Gesicht, ein Schreiben in der Hand und den Satz direkt im ernsten Ton an die Azubine gerichtet.

Ergebnis: Eine blass werdende Azubine, die sich geschockt aus dem Stuhl erhebt und mir wie ein kleines Dackelchen zum Chef folgt. Zwischendrin auch noch fragt, was sie Schlimmes angerichtet hat.

Liebe Azubine, ich konnte es mir nicht verkneifen, dein Zwischenzeugnis von der IHK zu benutzen, dir einen furchtbaren Schrecken einzujagen. Aber haben wir uns heute morgen im Auto nicht noch unterhalten, dass nun bald November ist und du deine Ergebnisse bald mal bekommen müßtest? Und du warst so schön nervös....

Da konnte man schließlich nicht ahnen, dass wir heute per Post die Ergebnisse bekommen. Na aber mal ehrlich, bei den Ergebnissen war die direkte Gratulation des Chefs doch angebracht, oder?

PS: Den Schock-Entspannungstrunk hat sie abgelehnt. Obwohl sie vom Alter her dürfte! Ich wollte ihr dann sogar noch einen Beruhigungstee kochen....
 Ich glaube, das war in 14 Monaten auch das erste Mal, dass ich mir so einen Scherz mit ihr erlaubt habe.

Sonntag, 20. Oktober 2013

Rot

Eigentlich eine schöne Farbe.

Auffällig.

Leuchtend.

Irgendwie warm

Rotes Pferd.

Roter Teppich.

Rotes Tuch.

Jaaa, rotes Tuch.

Und ich sehe rot: "Es ist ein Fehler auf der Seite aufgetreten, sie werden automatisch abgemeldet."

War ja klar - die rote Bank!

Freitag, 18. Oktober 2013

Tagesanweisung


Päckchen für den Kunden fertig machen, Abholung ist organisiert

Eingangsrechnungen und Tagespost erledigen

Auf deinem Tisch liegen fertige Aufträge, in den Ordnern ablegen

Alles was bis gestern Nachmittag bei euch im Postfach war, ist erledigt oder soll warten, das macht Azubine am Montag

Protokoll Betriebsversammlung schreiben und ablegen
 
Ordner anlegen für die Presseartikel

Messekrempel der auf deinem Tisch liegt und der nicht mehr gebraucht wird (grauer Hefter), in den Ordner Messen einordnen

Meinen Rechner kannst du auslassen

12 Uhr heimgehen!

Schlüssel für Azubine auf den Tisch legen, sie braucht den am Montag

Alles, was bei Azubine an der Tastatur liegt – liegen lassen.

Wo ist eigentlich die Fernbedienung fürs Tor? Die sollte auch bei euch vorne liegen.

 

Falls Katastrophen drohen, bin ich erreichbar. Bitte aber nicht vor 8 Uhr *fg*
 
Was ein Glück, ich habe das nur schreiben und nicht befolgen müssen....

Mittwoch, 16. Oktober 2013

Hm...

...ich habe eine Spezialaufgabe für dich...  hm... Wir haben uns überlegt, heute Abend Essen zu gehen.... reserviere mal einen Tisch für 12 Personen beim Japaner.... Probiere es zumindest....

Schon das Zögern in der Stimme hätte mich stutzig machen müssen. So zögerlich ist er doch sonst nicht.

So sinnlos telefoniere ich sonst selten in der Gegend herum. Ist aber auch eine Schnapsidee - oder doch eine Sushi-Idee - in einer internationalen Messeaussteller und- Besucher überfüllten Stadt ein akzeptables Restaurant mit freien Kapazitäten aufzutreiben. Ich habe direkt mal versagt!  *schmunzel*

Bleibt noch der Kindergeburtstagsraum im Restaurant zur goldenen Möwe! Inklusive Krone! Stell ich mir lustig vor.... Aber so ganz ohne Alkohol die Geschäfte begießen?

Naja, ich werde morgen wohl erfahren, was sie da noch so getrieben haben! Irgendwas ist doch immer!

Dienstag, 15. Oktober 2013

Bankwechsel

..hiermit teilen wir Ihnen mit, dass Onlinebanking ab 09.November aus technischen Gründen nicht mehr möglich ist."

Ich habe es erst für einen Aprilscherz gehalten. Einen Rochus habe ich ja schon länger auf die rote Bank mit dem gefühlten vierten Namen in 5 Jahren. Dreimal Namenswechsel wegen Fusionen, einmal Abspaltung, Kontoauszüge werden trotz mehrmaliger Anmahnung nicht mehr versendet und nun das noch? Und welche technischen Gründe bitte?

Das konnte mir der telefonische Kundendienst auch nicht sagen. Ich solle mich doch bitte an die Filiale in R. wenden....  Sind ja nur 40 km bis dahin. Und Telefonbanking würde ja auch noch gehen. Kann sich jemand Telefonbanking bei Schwerhörigkeit vorstellen?

Jedenfalls bin ich geplatzt, habe das böse Wesen bekommen und mitgeteilt, dass ich die Filiale noch genau EIN Mal aufsuchen würde. Zum Kontoauflösen....

Echt mal.... 

Gehen wir eben zur blauen Bank und lassen den roten Mist einziehen....

Bis dahin sind es auch nur noch 1 km und den fährt doch die Mama mit mir lieber als die vierzig....

Donnerstag, 3. Oktober 2013

Absurde Frage

...

Heute beim Hörgeräteakustiker, dem zwei nicht funktionierende Hörgeräte zwecks Inspektion und Reparatur vorgelegt wurden:

"Können Sie die bis Freitag dalassen oder brauchen Sie diese zu Hause?"

Öhmmmmmm. Geht's noch? Was, bittschön, soll ich mit nicht funktionierenden Hörgeräten zu Hause anfangen? Auf den Tisch legen und anschauen? Auf eine Selbstreparatur warten? Vielleicht hören die ja auch von alleine und machen so eine Art Fernübertragung. Ich glaube, das wäre der Traum aller Hörgerätebedürftigen.

Ich muss immer noch grinsen..... Auch wenn mir die Mama jetzt leid tut - 2 weitere Tage ohne Fernsehen.

Sonntag, 29. September 2013

Lattenzwischenbericht

Ich habe mich so gefreut, dass wir die unsichtbare Grenze gegen eine sichtbare Grenze eingetauscht haben. Die vorhandenen Sichtschlitze sind so hoch, dass ich gerade so durchschauen könnte, wenn ich das wollte. Allerdings ist der Nachbar einen Kopp kürzer als ich.... Muss er sich halt Stielaugen anschaffen. Oder einen Tritt.
Aber wie auch immer, die Zaunbauer haben gepfuscht und die erste Latte ist durch die vorhandene Spannung schon aus dem Zaun geploppt. Aber wer auch so dilettantisch eine Schräge auf abfallendem Gelände einbauen läßt, muss direkt bestraft werden.

Jetzt warte ich eigentlich nur darauf, dass wir angemotzt werden und die Schuld zugewiesen bekommen... Das wäre doch eigentlich die logische Konsequenz, oder?

Freitag, 27. September 2013

Irritiert!

Ich gebe zu, ich bin gerade etwas irritiert.

So richtig will ich nicht glauben, dass der Nachbar eben Hundegebell nachahmend aus seinem Badfenster gebellt hat.

Aber ich habe das gehört!

Ach, bestimmt Halligallizunationen....

Oder ich habe genachtwandelt...

Nachwirkungen des Federweißen....

Donnerstag, 26. September 2013

Aufatmen

...  ein längeres Gespräch am Arbeitsplatz, die Betriebsversammlung ist vertagt und ich habe morgen wieder meinen "Frei"tag.

Schön!

Und alles ist noch viel schöner nach einem dreiviertel Liter Federweißen.

Der erste für dieses Jahr.

Naja, dolle war er nicht, aber dafür habe ich jetzt einen kleinen sitzen....

*träller* Wieder der typische "Fremdtrinkeffekt.

Ab ins Bette....

Dienstag, 24. September 2013

Nach 12 Wochen...

...haben wir endlich wieder alle Latten am Zaun!

Freitag, 20. September 2013

Novum

"Jetzt weiß ich auch nicht mehr weiter!"

Kommentar von meiner Azubine: "Das habe ich dich noch nie sagen hören."

NICHTS hat pepaßt gestern. Aber auch gar nichts.

Trotzdem unglaublich - irgendwie ist der Transport zwei Stunden früher als geplant gen Süden gerollt. Wenn der mich überfahren hätte, wäre es wohl auch nicht mehr so schlimm gewesen. Das hätte nur mein Gefühl bestätigt. Ich hätte mich mit einpacken lassen sollen. Italien ist auch schön.....

Nun muss der ganze Krempel Dienstag auch noch ankommen! *Stoßgebet gen Himmel oder so!*

PS: Das "irgendwie" waren einige Menschen, die ungeplant und spontan in die Bresche gesprungen sind. Und bei Ihnen werde ich mich heute noch einmal richtig bedanken!

Montag, 9. September 2013

Irgendwie war er auch schön.

Der erste Arbeitstag nach dem Urlaub. Mal wieder genüßlich schwatzen, schwärmen und ratschen.... Und so gaaanz langsam und gemütlich wieder an die Arbeit gewöhnen.

Ach guck, die Aufgaben sind auch noch da und haben sich in den letzten drei Wochen nicht verflüchtigt. Leider haben sich die Probleme von vor dem Urlaub auch nicht in Luft aufgelöst. Nun ja, das war zu vermuten. Und so langsam wende ich mich den neuen Aufgaben zu. Die keine neuen sind sondern eher erweiterte und spezialisiertere Aufgaben. Aber spannend auf jeden Fall. Jetzt muss ich mir nur noch ein paar Stahlkappenschuhe besorgen...

Samstag, 7. September 2013

Nun ist die Schlunzerei fast vorbei

Was bleibt, ist die Erinnerung:

Ein Morgen an der Ostsee
 
Gerangel zwischen Nordsee- und Ostseewellen bei Grenen


Zwischendrin ausruhen
Touristen 1
Touristen 2

Ein Abend an der Nordsee


Noch nie haben wir einen Urlaub so unspektakulär und kulturell ignorierend verbracht. Stundenlange Strandspaziergänge waren diesmal reizvoller. Die tägliche Frage nach dem Frühstück 'Was machen wir heute?' endete fast immer mit der Entscheidung: 'Gehen wir die 200 Meter an die Ostsee oder fahren wir doch die 4 Kilometer bis zur Nordsee rüber?'

*seufz* Warum geht ein Urlaub immer so schnell vorbei? Die Frage stellt man sich auch immer vergeblich....



Donnerstag, 5. September 2013

Urlaubsresumé

Es reicht völlig aus, am dreizehnten Abend im Ferienhaus den Lichtschalter für das Deckenlicht zu finden.

Nur keinen Stress, es gab schließlich genügend andere Lampen im Haus....

Meine Güte, was sind die Leute hier hektisch! Geht's noch?

Ich will wieder weg...

Freitag, 30. August 2013

Tagesprogramm

Vormittag: Herumschlunzen am Ostsee-Strand!

Nachmittag: Wir schlunzen am Nordsee-Strand herum!

Häufigkeit: täglich zu wiederholen. Reihenfolge ist gelegentlich zu wechseln.

60 km feinster Sand!

Boooh, wir bleiben hier....

Mittwoch, 14. August 2013

Bürolastig...

...sind zur Zeit meine Gedanken.

Sogar Papier habe ich heute mitbekommen, das ich unters Kopfkissen legen soll. Anweisung vom Scheffe.

Ich bin echt versucht, das auszuprobieren... Ob ich dann noch besser schlafe als die letzten Nächte?

Dienstag, 13. August 2013

Frech wie ....

...Azubine, die mir kurz nach 17 Uhr den netten Hinweis gab:

"Duhuuuuu, es wird vor dem Urlaub empfohlen, die zu bewältigende Arbeitsmenge deutlich zu reduzieren, um sich in den Urlaub einzuschleichen."

Danke für den Hinweis, so habe ich das ja noch nie gesehen! Morgen sortiere ich aus und packe dir alles auf den Tisch! Und übermorgen strecke ich meine Beine unter den Tisch und schau dir zu, wie du das bewältigst!

Samstag, 10. August 2013

Die Rache des Fehlkaufs -

...eine unruhige Nacht. Immer auf der Lauer, dass weitere Latten ihre Führung verlassen und lautstark auf den Boden knallen. Dazu eine andere Schlafposition, bei der laufend die Füße am Bettgiebel unten anstoßen. Noch ein paar verrückte Träume und die ungemütliche Nacht ist vorprogrammiert.

Ergebnis: Heute Morgen flog der Übeltäter aus dem Bett und ich werde heute Nacht auf dem Boden liegend verbringen.

*Mitleid-sammel*

Ich gebe zu, das liest sich dramatischer und notleidender....  So schlimm ist es nicht! Der Fehlkauf wurde ersetzt durch einen Neukauf. Braucht jemand einen gut funktionierenden 7-Zonen-Lattenrost in 1x 2 m? (Naaaa, nicht meiner, der geht den Weg durch die Verbrennungsanlage. Aber Mann wollte auch einen neuen ...)

Freitag, 9. August 2013

Fehlkauf

..wenn nach 10 Tagen an einem neu gekauften Stück etwas kaputt geht, sollte man es sofort zurück geben und sich nicht auf eine Reparatur einlassen. Einmal ausgeleiert hält auf Dauer sowieso nicht mehr.

Und Maden in D sind anscheinend schon lange nicht mehr, was sie mal waren. Das sind jetzt eher Maden im Speck.

Monatsjubiläumstag

..hoffentlich wird kein Jahrestag daraus - das Leben ohne Zaun!

Rrrrrr. Der Produzent hat bestimmt Sommerpause.

Dienstag, 6. August 2013

Es findet sich alles wieder an.

Zum Glück war er noch nicht in China. Und wir brauchen den Metall-Kollegen dringend!

Und den neu eigestellten Kollegen hätten wir auch dringend gebraucht. Aber wenigstens hat er diesmal am zweiten Tag seines Arbeitslebens bei uns mitgeteilt, dass er nun etwas anderes hätte und ab sofort nicht mehr käme....

So langsam stimmen wir in das schöne Lied vom Fachkräftemangel mit ein... Oder kann man reisewillige Servicetechniker backen?

Freitag, 2. August 2013

Verschollen...

..ist unsere Lieferung und niemand weiß, wo sie gerade ist.... 

Ich will Urlaub!

Und: Freie Freitage sind echt schöner!

Donnerstag, 1. August 2013

16.52 Uhr

"ICH WILL KEINEN LKW MEHR HEUTE! ICH WILL HEIM!"

Welche Erleichterung, als ich feststellte, dass es nur der Getränkelieferant war, der eine Rechnung in unserem Briefkasten hinterlassen wollte....  Das kurzfristig durch die Luft wirbelnde Papier von meinem Schreibtisch mußte ich trotzdem wieder aufsammeln. Naja, amüsierte Verzweiflungshandlung. Muss man verstehen nach der gestrigen Aktion und dem kurz bevorstehenden Feierabend.

Ansonsten war der Vormittag heute weg mit Arbeitsplatztausch. 4x abstöpseln, umstöpseln, dran stöpseln, unter dem Tisch langkriechen, Kabeldosen ausprobieren und dann doch wieder zurückstecken. Ein Bildschirm wollte nicht, da muss man die Stecker eben mehr in die Buchse drängeln, dann gibt er auch nach. Zwischendrin noch Fernwartungsprobleme bei dem einen Rechner, der sich seit Tagen unbedingt aktualisieren wollte und nicht sollte. Dann noch Kundenanrufe, Chefsonderwünsche, Umstapeln von Aktenbergen, weil gestern nur Dinge "aus dem Weg" geräumt wurden, in denen eh keine Ordnung mehr herrschte. Und nicht zu vergessen, die neue Bürokraft, die auch beschäftigt werden mußte. Wobei beschäftigen müssen überhaupt nicht stimmt! Nachdem der erste Platz wieder arbeitsbereit war, war sie der einzige fixe Punkt im Büro, der die normalen Tätigkeiten ausführen konnte. Ein echter Grund zum Aufatmen.
Jedenfalls habe ich die gestrige Arbeitsplatz-Andock-Zwischenlösung heute wieder räumen können und habe zumindest so viel Platz geschaffen, dass die man wieder arbeiten könnte, wenn man den Platz wieder bräuchte.

Und mit einem Schmunzeln denke ich an meine Azubine, die Montag aus dem dreiwöchigen Urlaub kommt - NICHTS ist mehr, wie es vor drei Wochen war. Und schon gleich gar nicht mehr ihr alter Platz. Der ist nämlich anderweitig besetzt! Und von den beiden Neuen weiß sie ja auch noch nix.... *kicher* Ich habe eigentlich allerhöchste Anweisung, sie am Montag morgen während der Fahrgemeinschaft zu "briefen", damit sie nicht das Falsche denkt, wenn sie ins Büro kommt. Aber ich würde auch zu gerne ihr Gesicht sehen am Montag morgen....* Hach...*  *pfeif*...  *Das muss ich mir noch überlegen....*

Mittwoch, 31. Juli 2013

Multikulti Übersetzungsstress

Wie macht man dem bulgarischen Truckfahrer mit dem schwedischen Auflieger klar, dass der eben ausgeladene Roboter nicht für unsere deutsche Firma, sondern für ein chinesisches Projekt einer anderen deutschen Firma bestimmt ist? Noch dazu, wenn der Fahrer kein Deutsch versteht und Englisch nicht kann? Und wenn man auch noch das Gefühl hat, dass er nicht in der Lage ist, die Speditionsbegleitpapiere mit dem Lieferschein an der Ware zu vergleichen und zu sehen, dass da ein jeweils anderer Empfänger vermerkt ist?

Da kann er 10 mal auf die Kiste hauen und bei der Mutter Gottes schwören, dass dies unsere Ware sei. Und er hätte ja nichts anderes mehr auf dem LKW.... Das muss unsere Ware sein!

Glücklicherweise gab es seinen Speditionsleiter in Bulgarien, der telefonisch in Englisch mit mir klären konnte:

1. der LKW ist leer bis auf besagte Kiste.
2. In der Kiste ist definitiv der falsche Roboter bzw. die Kiste ist nicht für uns bestimmt sondern für einen anderen Kunden.
3. Ich lasse die Kiste wieder einladen und bestätige keinen Empfang.
4. Entschuldigung: Ein Kollege hätte den LKW falsch beladen
5. nochmals Entschuldigung: Unser Fahrer hätte heute seine erste Tour

Insgesamt haben wir eine Stunde zur Klärung gebraucht, wobei ungefähr 45 Minuten drauf gingen, den LKW an die Laderampe zu bugsieren. Noch nie habe ich einen Brummifahrer gesehen, der derartige Schlangenlinien beim Rückwärtsfahren zog und gefühlte 20 mal auf der Straße hin und her rangierte..

Nun bin ich nur gespannt, wo die richtige Ladung gerade steckt. Unterwegs nach Spanien?

Der arme Kerl tut mir echt leid. Er gibt sich so eine Mühe und dann steht da eine störrische, deutsche Frau und macht alle Mühe mit Kopfschütteln, Prüfen-müssen und Nein-Sagen zunichte. Kein Wunder, dass man uns manchmal nicht mag....

Montag, 29. Juli 2013

Noch 2 Tage

...  und die Bürokraft bekommt eine Bürokraft, die ihre Arbeit macht.

Unglaublich aber wahr.

Durchhalten....

Durchhalten....

Und die Azubine kommt nächste Woche auch aus dem Urlaub.

Endlich sind dann Zweie da , die meine Arbeit machen und ich kann mit der anstrengenden Beschäftigung des konzentrierten Stapelaufbaus und seiner anschließenden, permanenten Umlagerung aufhören. Dann kann ich vielleicht auch zukünftig wieder bis 5 zählen. Und ich muss dem Kunden dann auch nicht erklären, dass wegen Lieferengpässen nur 2 Stück vorrätig waren und die restlichen drei nachgeschickt werden müssen.... *pfeif*

Hach, das Leben kann so schön sein!

Da kann man glatt mal noch eine Stunde in den Garten gehen und Unkraut mähen.... Vielleicht finde ich dann auch meine Bohnenpflanzen wieder!

Freitag, 19. Juli 2013

*Prust...*

...immer noch ohne Zaun....

Lustigerweise feiern wir heute einen Geburtstag und die Nachbarn ebenfalls.

Jeder auf seiner Hälfte der Terrasse. In Riech-Seh-Hörweite sozusagen.

Hier wird geräumt und geputzt.

Drüben wird geputzt und geräumt....

Was bin ich gespannt.

Am Einfachsten wäre, die beiden Geburtstagler würden sich gegenseitig mit einem Glas Sekt beglückwünschen?

Das könnte alles so einfach sein!

Donnerstag, 11. Juli 2013

Entsetzen pur

... bei den übernächsten Nachbarn zu unserer anderen Seite hin: Man kann über alle Grundstücke hinweg durch unsere gekürzten Büsche hindurch unseren Terrornachbarn in Turnhose in seinem Garten sehen. Schock ohne Vorwarnung sozusagen.

Und der neue Zaun ist noch nicht in Sicht!

Gegrüßt werden wir jetzt übrigens auch nicht mehr. Und alles nur, weil wir nicht bereit sind, die Büsche auf Befehl von nebenan zu roden.... 

Wir sollten wohl doch einmal über unser bösartiges und das nachbarschaftliche Beziehungsleben störende Verhalten nachdenken...

Wieso eigentlich bösartig? Bös- artig, Ja, was denn nun? Bös oder artig?

Ach lieber Zaunbauer, sei doch mal so artig und mach was... *soifz* Ich will die Mauer wiederhaben!

Dienstag, 9. Juli 2013

Leben auf dem Präsentierteller

Die verkrötzelte Thujahecke zum Nachbarn ist wech..... Und die Trennwand zwischen der Terrasse fehlt auch.

Lass den Blick nicht in die Ferne schweifen, siehe, das Gute liegt so nah!

Ob das Gute ein halbnackichter Nachbar ist?

Wir wollten schon die Nachbarn zur anderen Seite einladen und gemeinsam den freien Blick genießen......

ICH WILL DEN BLICKDICHTEN GARTENZAUN HABEN!

Aber flott, hä!

Samstag, 6. Juli 2013

Der frühe Vogel fängt den Wurm....

Ich bin hier noch nie vor 6 Uhr morgens mit dem Radl unterwegs gewesen. Flüchtende Kaninchen, davonrennende Hasen und fortstiebende Fasane sind ja irgendwie um die Zeit noch normal. Und wenn gerade Sperrmüll gewesen ist, stehen oft noch ein paar zurück gebliebene Gegenstände am Straßenrand.

Aber dass da einsam und verlassen aus der Ferne sichtbar noch so ein einsamer Gartenschuh-Fußabstreifer in Igelform am Straßenrand steht, fand ich doch etwas verwunderlich. Schließlich ist der ziemlich klein und eigentlich perfekt zum Davontragen. Und beim Näherkommen sieht der doch auch noch richtig gut erhalten aus. Keine Farbe abgeblättert, glänzt noch.... Den nehme ich mit! `Der ist perfekt für den Garten! Dann war ich nur noch 2 Meter entfernt und mußte feststellen, dass mich der Abstreifer aus lustigen, dunklen Augen anschaute und mit der glänzenden Nase hin und her schnüffelte....

Booooh, ein echter Igel! Der lebt!

Ich glaube, ich brauche eine neue Brille....

Sonntag, 23. Juni 2013

Wort(e) zum Sonntag

"Spätes Zubettgehen schützt nicht davor, dass man morgen wieder aufstehen muss."

*fg*

Freitag, 21. Juni 2013

Komplimente

Ein schönes Thema!

Ich glaube, ich habe gestern zum ersten Mal einem Kunden gegenüber meinen Unmut ziemlich klar Ausdruck gegeben. Keinen Beschimpfungen oder so, die Nummer muss ich mir nicht geben. Ich kann da wirklich auf der Sachebene bleiben.

Hat er gut weggesteckt und haben wir auch sachlich geklärt.

So gut, dass gegen Ende des Gesprächs so mittendrin ein Satz von ihm kam, der gar nicht zum Thema gehörte:

"Immer finden die falschen Männer die richtigen Frauen!"

....

Ich finde den Satz richtig schön.... Hach....  Mann auf Mann neidisch.... :-)

Sonntag, 16. Juni 2013

Hinterher ist man immer schlauer!

Sonnencreme gehört direkt auf die Haut und nicht vorsichtshalber mitgenommen.

Schon gar nicht, wenn man am Morgen schon sieht, dass die Sonne scheint und man weiß, dass man in der Mittagszeit unterwegs sein wird!

Ich glaube, das lerne ich nie.... 

Feuermelder mit Rundumleuchte läßt grüßen!

Freitag, 14. Juni 2013

Es kann der Frömmste nicht in Ruhe leben, wenn der Nachbar....

Irgendwie muss ich ja lachen. Und stellenweise bin ich sogar froh. Aber dass die Nachbarn gleich wie Ankläger persönlich bei uns vor der Tür stehen und mitteilen, dass unsere Sträucher weg müssen.... Ich muss immer noch lachen, obwohl ich Hinterstübchen befürchte, dass da auch noch ein Rechtsstreit draus wird. 

Also zu den Fakten:

Man will auf die eigene Grundstücksmauergrenze einen neuen Zaun setzen. Dazu muss die drübige Thuja-Hecke weg und die kleine Grundmauer freigeräumt werden. DAS freut mich natürlich, kommt endlich dieses lichtschluckende Ungetüm weg und ein dafür soll ein blickdichter Kunststoffzaun hin, der zudem deutlich niedriger ist als die Hecke.

Auf unserer Seite stehen da natürlich auch ein paar Sträucher, die mindestens seit 10 Jahren da stehen. Und die müssen jetzt sofort weg, weil die keinen Abstand von 60 cm zum Mäuerchen einhalten. Das stimmt, war aber anscheinend bisher nicht relevant. Und dass die Dinger momentan über 2 Meter hoch sind, weiß ich selber, weil ich bisher zu faul war, diese zu schneiden. Schließlich hatte die Thuja die gleiche Höhe und so brauchte ich mir die verkrötzelte Hecke nicht anschauen. Und unser einer Strauch hat ja auch noch Dornen und könnte den Kunststoffzaun beschädigen. Und unser Forsythienstrauch hatte sich total in den alten Maschendrahtzaun gewickelt. Jawollja, der Böse! Und der Strauch ganz vorne steht auch viel zu nah dran am geplanten Zaun, der muss auch weg!

Schade, dass ich den aggressiven O-Ton hier nicht wiedergeben kann. Der war echt eine Sensation.  Fazit: Am Besten alles weg, was auf unserer Seite da steht, damit die Gartenbaufirma auch richtig wirken kann. Und der arme Nachbar muss ja auch noch das Moos vom Mäuerchen kratzen. *tröööst*

Ich habe dann erst mal versucht in Ruhe zu klären, was da geplant ist, was unsererseits wirklich notwendig ist (und im Hinterstübchen überlegt, was ich als überzogen empfinde). Ganz ruhig und gelassen. Aber das ging nur: *Keif, Zeter, Motz....* Immer so nach dem Motto: Der neue Zaun darf von unserer Seite ja kein Kratzerchen abbekommen und wir haben das Haus vor 20 Monaten so gekauft und wir müssen, wir müssen, wir müssen....

Unabhängig davon hat uns die Grenze zu drüben schon immer genervt, einfach weil sie potthässlich ist und wir uns das immer ansehen mußten. Und eigentlich grübeln wir schon länger, was wir da machen könnten. So kommt uns das neue Bauprojekt eigentlich ziemlich gelegen. Wir hätten nur gerne etwas mehr Zeit gehabt als die drei Wochen, die bis zum Baubeginn sind. Erstbesichtigung durch den Zaunbauer ist übrigens bereits im Februar gewesen. Da aber Nachbars mit uns nur in Notfällen reden..... Aber dann gleich die Angriffsschiene fahren...  Bis zum maximalen Anschlag...

*Kopfschüttel*

Ich sehe schon noch kommen, dass von drüben mit Kanonen nach Spatzen geschossen wird, wenn wir nicht aufpassen. Aber ja und Amen sag ich nicht zu allem, auch wenn ich normalerweise ziemlich ruhig bin....

Und im Hinterstübchen geistert die Frage herum: Das Mäuerchen steht seit über 20 Jahren....  ob das noch in Ordnung ist?

PS. Das wollte ich noch anmerken...  ICH BIN NICHT FROMM! Nur, damit es hier nicht zu Missverständnissen kommt. *kicher*, ich sehe mich auch nicht als Frömmsten, mir fiel nur der Titel so ein, da gab es doch einmal einen Schlager?

Mittwoch, 12. Juni 2013

Ohnmachtsanfall -Klappe, die Zweite

Ich habe mich bei der horrenden Energieabrechnung letzte Woche schon gewundert, warum keine neue Ratenhöhe angekündigt ist. Nun ja, die Wege des Energieversorgers sind unerforschlich. Aber irgendwann kam es ans Tageslicht: Wir sind entweder ausgezogen oder haben den Energieanbieter gewechselt. Sagt die Bürodame unseres Vermieters, als sie heute mit einer Rechnung für unseren Zähler rüber kam.

Hä? Umgezogen seit dem 15. Mai? Vorsichtig berührte sie mich, ob ich nicht doch platze wie eine Seifenblase. Also einen neuen Energieanbeiter haben wir auf keinen Fall, dass hätte ich erledigen müssen und so weit weg von mir stehe ich nicht, dass ich das nicht wüßte. Aber offiziell sind wir abgemeldet, sie hat beim Versorger angerufen.

Horrorvorstellung: Uns hat einer abgemeldet und jetzt bekommen wir den Strom abgeklemmt. Und morgen kommt ein wichtiger Kunde, der sich seine halb zusammengezimmerte Anlage vorführen lassen will und wir können nicht, weil kein Strom....  Neee, geht gar nicht. Also sofort klären und beim Energieversorger angerufen.

Ja, wir sind abgemeldet, weil wir ausgezogen sind.

Ein Herr Soundso vom Hausmeisterservice Sowieso hat Mitte Mai ein Schreiben geschickt, dass wir ausgezogen wären.

Hääää? Oki, den Hausmeisterservice kannte ich und konnte mir ein Lachen nicht verkneifen. Der war für uns im alten Büro zuständig, vor dem Umzug vor nun genau 15 Monaten. Da war er aber fix mit seiner Abmeldung!!! Allerdings hatten wir die damals schon zeitnah erledigt. Und anscheinend hat beim energischen Versorger einer ganz energisch mitgedacht und die "aktuelle" Auszugsmitteilung des Hausmeisters kurzerhand auf unsere neue Abnahmestelle bezogen und plopp sind wir rausgeflogen..... 

Gut, dass wir noch keinen Möbelwagen bestellt hatten!

Aber wenigstens verstehe ich jetzt, warum da letztens jemand zum Ablesen da war. Aber der Depp ist doch durch ein besetztes Büro und auch noch an mir vorbei gelatscht und hat gegrüßt, dem hätte doch auffallen müssen, dass von Auszug und Leerstand nichts zu sehen ist? Wahrscheinlich war er doch blind, das würde auch den verrückten, abgelesenen Zählerstand erklären!

Montag, 10. Juni 2013

Innovative Ideen!

Stand doch heute tatsächlich ein Koffertransportdienst bei uns vor der Tür und wollte einen dicken, großen Koffer bei uns abgeben.

Netter Versuch unseres Haus-Vorbewohners, seine schmutzige Wäsche gleich durch uns waschen zu lassen..

Frei nach dem Motto: 'Ich fahre zur Kur, die Zusatzkostenrechnung (kam am Samstag)
und die Schmutzwäsche schicke ich praktischerweise den Nachbewohnern zur Erledigung meiner Angelegenheiten.'

*Kicher, schon die Vorstellung ich würde die Wäsche schrankfertig nach Hause liefern.... Aber es hat was! Warum komme ich nie auf solch abgefahrene Ideen? Spart eindeutig Zeit und Energie...*


Ich gebe ja zu, ich muss schon ziemlich lachen wegen des Koffers. Aber dass auch noch ein Vertreter der Caritas heute bei uns klingelt und nach dem Vorbewohner fragt und ob dessen Hund noch lebe, ist schon etwas gewöhnungsbedürftig. Und dann war da letztes Weihnachten noch ein Vertreter und 'Bekannter' des Vorbewohners, der ihn besuchen wollte. Abgesehen von der Post und diversen Versandhausprospekten, die bei uns schon eintrudelten.

Tja, irgendwen vergißt man immer bei einer Adressveränderung....

Dienstag, 4. Juni 2013

Kurzer Ohnmachtsanfall

..angesichts einer Energie-Nachzahlungsrechnung. Mal so locker 21452,69€ hat doch schließlich jeder, oder? Schließlich hat man doch locker einen extrapolierten Jahresverbrauch von 77000 kWh nachdem man im letzten Jahr 6000 kWh verbraucht hat.... (Nur gut, dass das nicht bei mir zu Hause ist!)

Glücklicherweise hat der Ableser wohl seine Lesebrille nicht dabei gehabt. Nun bin ich nur gespannt, ob man der mündlichen Reklamation glaubt oder einen anderen Ableser mit dem richtigen Durchblick beauftragt. Sicherheitshalber ging die reklamierte Rechnung zwecks Entlastung zum Verursacher zurück. Soll er sich damit rumärgern! So nach dem Motto: aus den Augen, aus dem Sinn.

Mittwoch, 29. Mai 2013

Randnotizen

Die größeren Bettdecken sind bei den Temperaturen doch angenehmer!

Trotzdem finden bei Gewitter 2 Personen problemlos darunter Platz.

Freitag, 17. Mai 2013

Hüpf und freu und freu und hüpf...

So geht das eigentlich schon seit gestern bei mir. Ich freue mich einfach und das so richtig.

Drei Prüfer von der IHK waren sich einig, dass mein doch etwas unkonventioneller Methodenmix zeitgemäß ist und ich das prima rüber gebracht habe.... Nur Lob, Bestätigung und positive Bemerkungen. Nichts Gekritteltes oder Bemerkungen, was man noch besser machen könnte. Das war ein ganzes Ölbad... mindestens Olive kaltgepresst und auf Körpertemperatur gebracht oder so.

Und das Ergebnis der Schriftlichen habe ich auch erfahren und auch da war ich wohl ziemlich gut. Also gleich noch doppelter Grund zur Freude!!!

Es ist echt irre, was positiver Zuspruch von Menschen bewirken kann, die man zum allerersten Mal getroffen hat , die man nicht kennt und die einen auch noch beurteilen sollen. Und noch schöner ist das, wenn man selbst so wunderbar weich mit sich zufrieden ist!

Jedenfalls darf ich meine Azubine jetzt so richtig methodisch und didaktisch striezen *fg* .....
Da muss sie durch - von nix kommt nix!

Montag, 13. Mai 2013

Unglaublicher Montag

Kann man Montage reklamieren?

Ich hätte da heute einen Montag meistbietend abzugeben:

Auspuff pufft Konto leer.

Kollesch gehen wegen mangelnder Ortskenntnis nun doch nicht in die Luft und bleiben auf dem Boden der Tatsachen.

In Italien gibt es morgen keinen Strom. Ausschlafen ist angesagt.

Langes Schweigen in der kürzesten Dienstberatung.

Plan B hat Urlaub und deshalb Ratlosigkeit hinterlassen.

Massenemotionaler Moment bewirkt tiefsten Eindruck.

Es ist wirklich nichts unmöglich... an Montagen wie diesem!



Sonntag, 12. Mai 2013

"Sind Sie sicher, dass Sie hier richtig sind?"

Und: "Hier hat doch keiner Geburtstag oder sowas heute."

Der Mann mit den Blümerln mußte bei diesen Worten schon lachen, der bei uns vor der Tür stand und so von mir begrüßt wurde. Völlig perplex, spontan und vorlaut habe ich noch nicht einmal seine Ansage abgewartet sondern habe gleich losgeplappert. Naja, kann schließlich mal passieren am frühen Morgen um 10.00 Uhr. Noch vor dem Frühstück.

Kann ja keiner damit rechnen, dass Muttertag ist....

*freufreufreufreufreufreufreu*
 
 

Dienstag, 7. Mai 2013

"Das kommt soooo selten dran, da gehen wir nicht weiter drauf ein."

Die Worte klingeln mir noch im Ohr.

... Alles was selten war, kam heute dran....

Na bestens!

Trotzdem, zumindest Teile fielen mir immer ein.

Hat doch auch was.

Zumindest habe ich nicht das Gefühl, alles versemmelt zu haben. Und einige Ankreuzfragen habe ich dann wie das Hornberger Schießen veranstaltet. Immerhin besteht doch noch eine Chance, dass es richtig war.  Und bei dem anderen habe ich dann geschrieben, was mir so einfiel. Und irgendwie war das doch eine ganze Menge. Hoffentlich ausreichend von dem , was man da lesen will. Zumindest, wenn man meine Schrift lesen kann...

Aber ich habe da echt die drei Stunden gehockt und mir Zeit gelassen...   Pffft.

Und bitte:

Nicht noch einmal, ja? Im Notfall reichen mir auch 50 Punkte. Von Hundert. Na, nächste Woche werde ich es wissen...

Es ist aber echt schön zu wissen, dass man jetzt auch schon Wochenende hat.

Auch wenn ich das Konzept für die Mündliche nächste Woche noch verbessern muss. Dös wird schon noch....

Wie sagt Mama immer?

"Man wird alt wie eine Kuh und lernt immer noch dazu!"

Wie alt werden eigentlich Kühe?

Sonntag, 28. April 2013

...immer noch Wochenendstress?

..jetzt weiß ich auch, dass die Wama doch noch nicht die Hofe hoch gerissen hat. Looob!

Aber wie das Brot im Backautomaten wuchert.... Sieht schon goldig aus....  Wie das oben raus quillt an kurz davor ist, den Deckel zu sprengen... Das nutzt echt jede Ritze... Unglaublich, welche Kraft so ein Brot haben kann!

Lecker ist es trotzdem. Brot bleibt Brot und es wird gegessen, was auf den Tisch kommt! Basta!

Samstag, 27. April 2013

Wochenendstress

... nasser Fußboden beim Waschen, Schlauch als Übeltäter identifiziert, neuer Schlauch dran, Probelauf und trotzdem noch (wieder?) ein nasser Fleck....

Merke: Was sich beim Wasserhahn öffnen anhört wie Luft in in der Leitung IST Luft in der Leitung.

Inzwischen war jedenfalls so viel gematscht, dass keiner mehr wußte, was ist nun neu nass oder doch alt nass und beim Wischen übersehen?

Oder ist die Waschmaschine doch auch noch leck?

Na, ....  *fluch*

Mittwoch, 24. April 2013

Fragwürdig

Aller zwei Jahre flattert mir ein Brieflein vom TÜV ins Haus, in dem ich freundlicherweise an die bevorstehende Hauptuntersuchung meiner Huddel erinnert werde.

Jedesmal gibt es Gegrinse in meinem Haushalt. Der Mann des Hauses bekommt solch eine Erinnerung nämlich nicht. Und gelästert wird auch noch - Männer bräuchten solch eine Erinnerung nicht!

 Und jetzt frage ich mich wirklich: Wer wird sonst noch mit solch einem Brieflein bedacht? Oder ist das nur eine frauenspezifische Komfortbehandlung durch den TÜV?

Wißt ihr was?

Dienstag, 23. April 2013

Premiere

Lange üben wird gut...

Aber die Idee mit Klapprad ins Auto packen, unterwegs auf dem Heimweg aussetzen lassen und heimradeln funktioniert bestens, Auch wenn ich länger gebraucht habe, als ursprünglich gedacht. Aber so ein kleines Radl ist nunmal etwas langsamer als meine normale Hutschel. Und schön wars: Überall ist jetzt grun und rosa und weiß... und es brummt und summt um einen herum. Hach....  Frühling, da geht alles gleich viel besser.

Donnerstag, 18. April 2013

Fazit

Glücklicherweise ist der Spielchentag rum....

Selten bin ich einem Dozenten geistig so abgedriftet wie gestern und heute. Und nie habe ich in den beiden Tagen gemerkt, an welchen Stellen er nun wieder zum Thema kam. Anstrengend.... Zumindest weiß ich jetzt, mit welchen Methoden er arbeitet und welche Projekte er wie wo wann warum mit entwickelt hat. Schön. Für ihn! Über Sinn und Unsinn 12 Lehrgangsteilnehmern innerhalb einer dreiviertel Stunde die Verhaltensweisen eines Moderators beibringen zu wollen, kann man sicherlich streiten.

Wozu gibt es ein Lehrbuch, in dem steht, was er uns beibringen sollte? Ich dachte schon immer, Verkäufer wären schlimm... Was ich gelernt hab? Während ich so drüber nachdenke, gehen die Schultern irgendwie automatisch nach oben...

Boooh, glücklicherweise ist morgen wieder der andere da.

Mittwoch, 17. April 2013

Ohne Büro ist es auch mal schön

Das ist so die Erkenntnis nach 2 Tagen Paragraphenhascherei und einem Tag Pädogik-Gedöns. Und so langsam überfällt mich die Erkenntnis, dass ich für die Satzanfänge mit: "Kannst du mal schnell.." blitzschnell ertauben werde, wenn auch nur irgendjemand dazu ansetzt, diese aussprechen zu wollen. Es gibt Sachen, die gehen eben nicht mal schnell. Und das Pädagogik-Gedöns geht auch noch alles Andere als schnell 2 Tage weiter. Nur gut, dass man manche Sachen intuitiv richtig macht. Mal sehen, was da noch so für Erkenntnisse kommen.....

Sonntag, 14. April 2013

Kurzer Nachtrag zum letzten Eintrag:

Den Flug habe ich tatsächlich einen Tag später wieder storniert.

*Kopfschüttel*

Mittwoch, 10. April 2013

Kannst du mal schnell....



... im Hotel anrufen, ich weiß nicht mehr, ob ich beim letzten Mal gebucht habe? 

... einen Flug buchen, den ich notfalls aber wieder stornieren kann, weil ich noch nicht weiß, ob ich fliegen werde?

.... noch dableiben, ich möchte gern klären, warum die Ergebnissen der Buchhaltung nicht mit deinen Ausgangsrechnungen übereinstimmen?

... helfen, die Steuererklärung ans Finanzamt hinauszujagen?

... noch einen Termin mit dem Kunden vereinbaren?

...einen Anhang einer Mail weiterschicken?

..ein Päckchen in die Schweiz schicken?

..gehört langsam zum verhasstesten Satzanfang, den ich kenne.

Ich konnte mal schnell: das Hotel buchen, den Flug organisieren, der Buchhaltung die Arbeit klären, die Umsatzsteuer fertig machen, Termine vereinbaren, Anhänge weiter schicken.

Allerdings konnte ich zwei Tage später nicht das Päckchen auf seinem Weg in die Schweiz stoppen. Nach 10 Tagen Herumsschickens und zwei Zolldurchläufen ist das arme Dingens wieder im Büro eingetroffen. Eigentlich wäre vor 6 Tagen der Inhalt anderswo gebraucht worden. Kannst du mal schnell...

Nur gut, dass nicht alle Tage so sind.

Frei nach dem Motto: Sonderwünsche erfüllen wir alle Tage, Wunder dauern etwas länger.

Sonntag, 7. April 2013

ohne Kommentar:

"Wunnderboahr!"

Wo er das nur her hat?

Montag, 1. April 2013

Gerade noch rechtzeitig...

... zum Ostermontagabend hat sich die Mini-Osterdeko angefunden.

Besser spät als nie! Nun ja, früher war sie im Keller, jetzt hat sie ihren Platz im Speicher. Leider wußte sie das wohl noch nicht.

Montag, 25. März 2013

Montag

"Und sie rufen mich bestimmt noch einmal an, wenn sie das geklärt haben? Ich möchte so gerne ihre Stimme wieder hören. Mit mir redet den ganzen Tag keiner!"

- Ich glaub der verscheissert mich! Runter wie Öl gings trotzdem. - Da war der ganze Montag gleich gar nicht mehr so grau. Manchmal sind es echt die Kleinigkeiten, die irgendwie hängen bleiben....

Und?

Ich habe noch einmal angerufen, um zu klären, wie wir das nun mit dem falschen Ersatzteil regeln. Er hat sich echt gefreut, obwohl ich ihm erklären mußte, dass eigentlich noch gar nichts geklärt ist! Absurd, oder?

Montag eben ;-)

Samstag, 23. März 2013

Gute Vorsätze fürs neue Jahr

Nene, nicht zu spät, nur ein bissl verspätet.

Passend zum Thema Optimismus und Radl fahren.

Nach dem Firmenumzug letztes Jahr bin ich aufs Auto angewiesen, da sich der Weg zur Arbeit inzwischen vervierfacht hat. Und irgendwie nervt das, weil ich nicht mehr auf dem Heimweg "abschalten" kann, sondern mich auf den Verkehr konzentrieren muss. Wenn ich gedankenverloren mit dem Fahrrad in die Weinreben schiesse, ist das nicht so schlimm. Aber gedankenverloren mit dem Auto in die Weinreben schiessen - das muss ich echt nicht haben. Und wenn man dann sowieso schon etwas später zu Hause ist, das Radl nochmal aus dem Keller holen...  Da siegt dann oft die Trägheit und Müdigkeit. Suboptimal das alles.

Nun hatte ich einen Winter lang Zeit, mir das alles anzusehen und genervt von den Umständen zu sein. Neuer Job ist nicht in die engere Wahl gekommen, also muss ich irgendwie eine Radl-Lösung finden. Da ich leider auch noch meine Radwegekarte der Region "verlegt" habe, gestaltete sich das alles ein wenig schwieriger. Noch dazu kenne ich die Berg-und Talfahrten mit dem Auto, um auf Arbeit zu kommen. Bei jedem Schnee-und Eis-Wetter breche ich hier in Angstschweiß aus. Dabei wohnen wir noch nicht einmal im Gebirge. Aber ich mit dem Fahrad 9% Gefälle oder Steigung hoch und runter? Nie und nimmer! Schon gleich gar nicht vier Mal!!!! Außerdem Radeln auf der Straße? Gleich dreimal nie und nimmer! Trotzdem kann man ja mal durch die Weinberge und Felder probieren...  Hab ich vor ein paar Wochen, als es schon mal etwas frühlingshafter war. Hoch, runner, hoch, runnner, hoch.... schieb.... schieb...hoch runner... schieb...schieb... Nerv! Das war einfach nix. Eine andere Möglchkeit muss her!

Und wozu gibt es Internet? Irgendwann stieß ich auf eine Radwegeinternetseite, die mir doch interessante Möglichkeiten eröffnete. Da gibt es doch tatsächlich einen Radweg, der als familienfreundlich eingestuft wird. Hm....  wennn die schon schreiben, das nur sanfte Steigungen drin sind.....  Nur, wie komme ich da hin? Schließlich ist er in einiger Entfernung, führt aber auch genau dahin, wo ich hin will. Auf jeden Fall muss ich die Hügel hoch, da komme ich nicht drumherum. Muss ich eigentlich unbedingt da hoch, wo ich es probiert habe? Statt den Radweg hier zu nehmen könnte ich doch eigentlich auch weiter nördlich hochfahren? Schließlich führen viele Wege nach Rom! Und mein Rom liegt nordwestlich von hier. Da kann man doch auchzuerst nördlich und dann westlich anstatt zuerst westlich und dann nördlich fahren, wie ich es probiert hatte?

Gestern habe ich die neue Variante probiert! Natürlich mit ein paar blödsinnigen Umwegen, obwohl ich mich eigentlich auskenne, bin ich die Wege doch oft genug gegangen. Und ohne Schieben bin ich auch nicht ausgekommen. Aber das ist schließlich noch abbaufähig! Die 50 Minuten bis zum Zwischenhaltpunkt sind absolut unterbietbar! Und dann bin ich doch noch weiter gefahren, als ich ursprünglich wollte. Der familienfreundliche Radweg entpuppte sich als stillgelegte Bahntrasse! Wunderbar sanft schlängelt er sich im Tal durch die Gegend... Er berührt Ortschaften nur ganz kurz, quert einige Straßen, ohne das Radfahren auf der Strasse nötig zu machen. Optimal und wunderbar! 10 Kilometer nur durch Felder und Weinacker. Höchstens mal landwirtschaftlicher Verkehr oder ein Auto der örtlichen Wasserversorgung. Und schwuppdiwupp hatte ich die Hälfte der Strecke bis zur Arbeit zurückgelegt. Bis zu dem Punkt, wo ich mich mit meinem Klappfahrrad auf dem abendlichen Heimweg mit der Fahrgemeinschaft aussetzen lassen könnte. Denn so weit war ich schon mit meiner Überlegung: Einen Teil des Heimweges könnte ich doch mit dem Fahrrad zurücklegen. Steht doch da so ein hübsches Klappfahrrad im Keller.... Wenn an der Stelle nur nicht die extreme Berg-und Talfahrt anfangen würde. Aber das hat die neue Route auch entkräftet: Nur noch einmal hoch und runter muss ich. Und keine 9% Steigung sondern viel sanfter....  Absolut praktikabel!

Und jetzt warte ich auf schöneres und wärmeres Wetter und scharre schon mit den Pedalen! Huhu... Frühling, wo bist du!!!?????

Sonntag, 17. März 2013

Optimismus

Irgendwo muss man ihn ja herbekommen. Den Optimismus.

Und so langsam lassen die Ich-fühle-mich-uralt-Beschwerden nach. Dank verschiedener Spaziergänge und doch ab und zu mal Radeln. Und beim Putzen mache ich auch nicht mehr so schlapp. Schließlich will ich im Mai auf den Brocken!!! Boaaah, was graust mir schon.

Und dann habe ich noch ein Eigentor geschossen. Arbeitsmäßig. Halte ich doch so aus Jux und Dollerei meinem Cheffe ein Brieflein unter die Nase: Hinterposemuckel veranstaltet das erste Mal einen Firmenlauf. Und? Cheffe ist begeistert. Die ganze Firma rennt.... *Koppauftischplatte* Ich hätte es wissen müsssen!!!! Schließlich kenn ich ihn seit 5 Jahren. Begeisterungsfähig isser. Echt! Und morgen soll die ganze Geschichte in die Dienstberatung kommen. Boaaah, was bin ich gespannt, wie die anderen reagieren! Ich glaube, die teeren, federn und lynchen mich... Hätte ich doch die Gelegenheit gehabt, den Brief in die Ablage "P" zu befördern....

Andererseits.... ja andererseits....  irgendwie ist das schon wieder so verrückt, dass es doch auch wieder reizvoll ist.

Samstag, 9. März 2013

Radl?

...Risiko....  der Wetterbericht liest sich nicht so schön, regenwolkig sieht es auch immer mal aus und die Strasse ist auch feucht.

Radl?

Radl! Mehr als nass werden kann ich nicht....

Freitag, 8. März 2013

Konditionsdefizit

bffff...  eigentlich fast unglaublich. Alte Frau, die vor sich hin schlieft bringt es noch am Besten.

Ich habe ja schon am Montag beim "Füßeschieben" gemerkt, dasses mit der Kondition nicht weit her ist. Da war ich nach einer Stunde zum ersten Mal wirklich froh, dass die Stunde um war. Die Arme waren schwer und steiff wie altes Treibholz. Stehen auf einem Bein fast ein Ding der Unmöglichkeit. Und dann noch Muskelkater - den hatte ich noch nicht einmal nach der ersten Unterrichtseinheit vor einem halben Jahr.

Und da sich diesbezüglich was ändern muss und heute noch schönes Wetter angesagt war, bin ich mal aufs Radl.... Ich war wirklich schon vorsichtig und habe mir eigentlich auch gar nicht sooo viel vorgenommen. Einfach nur fahren, bis ich das Gefühl habe, dass es nicht mehr geht, weil ich auch wieder zurück muss. Aber dass ich noch nicht einmal ins übernächste Dorf komme - das ist wirklich jenseits von Gut und Böse. Naja, da stand auch eine schöne Bank im leichten Sonnenschein und den habe ich auch einmal getankt. Aber als ich heim war, war ich echt froh, dass ich heim war.... 10 Kilometer... Fast schämenswert.

Man will es immer gar nicht so wahr haben, dass so eine schixx Bronchitis körperlich solche Auswirkungen haben kann. Aber die Ärztin hatte mich gewarnt...

Muss die Olle eigentlich immer Recht haben? :(

Sonntag, 24. Februar 2013

Schweden hat's versaut letztes Jahr

... zumindest was die diesjährige Urlaubsplanung betrifft.
Und wir waren uns auch einig: Dieses Jahr gibt es kein Schweden.
Wir machen mal wieder in "klein".

Angefangen haben wir mit dem Harz. Ist auch schön! Echt!! Ganz echt!!! Ist eben aber auch "nur" Harz und nicht Schweden.

Nein, dieses Jahr gibt es kein Schweden! Nur, wohin fahren wir im August? Noch mal Berge? Och, nööö. Haben wir ja schon mit dem Harz. Wasser wäre schön. Nordseeküste? Ist auch schön, aber da ist immer das Watt. Hatten wir letztes Jahr erst. Strand langlaufen wäre schön, das geht an der Nordsee nicht soo gut, es sei denn, man nehme Insel.... Haccch, ist man so eingeengt. So groß sind die Nordseeinseln nicht. Was dann? Ostsee? Müritz? Bei den Preisen ist ja Ausland bald günstiger.

Doch lieber mal wieder Allgäu? Ob er aber über Oberammergau oder aber über Unterammergau....  Hups, der Musikunterricht läßt grüßen. Hm, schon wieder Berge hoch und runter? Ich bin froh, wenn ich irgendwie auf den Brocken komm....  Boooh, Wasser, Strand wäre schön.

Hm, Frankreich? Normandie, Bunker, Strand...  eigentlich wäre das für den Mann. Jut, schau mer mal.... *grummel* Hochsaison noch Ende August. Bin ich jeck? Und Krösus auch nicht. Normandie wieder gestrichen. Und eigentlich auch zu weit. Naja, irgendwie muss man es sich ja schlecht reden. Also doch Allgäu? Oder Bayern?

Und dieser schexx Husten nervt!

Irgendwann kam der gefrustete Satz: Da fahren wir eben nach Dänemark! Ist ja gar nicht weit. Und Hochsaison ist auch! Huch, auf den zweiten Blick doch nicht mehr!

Dass Mann aber ausgerechnet ein Ferienhaus im nördlichsten Zippel von Dänemark auftreibt und sich sofort unsterblich verliebt.... Naja, gibt es eben eine Zwischenübernachtung, hoch und runter.... Schließlich ist es weiter als bis in die Normandie ;-)

Und so nebenbei: Ob der Nordzipfel von Dänemark oder mal kurz abgeschwenkt über die Brücke nach Göteborg....  Entfernungsmäßig ist es das Gleiche. Zumindest fast. Das eröffnet gaaanz neue Perspektiven für das nächste Jahr....

Freitag, 22. Februar 2013

Genervt

... irgendwie muss man doch mal aufraffen und etwas einkaufen gehen. Ein zweites Wochenende ohne Einkauf kommt echt nicht so gut. Inzwischen liegen auch die Mäuse im Kühli flach und der weltbeste Mann liegt ebenfalls darnieder.

Ausnahmezustand!

Freitag, 15. Februar 2013

Ka-oh

Rotznase, Fieber, Kopfschmerzen, Husten...

Und sowas von jetzt auf gleich an meinem Frei-Tag.

Unverschämt.

Ergebnis: Von Bett auf Sofa und vom Sofa ins Bett. Zwischendrin das dreiviertel Fernsehrogramm verschlafen.... Naja, lohnt eh nicht!

Sonntag, 10. Februar 2013

Alle Jahre wieder....

...zieht der Lindwurm seine Runden durchs Dorf. Bunt, fantasievoll und mit lautem Helauuuuu....

Eigentlich wollte ich nicht unbedingt fotografieren. Aber dieser Wagen hat mir einfach gut gefallen:

Ein Paradebeispiel für die die praktische Umsetzung der Theorie:





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Allemal besser als immer nur ein Betthase, oder? *fg*


Donnerstag, 7. Februar 2013

Kollegengeständnis:

"Ich hab's versemmelt! Rufst du in der Spedition noch mal an?"

Ich fand es schön, dass jemand in unserem Haufen echt zum Versemmeln steht. Trotzdem hab ich abgelehnt. Es ist 17 Uhr und ich hab Feierabend....

Neee, so bös bin ich nicht. Ich habe eine der Kontaktpersonen angerufen und hab erzählt, dass die Spedition, die gerade zur Abholung von 7 Paletten da war, eine hat stehen lassen. Mußte alles wieder Schnell-Schnell-mache-fix gehen. Kollesch hat nicht aufgepaßt und Spedition hat geschlampert. *Kicher* und mir die Abholung von 7 Paletten bescheinigt... Leider wurde auch noch kurzfristig umgeplant und die Zwischenlagerung in einen Direkttransit verwandelt... Egal, Lösungen finden sich immer und ich hab den Kontakt hergestellt und mich dann verdünnisiert. Nach mir die Sintflut und ich hab morgen frei. ;-)

Meine Kautschlichkeiten...

.. sind ausschließlich hier auf meiner eigenen Kautsch entstanden.
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