Ich hatte diese tiefschürfende Erkenntnis gleich mehrmals diese Woche:
1. die klassische Begegnung: ein Mensch
2. "L(i)MS" - was habe ich das vor Jahren gehaßt.... seit letzter Woche gehört es für mich überraschenderweise zum täglichen Brot und ich bin dafür verantwortlich.
3. Die Frage: "Hast du einen Kulturschock?"
4. Stressfaktoren, die sich gleichen wie ein Zuchtapfel dem anderen.
5. Effizienzgestaltung im laufenden Betrieb
6. Man kann planen wie man will - die Geschäftsleitung hat sowieso immer eigene Pläne.
7. "Das geht seinen sozialistischen Gang!"
8. Grundlegende Probleme (zu wenig Personal, zu wenig Zeit) sind überall dieselben.
Aber ich habe letzte Woche keine Sekunde daran gezweifelt, ob es richtig war, den Job zu wechseln. Alles, was ich bei irgendwem in der Vergangenheit und im kürzlich aufgegebenen Job gelernt habe, scheint plötzlich in den neuen Job zu münden. Es fühlt sich auch ziemlich seltsam an, eine Signatur mit Titel im Mailverkehr zu haben. Es sind so viele Dinge, die sich ungewohnt anfühlen. Und doch irgendwie richtig. Wie ein Kreis, der sich schließen möchte....
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Sonntag, 12. Oktober 2014
Donnerstag, 18. September 2014
Ein schöner Tag...
Dieser, mein letzter Tag im Absurditätenbungalow.
Gestartet mit einem traumhaften Sonnenaufgang und einem pinkfarbenem Himmel.
Ein kurzer gemeinsamer Kaffeeklatsch mit Kuchen.
Eine liebe Abschiedsmail vom Kollegen Schweden.
Ein sonnengelb leuchtender Blumenstrauß von den Kollegen.
Eine kreischende Mitarbeiterin.
Ein im Gummibaum-Blumentopf zusammengeringelter Gartenschläfer, der sich dort anscheinend in den Winterschlaf schicken wollte. (Wenn ich die Fotos vom Kolleschn bekomme, gibt es hier eins...)
Letzte Abschluss- und Aufräumarbeiten.
Abwesenheitsnotiz im Mailaccount.
Letzte Übergabeworte.
Alles geht ruhig und gelassen.
Schlüsselabgabe.
Letzte Unterschriften.
2 Flaschen Secco von der Geschäftsleitung.
Allerletzte Umarmungen und noch einmal Danke.
Ich habe alles erledigt, was nötig war.
Ein schöner Tag!
Und morgen gibt es meinen inoffiziellen Abschied. Zu Hause bei Zwiebelkuchen und Federweißen. Und 2 Flaschen Secco!
Gestartet mit einem traumhaften Sonnenaufgang und einem pinkfarbenem Himmel.
Ein kurzer gemeinsamer Kaffeeklatsch mit Kuchen.
Eine liebe Abschiedsmail vom Kollegen Schweden.
Ein sonnengelb leuchtender Blumenstrauß von den Kollegen.
Eine kreischende Mitarbeiterin.
Ein im Gummibaum-Blumentopf zusammengeringelter Gartenschläfer, der sich dort anscheinend in den Winterschlaf schicken wollte. (Wenn ich die Fotos vom Kolleschn bekomme, gibt es hier eins...)
Letzte Abschluss- und Aufräumarbeiten.
Abwesenheitsnotiz im Mailaccount.
Letzte Übergabeworte.
Alles geht ruhig und gelassen.
Schlüsselabgabe.
Letzte Unterschriften.
2 Flaschen Secco von der Geschäftsleitung.
Allerletzte Umarmungen und noch einmal Danke.
Ich habe alles erledigt, was nötig war.
Ein schöner Tag!
Und morgen gibt es meinen inoffiziellen Abschied. Zu Hause bei Zwiebelkuchen und Federweißen. Und 2 Flaschen Secco!
Sonntag, 14. September 2014
Jetzt geht es los!
Zum allerersten Mal geträumt.... vom neuen Job. Und den neuen Kollegen und den anderen Neuanstellungen. (Ich weiß überhaupt nicht, ob und wer da noch neu sein wird.)
Geht's noch?
Ich würde es ja verstehen, wenn mich der Noch-Job bis in die Träume verfolgt, aber den scheine ich tagsüber einfach loszulassen. Jeden Tag werde ich entspannter und mache auch nur noch das, was ich für wichtig für meine Nachfolgerin empfinde.
Leid tut mir meine Azubine, die kurz vor Ausbildungsende meinen Krempel und einen Teil der Verantwortung übernehmen muss. Ich weiß, dass sie das kann. Aber ich weiß auch, dass jetzt zwei Cheffes ungebremst über sie hinweg entscheiden und ihr alles Lästige und Unnötige übertragen werden. Vor allem die unsinnigen Änderungen, die im Januar schon einmal gewollt waren und gegen die wir uns gemeinsam bisher erfolgreich gestemmt hatten. Es wird schwieriger für sie....
Aber ich bin auch irgendwie froh, dass sich die "Übergangszeit" für mich ziemlich ruhig gestaltet. Ich kann langsam los lassen und das Neue kommt geruhsam immer mehr in mein Bewußtsein. Jetzt sind es nur noch reichlich 2 Wochen bis zum Tag "Neuanfang".
Was bin ich gespannt....
Geht's noch?
Ich würde es ja verstehen, wenn mich der Noch-Job bis in die Träume verfolgt, aber den scheine ich tagsüber einfach loszulassen. Jeden Tag werde ich entspannter und mache auch nur noch das, was ich für wichtig für meine Nachfolgerin empfinde.
Leid tut mir meine Azubine, die kurz vor Ausbildungsende meinen Krempel und einen Teil der Verantwortung übernehmen muss. Ich weiß, dass sie das kann. Aber ich weiß auch, dass jetzt zwei Cheffes ungebremst über sie hinweg entscheiden und ihr alles Lästige und Unnötige übertragen werden. Vor allem die unsinnigen Änderungen, die im Januar schon einmal gewollt waren und gegen die wir uns gemeinsam bisher erfolgreich gestemmt hatten. Es wird schwieriger für sie....
Aber ich bin auch irgendwie froh, dass sich die "Übergangszeit" für mich ziemlich ruhig gestaltet. Ich kann langsam los lassen und das Neue kommt geruhsam immer mehr in mein Bewußtsein. Jetzt sind es nur noch reichlich 2 Wochen bis zum Tag "Neuanfang".
Was bin ich gespannt....
Mittwoch, 1. Januar 2014
Und schwupp -
ist man im neuen Jahr. Völlig unspektakulär und sanft hinüber geglitten. Das hat auch etwas. Und so langsam muss ich wohl doch mal darüber nachdenken, wie ich manche Dinge dieses Jahr planen werde. Das ist eben jetzt "dieses" Jahr und nicht mehr "nächstes" Jahr. Hach, immer dieser unnötige Stress *fg*
Also denne: Auf ein Neues!
Also denne: Auf ein Neues!
Sonntag, 10. November 2013
Privatsphärenbewußtsein
Erst habe ich gedacht, ich erhalte Spam-Mails. Aber der Inhalt und die Verteilerliste waren schon etwas auffällig sachlich und zielorientiert und somit ich habe die Universalsuchmaschine befragt. Ob Segen oder Fluch dieser Suchmöglichkeiten, - das möchte ich nicht entscheiden. Entscheidend war aber, dass ich alle Personen aus dem Verteiler gefunden habe und schließlich auch auf die Idee kam, warum eben diese Mail in meinem Postfach gelandet ist. Leider häufte sich der Mailverkehr auch noch in den letzten Tagen...
Ein winziger Fehler, ein klitzekleiner Buchstabe versorgte mich mit Informationen, die ich weder wollte noch brauchte. Keine dramatische oder brisante Informationen aber sie sie gehen mich nichts an. Und seitdem kreiseln meine Gedanken um diese kleine Geschichte. Die Konsequenzen eines winzigen Tippfehlers, eines Irrtums. Welch ein Potential, um die eigene Privatsphäre Preis zu geben. Eine winzige Unaufmerksamkeit... Klaro, ich habe auch geschmunzelt, wenn die Teenies zur Party eingeladen haben und diese zur Massenfete ausartete. Aber eigentlich hängt man genauso mit einen winzigen Klick außerhalb des eigenen Lebens. So ein kleines bissel Unbehagen durchschleicht mich... Generell. Wann wird der eigene Unnahbarkeitsbereich keiner mehr sein? Wird man sich damit abfinden können, wenn es soweit ist? Überall wird man durchleuchtet, beobachtet, analysiert, beschattet? Ich finde die Gedanken echt grauslich....
Ein winziger Fehler, ein klitzekleiner Buchstabe versorgte mich mit Informationen, die ich weder wollte noch brauchte. Keine dramatische oder brisante Informationen aber sie sie gehen mich nichts an. Und seitdem kreiseln meine Gedanken um diese kleine Geschichte. Die Konsequenzen eines winzigen Tippfehlers, eines Irrtums. Welch ein Potential, um die eigene Privatsphäre Preis zu geben. Eine winzige Unaufmerksamkeit... Klaro, ich habe auch geschmunzelt, wenn die Teenies zur Party eingeladen haben und diese zur Massenfete ausartete. Aber eigentlich hängt man genauso mit einen winzigen Klick außerhalb des eigenen Lebens. So ein kleines bissel Unbehagen durchschleicht mich... Generell. Wann wird der eigene Unnahbarkeitsbereich keiner mehr sein? Wird man sich damit abfinden können, wenn es soweit ist? Überall wird man durchleuchtet, beobachtet, analysiert, beschattet? Ich finde die Gedanken echt grauslich....
Donnerstag, 26. September 2013
Aufatmen
... ein längeres Gespräch am Arbeitsplatz, die Betriebsversammlung ist vertagt und ich habe morgen wieder meinen "Frei"tag.
Schön!
Und alles ist noch viel schöner nach einem dreiviertel Liter Federweißen.
Der erste für dieses Jahr.
Naja, dolle war er nicht, aber dafür habe ich jetzt einen kleinen sitzen....
*träller* Wieder der typische "Fremdtrinkeffekt.
Ab ins Bette....
Schön!
Und alles ist noch viel schöner nach einem dreiviertel Liter Federweißen.
Der erste für dieses Jahr.
Naja, dolle war er nicht, aber dafür habe ich jetzt einen kleinen sitzen....
*träller* Wieder der typische "Fremdtrinkeffekt.
Ab ins Bette....
Sonntag, 23. Juni 2013
Wort(e) zum Sonntag
"Spätes Zubettgehen schützt nicht davor, dass man morgen wieder aufstehen muss."
*fg*
Freitag, 21. Juni 2013
Komplimente
Ein schönes Thema!
Ich glaube, ich habe gestern zum ersten Mal einem Kunden gegenüber meinen Unmut ziemlich klar Ausdruck gegeben. Keinen Beschimpfungen oder so, die Nummer muss ich mir nicht geben. Ich kann da wirklich auf der Sachebene bleiben.
Hat er gut weggesteckt und haben wir auch sachlich geklärt.
So gut, dass gegen Ende des Gesprächs so mittendrin ein Satz von ihm kam, der gar nicht zum Thema gehörte:
"Immer finden die falschen Männer die richtigen Frauen!"
....
Ich finde den Satz richtig schön.... Hach.... Mann auf Mann neidisch.... :-)
Ich glaube, ich habe gestern zum ersten Mal einem Kunden gegenüber meinen Unmut ziemlich klar Ausdruck gegeben. Keinen Beschimpfungen oder so, die Nummer muss ich mir nicht geben. Ich kann da wirklich auf der Sachebene bleiben.
Hat er gut weggesteckt und haben wir auch sachlich geklärt.
So gut, dass gegen Ende des Gesprächs so mittendrin ein Satz von ihm kam, der gar nicht zum Thema gehörte:
"Immer finden die falschen Männer die richtigen Frauen!"
....
Ich finde den Satz richtig schön.... Hach.... Mann auf Mann neidisch.... :-)
Montag, 13. Mai 2013
Unglaublicher Montag
Kann man Montage reklamieren?
Ich hätte da heute einen Montag meistbietend abzugeben:
Auspuff pufft Konto leer.
Kollesch gehen wegen mangelnder Ortskenntnis nun doch nicht in die Luft und bleiben auf dem Boden der Tatsachen.
In Italien gibt es morgen keinen Strom. Ausschlafen ist angesagt.
Langes Schweigen in der kürzesten Dienstberatung.
Plan B hat Urlaub und deshalb Ratlosigkeit hinterlassen.
Massenemotionaler Moment bewirkt tiefsten Eindruck.
Es ist wirklich nichts unmöglich... an Montagen wie diesem!
Ich hätte da heute einen Montag meistbietend abzugeben:
Auspuff pufft Konto leer.
Kollesch gehen wegen mangelnder Ortskenntnis nun doch nicht in die Luft und bleiben auf dem Boden der Tatsachen.
In Italien gibt es morgen keinen Strom. Ausschlafen ist angesagt.
Langes Schweigen in der kürzesten Dienstberatung.
Plan B hat Urlaub und deshalb Ratlosigkeit hinterlassen.
Massenemotionaler Moment bewirkt tiefsten Eindruck.
Es ist wirklich nichts unmöglich... an Montagen wie diesem!
Sonntag, 25. November 2012
Faszinierend...
...wenn einem aus dem Gesicht des Enkels die Augen der Tochter mit dem gleichen Blick und Verstehen von vor langer Zeit entgegen schauen.
Dienstag, 16. Oktober 2012
Träume und Realität
Herr Oter hat in seinem Blog einen schönen Satz über das Wasser stehen.
Er läßt meine Gedanken sehnsüchtig kreisen ....
Sonntag, 12. August 2012
Immer schneller, höher, weiter?
Das hat wohl etwas mit der Olympiade zu tun, dass mir das gerade so in den Sinn kommt. Aber eigentlich frage ich mich, ob das nicht auch schon wieder unsinnig ist? Ja, bis wohin denn? Bis zum 100m- Lauf in 3 Sekunden? Oder den Fünffachsprung auf der Bodenmatte bei den Turnern? Das wäre doch mal etwas! Bis wohin geht die Leistungsfähigkeit des Menschen? Wo ist die Belastungsgrenze?
Wie ich darauf komme?
Wenn ich mir die Menschen in meinem Umfeld anschaue, wie weit sie an die Belastungsgrenze (ich schließe mich da nicht aus) gehen, dann beschleicht mich nicht nur ein Gefühl der Sorge und die Gedanken kreiseln. Beruf, Familie, Freundeskreis, Freizeit - überall gibt es dieses: schneller, höher, weiter - immer mehr und mehr und mehr. Viele bewegen sich wie ein Hamster im Rad und können nicht abspringen, weil das Verantwortung, Pflicht, Loyalität und Leistungsdruck besteht. Unzufriedenheit, Unausgeglichenheit, Frust scheinen bei vielen auf ein Maß gestiegen zu sein, dass man es fast nicht mehr aushält und man möchte weglaufen, davonfliegen oder davon schwimmen. Aber alles schein sich irgendwie aufzuschaukeln und ins Unermessliche zu explodieren. Glücklich ist wohl noch der, der die Bremse an seinem Fahrzeug findet.
Schneller, höher, weiter? Stehenbleiben ist Rückschritt? Ich weiß nicht, aber irgendwas ist da falsch...
Wie ich darauf komme?
Wenn ich mir die Menschen in meinem Umfeld anschaue, wie weit sie an die Belastungsgrenze (ich schließe mich da nicht aus) gehen, dann beschleicht mich nicht nur ein Gefühl der Sorge und die Gedanken kreiseln. Beruf, Familie, Freundeskreis, Freizeit - überall gibt es dieses: schneller, höher, weiter - immer mehr und mehr und mehr. Viele bewegen sich wie ein Hamster im Rad und können nicht abspringen, weil das Verantwortung, Pflicht, Loyalität und Leistungsdruck besteht. Unzufriedenheit, Unausgeglichenheit, Frust scheinen bei vielen auf ein Maß gestiegen zu sein, dass man es fast nicht mehr aushält und man möchte weglaufen, davonfliegen oder davon schwimmen. Aber alles schein sich irgendwie aufzuschaukeln und ins Unermessliche zu explodieren. Glücklich ist wohl noch der, der die Bremse an seinem Fahrzeug findet.
Schneller, höher, weiter? Stehenbleiben ist Rückschritt? Ich weiß nicht, aber irgendwas ist da falsch...
Durcheinander
Das alles so drüber und drunter geht, ist ja fast eine normale Angelegenheit. Und zeitweise Verwirrung gehört auch schon zum Alltag wie die Frühstückssemmel.
Aber noch nie wurde ich Samstag Abend angerufen, um mir mitteilen zu lassen, dass man morgen (sprich heute) nicht an der Fahrgemeinschaft teilnehmen würde. Sondern erst übermorgen, also Mittwoch. Ähem.... Ich wollte nicht auch noch Sonntag zur Arbeit fahren. Und als ich dann noch nach dem Namen der neuen Storchenlieferung von vor zwei Tagen fragte, fiel dem frischgebackenen Großvater der Vorname des Kindes nicht ein.
Irgendwie wird man da doch ein wenig nachdenklich...
Aber noch nie wurde ich Samstag Abend angerufen, um mir mitteilen zu lassen, dass man morgen (sprich heute) nicht an der Fahrgemeinschaft teilnehmen würde. Sondern erst übermorgen, also Mittwoch. Ähem.... Ich wollte nicht auch noch Sonntag zur Arbeit fahren. Und als ich dann noch nach dem Namen der neuen Storchenlieferung von vor zwei Tagen fragte, fiel dem frischgebackenen Großvater der Vorname des Kindes nicht ein.
Irgendwie wird man da doch ein wenig nachdenklich...
Samstag, 14. Juli 2012
An Ort und Stelle - im Hafen?
Nein, das Bild hat nichts weiter zu bedeuten.
Es gefiel mir einfach wegen der Idee: Ab in den Ehehafen unter freiem Himmel, im engsten Kreis und zugleich in der Öffentlichkeit. Standesamt auf Norderney.
Einfach irgendwie.... goldisch...
Und noch ein Ort, wo man JA sagen kann....
Extra-Liegeplatz im Hafen:
Und wo liegt das Dingens? Im Dreck...
Hach, wenn ich mir die Urlaubsbilder so anschaue -
Was hatten wir doch letztens für schönes, warmes Wetter!
Sonntag, 11. März 2012
Warum immer ich?
Warum kann nicht mal was einfach gehen? Warum klappt bei uns nie etwas auf Anhieb? Warum müssen wir Kopfstände machen, um dies oder jenes zu erreichen? Warum geht das nie so, wie wie wir das geplant haben? Warum habe ich nur immer so ein Pech?
Das sind momentan nicht meine Fragen, aber Fragen , die ich mir diese Woche wiederholt von verschiedenen Seiten gestellt wurden.
Ich habe auch keine Antworten, warum dieser oder jener ausgerechnet das erlebt und nichts anderes. Habe ich das Gleiche geäußert, als ich in meiner Krise steckte? Ich weiß es nicht mehr. Gedacht habe ich es aber bestimmt auch manchmal. Was antwortet man auf solche Fragen? Würde eine Gegenantwort wie: Welchen Fehler hast du gemacht, dass es zu einer Situation gekommen ist, verletzen? Würde sie mich verletzen? Bestimmt. Also verkneife ich mir die Frage.
Und trotzdem bin ich der Überzeugung, dass bestimmte Sachen hausgemacht sind, bestimmte Regeln wurden ignoriert oder man hat sie sich schön geredet. . Und manchmal hat man eben einfach wirklich Pech. Manchmal würde ich gerne sagen: Warum hast du nicht mal noch jemanden drauf schauen lassen? Warum hast du das nicht mal angesprochen? Hinterher kann man gut gackern und quatschen und "hätte, würde, könnte" und überhaupt! Ist da der Anspruch alles zu wissen und alles zu können zu selbstsicher? Wie selbstkritisch geht man da mit sich selbst um? Kann man das überhaupt noch, wenn man fragt: warum immer ich? Warum fragt man sich da nicht lieber: Wie komme ich da wieder raus?
Schwierige Angelegenheiten. Ich weiß nur, dass ich mit der Welt nicht zufrieden bin, wenn ich mit mir selbst unzufrieden bin. Den inneren Zustand übertrage ich auf die Aussenwelt. Und die meint es dann natürlich schlecht mit mir. Und dann dreht sich das Hamsterrad und dem Hamster wird schwindelig und er kann gar nicht mehr gerade aus laufen...
Manchmal hätte ich gerne so eine schicke, kleine Eisenstange, die man ins Hamsterrad zwecks Bremsung stecken könnte. Aber dann würde der Hamster in hohem Bogen heraus fliegen....Und Hamster sind nicht zum Fliegen gemacht...
Das sind momentan nicht meine Fragen, aber Fragen , die ich mir diese Woche wiederholt von verschiedenen Seiten gestellt wurden.
Ich habe auch keine Antworten, warum dieser oder jener ausgerechnet das erlebt und nichts anderes. Habe ich das Gleiche geäußert, als ich in meiner Krise steckte? Ich weiß es nicht mehr. Gedacht habe ich es aber bestimmt auch manchmal. Was antwortet man auf solche Fragen? Würde eine Gegenantwort wie: Welchen Fehler hast du gemacht, dass es zu einer Situation gekommen ist, verletzen? Würde sie mich verletzen? Bestimmt. Also verkneife ich mir die Frage.
Und trotzdem bin ich der Überzeugung, dass bestimmte Sachen hausgemacht sind, bestimmte Regeln wurden ignoriert oder man hat sie sich schön geredet. . Und manchmal hat man eben einfach wirklich Pech. Manchmal würde ich gerne sagen: Warum hast du nicht mal noch jemanden drauf schauen lassen? Warum hast du das nicht mal angesprochen? Hinterher kann man gut gackern und quatschen und "hätte, würde, könnte" und überhaupt! Ist da der Anspruch alles zu wissen und alles zu können zu selbstsicher? Wie selbstkritisch geht man da mit sich selbst um? Kann man das überhaupt noch, wenn man fragt: warum immer ich? Warum fragt man sich da nicht lieber: Wie komme ich da wieder raus?
Schwierige Angelegenheiten. Ich weiß nur, dass ich mit der Welt nicht zufrieden bin, wenn ich mit mir selbst unzufrieden bin. Den inneren Zustand übertrage ich auf die Aussenwelt. Und die meint es dann natürlich schlecht mit mir. Und dann dreht sich das Hamsterrad und dem Hamster wird schwindelig und er kann gar nicht mehr gerade aus laufen...
Manchmal hätte ich gerne so eine schicke, kleine Eisenstange, die man ins Hamsterrad zwecks Bremsung stecken könnte. Aber dann würde der Hamster in hohem Bogen heraus fliegen....Und Hamster sind nicht zum Fliegen gemacht...
Donnerstag, 1. März 2012
Ein rabenschwarzer Tag
Mein Lieblingskollesch kündigt....
Wieso macht man eigentlich die Schwärze der Raben verantwortlich für etwas Unschönes?
Ich weiß, da wird jemand Neues kommen... Blablabla....
Wieso macht man eigentlich die Schwärze der Raben verantwortlich für etwas Unschönes?
Ich weiß, da wird jemand Neues kommen... Blablabla....
Mittwoch, 4. Januar 2012
Heut hab ich es getan!
Der letzte Urlaubstag ist noch einmal von Unternehmungen geprägt. So langsam geht mir das Untätigsein auf die Ketten!
Heute habe ich das alte Buch beim Buchbinder abgegeben. Beim Herrn 'Liebe den gott' - Nicht lachen, er heißt fast wirklich so... Nur ohne Leerzeichen und genau das Gegenteil. Bei ihm im Laden spürte man wirklich das alte Handwerk, so liebevoll, weich und doch energisch ging er mit der alten Schwarte um und beriet mich gut, was am besten zu machen wäre, um in einem preislich akzeptablen Rahmen zu bleiben. Offensichtlich aber auch erfreut, wieder etwas Altes in den Händen zu haben, dessen Wert wohl hautsächlich im ideellen Bereich besteht. Nun bin ich auch noch jemand, der sowieso zuerst auf Männerhände schaut. Da sind mir Gesicht, Bobbes und wo sonst Frau noch gern hinschaut ziemlich egal. Jedenfalls war es einfach schön zu sehen, wie er es drehte, wendete, umblätterte, über die Seiten strich, die Bindung prüfte... Und mein Blick blieb die ganze Zeit bei den Händen hängen. Ein Handwerker im echtesten Sinn des Wortes und mein altes Buch ist in guten Händen für die nächsten Wochen.
Wie wird das in weiteren 130 Jahren sein? Werden unsere Kindeskinderenkel noch das Umblättern von Seiten und den leicht muffigen Geruch alter Bücher kennen? Werden unsere Nachfahren noch am Bett ihrer Kinder sitzen und ihnen vorlesen?
Manchmal würde ich das gerne wissen wollen...
Heute habe ich das alte Buch beim Buchbinder abgegeben. Beim Herrn 'Liebe den gott' - Nicht lachen, er heißt fast wirklich so... Nur ohne Leerzeichen und genau das Gegenteil. Bei ihm im Laden spürte man wirklich das alte Handwerk, so liebevoll, weich und doch energisch ging er mit der alten Schwarte um und beriet mich gut, was am besten zu machen wäre, um in einem preislich akzeptablen Rahmen zu bleiben. Offensichtlich aber auch erfreut, wieder etwas Altes in den Händen zu haben, dessen Wert wohl hautsächlich im ideellen Bereich besteht. Nun bin ich auch noch jemand, der sowieso zuerst auf Männerhände schaut. Da sind mir Gesicht, Bobbes und wo sonst Frau noch gern hinschaut ziemlich egal. Jedenfalls war es einfach schön zu sehen, wie er es drehte, wendete, umblätterte, über die Seiten strich, die Bindung prüfte... Und mein Blick blieb die ganze Zeit bei den Händen hängen. Ein Handwerker im echtesten Sinn des Wortes und mein altes Buch ist in guten Händen für die nächsten Wochen.
Wie wird das in weiteren 130 Jahren sein? Werden unsere Kindeskinderenkel noch das Umblättern von Seiten und den leicht muffigen Geruch alter Bücher kennen? Werden unsere Nachfahren noch am Bett ihrer Kinder sitzen und ihnen vorlesen?
Manchmal würde ich das gerne wissen wollen...
Mittwoch, 30. November 2011
...
Ich wollte heute ein Licht entzünden.
Leider war die Tür schon verschlossen.
So mag das Licht nun zu Hause brennen ...
Leider war die Tür schon verschlossen.
So mag das Licht nun zu Hause brennen ...
Samstag, 12. November 2011
Ich wäre jetzt gerne sitzen geblieben...
.. im kleinen Wohlfühlkreis. Entspannt, locker, leicht und fluffig.
Hachja...
Ungern habe ich heute den Besuch rausgeschmissen, weil er einfach nur gut getan hat.
...
So langsam muss ich wohl mal in die Klamotten kommen.... Die Geburtstagsfeier, zu der wir eingeladen sind ruft!
Aber morgen! Morgen bekommt mich keiner irgendwohin!
Hachja...
Ungern habe ich heute den Besuch rausgeschmissen, weil er einfach nur gut getan hat.
...
So langsam muss ich wohl mal in die Klamotten kommen.... Die Geburtstagsfeier, zu der wir eingeladen sind ruft!
Aber morgen! Morgen bekommt mich keiner irgendwohin!
Donnerstag, 27. Oktober 2011
X+3
So ein klitzekleines Bisselchen weehmüdsch bin'sch. Heut ist die endgültige Trennung vom alten Häusel erfolgt. Aber unser alter Vermieter will uns mal besuchen kommen. Ich mag den alten Herrn wirklich sehr gern. Seinen Witz und seinen versteckten Charme sowieso - und ich wünsche ihm, dass er bei guter Gesundheit mindestens 100 Jahre werden darf. Es ist fast nur noch ein Dutzend Jahre bis dahin...
Aber im neuen Zuhause gefällt es mir wirklich viel besser. Vielleicht hätte ich den alten Herren gerne als Opa mitgenommen? Irgendsowas ist da unterschwellig...
Und den allerersten Abendspaziergang gab es heute auch. Einfach mal gehen und schauen und nicht überlegen müssen: was ist noch zu tun... Ich muss unbedingt den Fotoklotz rauskramen, den habe ich total vernachlässigt. Und Frisör muss auch mal wieder ran.... Hallo, isch lebe noch!!!
Aber im neuen Zuhause gefällt es mir wirklich viel besser. Vielleicht hätte ich den alten Herren gerne als Opa mitgenommen? Irgendsowas ist da unterschwellig...
Und den allerersten Abendspaziergang gab es heute auch. Einfach mal gehen und schauen und nicht überlegen müssen: was ist noch zu tun... Ich muss unbedingt den Fotoklotz rauskramen, den habe ich total vernachlässigt. Und Frisör muss auch mal wieder ran.... Hallo, isch lebe noch!!!
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