Samstag, 7. September 2013

Nun ist die Schlunzerei fast vorbei

Was bleibt, ist die Erinnerung:

Ein Morgen an der Ostsee
 
Gerangel zwischen Nordsee- und Ostseewellen bei Grenen


Zwischendrin ausruhen
Touristen 1
Touristen 2

Ein Abend an der Nordsee


Noch nie haben wir einen Urlaub so unspektakulär und kulturell ignorierend verbracht. Stundenlange Strandspaziergänge waren diesmal reizvoller. Die tägliche Frage nach dem Frühstück 'Was machen wir heute?' endete fast immer mit der Entscheidung: 'Gehen wir die 200 Meter an die Ostsee oder fahren wir doch die 4 Kilometer bis zur Nordsee rüber?'

*seufz* Warum geht ein Urlaub immer so schnell vorbei? Die Frage stellt man sich auch immer vergeblich....



Donnerstag, 5. September 2013

Urlaubsresumé

Es reicht völlig aus, am dreizehnten Abend im Ferienhaus den Lichtschalter für das Deckenlicht zu finden.

Nur keinen Stress, es gab schließlich genügend andere Lampen im Haus....

Meine Güte, was sind die Leute hier hektisch! Geht's noch?

Ich will wieder weg...

Freitag, 30. August 2013

Tagesprogramm

Vormittag: Herumschlunzen am Ostsee-Strand!

Nachmittag: Wir schlunzen am Nordsee-Strand herum!

Häufigkeit: täglich zu wiederholen. Reihenfolge ist gelegentlich zu wechseln.

60 km feinster Sand!

Boooh, wir bleiben hier....

Mittwoch, 14. August 2013

Bürolastig...

...sind zur Zeit meine Gedanken.

Sogar Papier habe ich heute mitbekommen, das ich unters Kopfkissen legen soll. Anweisung vom Scheffe.

Ich bin echt versucht, das auszuprobieren... Ob ich dann noch besser schlafe als die letzten Nächte?

Dienstag, 13. August 2013

Frech wie ....

...Azubine, die mir kurz nach 17 Uhr den netten Hinweis gab:

"Duhuuuuu, es wird vor dem Urlaub empfohlen, die zu bewältigende Arbeitsmenge deutlich zu reduzieren, um sich in den Urlaub einzuschleichen."

Danke für den Hinweis, so habe ich das ja noch nie gesehen! Morgen sortiere ich aus und packe dir alles auf den Tisch! Und übermorgen strecke ich meine Beine unter den Tisch und schau dir zu, wie du das bewältigst!

Samstag, 10. August 2013

Die Rache des Fehlkaufs -

...eine unruhige Nacht. Immer auf der Lauer, dass weitere Latten ihre Führung verlassen und lautstark auf den Boden knallen. Dazu eine andere Schlafposition, bei der laufend die Füße am Bettgiebel unten anstoßen. Noch ein paar verrückte Träume und die ungemütliche Nacht ist vorprogrammiert.

Ergebnis: Heute Morgen flog der Übeltäter aus dem Bett und ich werde heute Nacht auf dem Boden liegend verbringen.

*Mitleid-sammel*

Ich gebe zu, das liest sich dramatischer und notleidender....  So schlimm ist es nicht! Der Fehlkauf wurde ersetzt durch einen Neukauf. Braucht jemand einen gut funktionierenden 7-Zonen-Lattenrost in 1x 2 m? (Naaaa, nicht meiner, der geht den Weg durch die Verbrennungsanlage. Aber Mann wollte auch einen neuen ...)

Freitag, 9. August 2013

Fehlkauf

..wenn nach 10 Tagen an einem neu gekauften Stück etwas kaputt geht, sollte man es sofort zurück geben und sich nicht auf eine Reparatur einlassen. Einmal ausgeleiert hält auf Dauer sowieso nicht mehr.

Und Maden in D sind anscheinend schon lange nicht mehr, was sie mal waren. Das sind jetzt eher Maden im Speck.

Monatsjubiläumstag

..hoffentlich wird kein Jahrestag daraus - das Leben ohne Zaun!

Rrrrrr. Der Produzent hat bestimmt Sommerpause.

Dienstag, 6. August 2013

Es findet sich alles wieder an.

Zum Glück war er noch nicht in China. Und wir brauchen den Metall-Kollegen dringend!

Und den neu eigestellten Kollegen hätten wir auch dringend gebraucht. Aber wenigstens hat er diesmal am zweiten Tag seines Arbeitslebens bei uns mitgeteilt, dass er nun etwas anderes hätte und ab sofort nicht mehr käme....

So langsam stimmen wir in das schöne Lied vom Fachkräftemangel mit ein... Oder kann man reisewillige Servicetechniker backen?

Freitag, 2. August 2013

Verschollen...

..ist unsere Lieferung und niemand weiß, wo sie gerade ist.... 

Ich will Urlaub!

Und: Freie Freitage sind echt schöner!

Donnerstag, 1. August 2013

16.52 Uhr

"ICH WILL KEINEN LKW MEHR HEUTE! ICH WILL HEIM!"

Welche Erleichterung, als ich feststellte, dass es nur der Getränkelieferant war, der eine Rechnung in unserem Briefkasten hinterlassen wollte....  Das kurzfristig durch die Luft wirbelnde Papier von meinem Schreibtisch mußte ich trotzdem wieder aufsammeln. Naja, amüsierte Verzweiflungshandlung. Muss man verstehen nach der gestrigen Aktion und dem kurz bevorstehenden Feierabend.

Ansonsten war der Vormittag heute weg mit Arbeitsplatztausch. 4x abstöpseln, umstöpseln, dran stöpseln, unter dem Tisch langkriechen, Kabeldosen ausprobieren und dann doch wieder zurückstecken. Ein Bildschirm wollte nicht, da muss man die Stecker eben mehr in die Buchse drängeln, dann gibt er auch nach. Zwischendrin noch Fernwartungsprobleme bei dem einen Rechner, der sich seit Tagen unbedingt aktualisieren wollte und nicht sollte. Dann noch Kundenanrufe, Chefsonderwünsche, Umstapeln von Aktenbergen, weil gestern nur Dinge "aus dem Weg" geräumt wurden, in denen eh keine Ordnung mehr herrschte. Und nicht zu vergessen, die neue Bürokraft, die auch beschäftigt werden mußte. Wobei beschäftigen müssen überhaupt nicht stimmt! Nachdem der erste Platz wieder arbeitsbereit war, war sie der einzige fixe Punkt im Büro, der die normalen Tätigkeiten ausführen konnte. Ein echter Grund zum Aufatmen.
Jedenfalls habe ich die gestrige Arbeitsplatz-Andock-Zwischenlösung heute wieder räumen können und habe zumindest so viel Platz geschaffen, dass die man wieder arbeiten könnte, wenn man den Platz wieder bräuchte.

Und mit einem Schmunzeln denke ich an meine Azubine, die Montag aus dem dreiwöchigen Urlaub kommt - NICHTS ist mehr, wie es vor drei Wochen war. Und schon gleich gar nicht mehr ihr alter Platz. Der ist nämlich anderweitig besetzt! Und von den beiden Neuen weiß sie ja auch noch nix.... *kicher* Ich habe eigentlich allerhöchste Anweisung, sie am Montag morgen während der Fahrgemeinschaft zu "briefen", damit sie nicht das Falsche denkt, wenn sie ins Büro kommt. Aber ich würde auch zu gerne ihr Gesicht sehen am Montag morgen....* Hach...*  *pfeif*...  *Das muss ich mir noch überlegen....*

Mittwoch, 31. Juli 2013

Multikulti Übersetzungsstress

Wie macht man dem bulgarischen Truckfahrer mit dem schwedischen Auflieger klar, dass der eben ausgeladene Roboter nicht für unsere deutsche Firma, sondern für ein chinesisches Projekt einer anderen deutschen Firma bestimmt ist? Noch dazu, wenn der Fahrer kein Deutsch versteht und Englisch nicht kann? Und wenn man auch noch das Gefühl hat, dass er nicht in der Lage ist, die Speditionsbegleitpapiere mit dem Lieferschein an der Ware zu vergleichen und zu sehen, dass da ein jeweils anderer Empfänger vermerkt ist?

Da kann er 10 mal auf die Kiste hauen und bei der Mutter Gottes schwören, dass dies unsere Ware sei. Und er hätte ja nichts anderes mehr auf dem LKW.... Das muss unsere Ware sein!

Glücklicherweise gab es seinen Speditionsleiter in Bulgarien, der telefonisch in Englisch mit mir klären konnte:

1. der LKW ist leer bis auf besagte Kiste.
2. In der Kiste ist definitiv der falsche Roboter bzw. die Kiste ist nicht für uns bestimmt sondern für einen anderen Kunden.
3. Ich lasse die Kiste wieder einladen und bestätige keinen Empfang.
4. Entschuldigung: Ein Kollege hätte den LKW falsch beladen
5. nochmals Entschuldigung: Unser Fahrer hätte heute seine erste Tour

Insgesamt haben wir eine Stunde zur Klärung gebraucht, wobei ungefähr 45 Minuten drauf gingen, den LKW an die Laderampe zu bugsieren. Noch nie habe ich einen Brummifahrer gesehen, der derartige Schlangenlinien beim Rückwärtsfahren zog und gefühlte 20 mal auf der Straße hin und her rangierte..

Nun bin ich nur gespannt, wo die richtige Ladung gerade steckt. Unterwegs nach Spanien?

Der arme Kerl tut mir echt leid. Er gibt sich so eine Mühe und dann steht da eine störrische, deutsche Frau und macht alle Mühe mit Kopfschütteln, Prüfen-müssen und Nein-Sagen zunichte. Kein Wunder, dass man uns manchmal nicht mag....

Montag, 29. Juli 2013

Noch 2 Tage

...  und die Bürokraft bekommt eine Bürokraft, die ihre Arbeit macht.

Unglaublich aber wahr.

Durchhalten....

Durchhalten....

Und die Azubine kommt nächste Woche auch aus dem Urlaub.

Endlich sind dann Zweie da , die meine Arbeit machen und ich kann mit der anstrengenden Beschäftigung des konzentrierten Stapelaufbaus und seiner anschließenden, permanenten Umlagerung aufhören. Dann kann ich vielleicht auch zukünftig wieder bis 5 zählen. Und ich muss dem Kunden dann auch nicht erklären, dass wegen Lieferengpässen nur 2 Stück vorrätig waren und die restlichen drei nachgeschickt werden müssen.... *pfeif*

Hach, das Leben kann so schön sein!

Da kann man glatt mal noch eine Stunde in den Garten gehen und Unkraut mähen.... Vielleicht finde ich dann auch meine Bohnenpflanzen wieder!

Freitag, 19. Juli 2013

*Prust...*

...immer noch ohne Zaun....

Lustigerweise feiern wir heute einen Geburtstag und die Nachbarn ebenfalls.

Jeder auf seiner Hälfte der Terrasse. In Riech-Seh-Hörweite sozusagen.

Hier wird geräumt und geputzt.

Drüben wird geputzt und geräumt....

Was bin ich gespannt.

Am Einfachsten wäre, die beiden Geburtstagler würden sich gegenseitig mit einem Glas Sekt beglückwünschen?

Das könnte alles so einfach sein!

Donnerstag, 11. Juli 2013

Entsetzen pur

... bei den übernächsten Nachbarn zu unserer anderen Seite hin: Man kann über alle Grundstücke hinweg durch unsere gekürzten Büsche hindurch unseren Terrornachbarn in Turnhose in seinem Garten sehen. Schock ohne Vorwarnung sozusagen.

Und der neue Zaun ist noch nicht in Sicht!

Gegrüßt werden wir jetzt übrigens auch nicht mehr. Und alles nur, weil wir nicht bereit sind, die Büsche auf Befehl von nebenan zu roden.... 

Wir sollten wohl doch einmal über unser bösartiges und das nachbarschaftliche Beziehungsleben störende Verhalten nachdenken...

Wieso eigentlich bösartig? Bös- artig, Ja, was denn nun? Bös oder artig?

Ach lieber Zaunbauer, sei doch mal so artig und mach was... *soifz* Ich will die Mauer wiederhaben!

Dienstag, 9. Juli 2013

Leben auf dem Präsentierteller

Die verkrötzelte Thujahecke zum Nachbarn ist wech..... Und die Trennwand zwischen der Terrasse fehlt auch.

Lass den Blick nicht in die Ferne schweifen, siehe, das Gute liegt so nah!

Ob das Gute ein halbnackichter Nachbar ist?

Wir wollten schon die Nachbarn zur anderen Seite einladen und gemeinsam den freien Blick genießen......

ICH WILL DEN BLICKDICHTEN GARTENZAUN HABEN!

Aber flott, hä!

Samstag, 6. Juli 2013

Der frühe Vogel fängt den Wurm....

Ich bin hier noch nie vor 6 Uhr morgens mit dem Radl unterwegs gewesen. Flüchtende Kaninchen, davonrennende Hasen und fortstiebende Fasane sind ja irgendwie um die Zeit noch normal. Und wenn gerade Sperrmüll gewesen ist, stehen oft noch ein paar zurück gebliebene Gegenstände am Straßenrand.

Aber dass da einsam und verlassen aus der Ferne sichtbar noch so ein einsamer Gartenschuh-Fußabstreifer in Igelform am Straßenrand steht, fand ich doch etwas verwunderlich. Schließlich ist der ziemlich klein und eigentlich perfekt zum Davontragen. Und beim Näherkommen sieht der doch auch noch richtig gut erhalten aus. Keine Farbe abgeblättert, glänzt noch.... Den nehme ich mit! `Der ist perfekt für den Garten! Dann war ich nur noch 2 Meter entfernt und mußte feststellen, dass mich der Abstreifer aus lustigen, dunklen Augen anschaute und mit der glänzenden Nase hin und her schnüffelte....

Booooh, ein echter Igel! Der lebt!

Ich glaube, ich brauche eine neue Brille....

Sonntag, 23. Juni 2013

Wort(e) zum Sonntag

"Spätes Zubettgehen schützt nicht davor, dass man morgen wieder aufstehen muss."

*fg*

Freitag, 21. Juni 2013

Komplimente

Ein schönes Thema!

Ich glaube, ich habe gestern zum ersten Mal einem Kunden gegenüber meinen Unmut ziemlich klar Ausdruck gegeben. Keinen Beschimpfungen oder so, die Nummer muss ich mir nicht geben. Ich kann da wirklich auf der Sachebene bleiben.

Hat er gut weggesteckt und haben wir auch sachlich geklärt.

So gut, dass gegen Ende des Gesprächs so mittendrin ein Satz von ihm kam, der gar nicht zum Thema gehörte:

"Immer finden die falschen Männer die richtigen Frauen!"

....

Ich finde den Satz richtig schön.... Hach....  Mann auf Mann neidisch.... :-)

Sonntag, 16. Juni 2013

Hinterher ist man immer schlauer!

Sonnencreme gehört direkt auf die Haut und nicht vorsichtshalber mitgenommen.

Schon gar nicht, wenn man am Morgen schon sieht, dass die Sonne scheint und man weiß, dass man in der Mittagszeit unterwegs sein wird!

Ich glaube, das lerne ich nie.... 

Feuermelder mit Rundumleuchte läßt grüßen!

Freitag, 14. Juni 2013

Es kann der Frömmste nicht in Ruhe leben, wenn der Nachbar....

Irgendwie muss ich ja lachen. Und stellenweise bin ich sogar froh. Aber dass die Nachbarn gleich wie Ankläger persönlich bei uns vor der Tür stehen und mitteilen, dass unsere Sträucher weg müssen.... Ich muss immer noch lachen, obwohl ich Hinterstübchen befürchte, dass da auch noch ein Rechtsstreit draus wird. 

Also zu den Fakten:

Man will auf die eigene Grundstücksmauergrenze einen neuen Zaun setzen. Dazu muss die drübige Thuja-Hecke weg und die kleine Grundmauer freigeräumt werden. DAS freut mich natürlich, kommt endlich dieses lichtschluckende Ungetüm weg und ein dafür soll ein blickdichter Kunststoffzaun hin, der zudem deutlich niedriger ist als die Hecke.

Auf unserer Seite stehen da natürlich auch ein paar Sträucher, die mindestens seit 10 Jahren da stehen. Und die müssen jetzt sofort weg, weil die keinen Abstand von 60 cm zum Mäuerchen einhalten. Das stimmt, war aber anscheinend bisher nicht relevant. Und dass die Dinger momentan über 2 Meter hoch sind, weiß ich selber, weil ich bisher zu faul war, diese zu schneiden. Schließlich hatte die Thuja die gleiche Höhe und so brauchte ich mir die verkrötzelte Hecke nicht anschauen. Und unser einer Strauch hat ja auch noch Dornen und könnte den Kunststoffzaun beschädigen. Und unser Forsythienstrauch hatte sich total in den alten Maschendrahtzaun gewickelt. Jawollja, der Böse! Und der Strauch ganz vorne steht auch viel zu nah dran am geplanten Zaun, der muss auch weg!

Schade, dass ich den aggressiven O-Ton hier nicht wiedergeben kann. Der war echt eine Sensation.  Fazit: Am Besten alles weg, was auf unserer Seite da steht, damit die Gartenbaufirma auch richtig wirken kann. Und der arme Nachbar muss ja auch noch das Moos vom Mäuerchen kratzen. *tröööst*

Ich habe dann erst mal versucht in Ruhe zu klären, was da geplant ist, was unsererseits wirklich notwendig ist (und im Hinterstübchen überlegt, was ich als überzogen empfinde). Ganz ruhig und gelassen. Aber das ging nur: *Keif, Zeter, Motz....* Immer so nach dem Motto: Der neue Zaun darf von unserer Seite ja kein Kratzerchen abbekommen und wir haben das Haus vor 20 Monaten so gekauft und wir müssen, wir müssen, wir müssen....

Unabhängig davon hat uns die Grenze zu drüben schon immer genervt, einfach weil sie potthässlich ist und wir uns das immer ansehen mußten. Und eigentlich grübeln wir schon länger, was wir da machen könnten. So kommt uns das neue Bauprojekt eigentlich ziemlich gelegen. Wir hätten nur gerne etwas mehr Zeit gehabt als die drei Wochen, die bis zum Baubeginn sind. Erstbesichtigung durch den Zaunbauer ist übrigens bereits im Februar gewesen. Da aber Nachbars mit uns nur in Notfällen reden..... Aber dann gleich die Angriffsschiene fahren...  Bis zum maximalen Anschlag...

*Kopfschüttel*

Ich sehe schon noch kommen, dass von drüben mit Kanonen nach Spatzen geschossen wird, wenn wir nicht aufpassen. Aber ja und Amen sag ich nicht zu allem, auch wenn ich normalerweise ziemlich ruhig bin....

Und im Hinterstübchen geistert die Frage herum: Das Mäuerchen steht seit über 20 Jahren....  ob das noch in Ordnung ist?

PS. Das wollte ich noch anmerken...  ICH BIN NICHT FROMM! Nur, damit es hier nicht zu Missverständnissen kommt. *kicher*, ich sehe mich auch nicht als Frömmsten, mir fiel nur der Titel so ein, da gab es doch einmal einen Schlager?

Mittwoch, 12. Juni 2013

Ohnmachtsanfall -Klappe, die Zweite

Ich habe mich bei der horrenden Energieabrechnung letzte Woche schon gewundert, warum keine neue Ratenhöhe angekündigt ist. Nun ja, die Wege des Energieversorgers sind unerforschlich. Aber irgendwann kam es ans Tageslicht: Wir sind entweder ausgezogen oder haben den Energieanbieter gewechselt. Sagt die Bürodame unseres Vermieters, als sie heute mit einer Rechnung für unseren Zähler rüber kam.

Hä? Umgezogen seit dem 15. Mai? Vorsichtig berührte sie mich, ob ich nicht doch platze wie eine Seifenblase. Also einen neuen Energieanbeiter haben wir auf keinen Fall, dass hätte ich erledigen müssen und so weit weg von mir stehe ich nicht, dass ich das nicht wüßte. Aber offiziell sind wir abgemeldet, sie hat beim Versorger angerufen.

Horrorvorstellung: Uns hat einer abgemeldet und jetzt bekommen wir den Strom abgeklemmt. Und morgen kommt ein wichtiger Kunde, der sich seine halb zusammengezimmerte Anlage vorführen lassen will und wir können nicht, weil kein Strom....  Neee, geht gar nicht. Also sofort klären und beim Energieversorger angerufen.

Ja, wir sind abgemeldet, weil wir ausgezogen sind.

Ein Herr Soundso vom Hausmeisterservice Sowieso hat Mitte Mai ein Schreiben geschickt, dass wir ausgezogen wären.

Hääää? Oki, den Hausmeisterservice kannte ich und konnte mir ein Lachen nicht verkneifen. Der war für uns im alten Büro zuständig, vor dem Umzug vor nun genau 15 Monaten. Da war er aber fix mit seiner Abmeldung!!! Allerdings hatten wir die damals schon zeitnah erledigt. Und anscheinend hat beim energischen Versorger einer ganz energisch mitgedacht und die "aktuelle" Auszugsmitteilung des Hausmeisters kurzerhand auf unsere neue Abnahmestelle bezogen und plopp sind wir rausgeflogen..... 

Gut, dass wir noch keinen Möbelwagen bestellt hatten!

Aber wenigstens verstehe ich jetzt, warum da letztens jemand zum Ablesen da war. Aber der Depp ist doch durch ein besetztes Büro und auch noch an mir vorbei gelatscht und hat gegrüßt, dem hätte doch auffallen müssen, dass von Auszug und Leerstand nichts zu sehen ist? Wahrscheinlich war er doch blind, das würde auch den verrückten, abgelesenen Zählerstand erklären!

Montag, 10. Juni 2013

Innovative Ideen!

Stand doch heute tatsächlich ein Koffertransportdienst bei uns vor der Tür und wollte einen dicken, großen Koffer bei uns abgeben.

Netter Versuch unseres Haus-Vorbewohners, seine schmutzige Wäsche gleich durch uns waschen zu lassen..

Frei nach dem Motto: 'Ich fahre zur Kur, die Zusatzkostenrechnung (kam am Samstag)
und die Schmutzwäsche schicke ich praktischerweise den Nachbewohnern zur Erledigung meiner Angelegenheiten.'

*Kicher, schon die Vorstellung ich würde die Wäsche schrankfertig nach Hause liefern.... Aber es hat was! Warum komme ich nie auf solch abgefahrene Ideen? Spart eindeutig Zeit und Energie...*


Ich gebe ja zu, ich muss schon ziemlich lachen wegen des Koffers. Aber dass auch noch ein Vertreter der Caritas heute bei uns klingelt und nach dem Vorbewohner fragt und ob dessen Hund noch lebe, ist schon etwas gewöhnungsbedürftig. Und dann war da letztes Weihnachten noch ein Vertreter und 'Bekannter' des Vorbewohners, der ihn besuchen wollte. Abgesehen von der Post und diversen Versandhausprospekten, die bei uns schon eintrudelten.

Tja, irgendwen vergißt man immer bei einer Adressveränderung....

Dienstag, 4. Juni 2013

Kurzer Ohnmachtsanfall

..angesichts einer Energie-Nachzahlungsrechnung. Mal so locker 21452,69€ hat doch schließlich jeder, oder? Schließlich hat man doch locker einen extrapolierten Jahresverbrauch von 77000 kWh nachdem man im letzten Jahr 6000 kWh verbraucht hat.... (Nur gut, dass das nicht bei mir zu Hause ist!)

Glücklicherweise hat der Ableser wohl seine Lesebrille nicht dabei gehabt. Nun bin ich nur gespannt, ob man der mündlichen Reklamation glaubt oder einen anderen Ableser mit dem richtigen Durchblick beauftragt. Sicherheitshalber ging die reklamierte Rechnung zwecks Entlastung zum Verursacher zurück. Soll er sich damit rumärgern! So nach dem Motto: aus den Augen, aus dem Sinn.

Mittwoch, 29. Mai 2013

Randnotizen

Die größeren Bettdecken sind bei den Temperaturen doch angenehmer!

Trotzdem finden bei Gewitter 2 Personen problemlos darunter Platz.

Freitag, 17. Mai 2013

Hüpf und freu und freu und hüpf...

So geht das eigentlich schon seit gestern bei mir. Ich freue mich einfach und das so richtig.

Drei Prüfer von der IHK waren sich einig, dass mein doch etwas unkonventioneller Methodenmix zeitgemäß ist und ich das prima rüber gebracht habe.... Nur Lob, Bestätigung und positive Bemerkungen. Nichts Gekritteltes oder Bemerkungen, was man noch besser machen könnte. Das war ein ganzes Ölbad... mindestens Olive kaltgepresst und auf Körpertemperatur gebracht oder so.

Und das Ergebnis der Schriftlichen habe ich auch erfahren und auch da war ich wohl ziemlich gut. Also gleich noch doppelter Grund zur Freude!!!

Es ist echt irre, was positiver Zuspruch von Menschen bewirken kann, die man zum allerersten Mal getroffen hat , die man nicht kennt und die einen auch noch beurteilen sollen. Und noch schöner ist das, wenn man selbst so wunderbar weich mit sich zufrieden ist!

Jedenfalls darf ich meine Azubine jetzt so richtig methodisch und didaktisch striezen *fg* .....
Da muss sie durch - von nix kommt nix!

Montag, 13. Mai 2013

Unglaublicher Montag

Kann man Montage reklamieren?

Ich hätte da heute einen Montag meistbietend abzugeben:

Auspuff pufft Konto leer.

Kollesch gehen wegen mangelnder Ortskenntnis nun doch nicht in die Luft und bleiben auf dem Boden der Tatsachen.

In Italien gibt es morgen keinen Strom. Ausschlafen ist angesagt.

Langes Schweigen in der kürzesten Dienstberatung.

Plan B hat Urlaub und deshalb Ratlosigkeit hinterlassen.

Massenemotionaler Moment bewirkt tiefsten Eindruck.

Es ist wirklich nichts unmöglich... an Montagen wie diesem!



Sonntag, 12. Mai 2013

"Sind Sie sicher, dass Sie hier richtig sind?"

Und: "Hier hat doch keiner Geburtstag oder sowas heute."

Der Mann mit den Blümerln mußte bei diesen Worten schon lachen, der bei uns vor der Tür stand und so von mir begrüßt wurde. Völlig perplex, spontan und vorlaut habe ich noch nicht einmal seine Ansage abgewartet sondern habe gleich losgeplappert. Naja, kann schließlich mal passieren am frühen Morgen um 10.00 Uhr. Noch vor dem Frühstück.

Kann ja keiner damit rechnen, dass Muttertag ist....

*freufreufreufreufreufreufreu*
 
 

Dienstag, 7. Mai 2013

"Das kommt soooo selten dran, da gehen wir nicht weiter drauf ein."

Die Worte klingeln mir noch im Ohr.

... Alles was selten war, kam heute dran....

Na bestens!

Trotzdem, zumindest Teile fielen mir immer ein.

Hat doch auch was.

Zumindest habe ich nicht das Gefühl, alles versemmelt zu haben. Und einige Ankreuzfragen habe ich dann wie das Hornberger Schießen veranstaltet. Immerhin besteht doch noch eine Chance, dass es richtig war.  Und bei dem anderen habe ich dann geschrieben, was mir so einfiel. Und irgendwie war das doch eine ganze Menge. Hoffentlich ausreichend von dem , was man da lesen will. Zumindest, wenn man meine Schrift lesen kann...

Aber ich habe da echt die drei Stunden gehockt und mir Zeit gelassen...   Pffft.

Und bitte:

Nicht noch einmal, ja? Im Notfall reichen mir auch 50 Punkte. Von Hundert. Na, nächste Woche werde ich es wissen...

Es ist aber echt schön zu wissen, dass man jetzt auch schon Wochenende hat.

Auch wenn ich das Konzept für die Mündliche nächste Woche noch verbessern muss. Dös wird schon noch....

Wie sagt Mama immer?

"Man wird alt wie eine Kuh und lernt immer noch dazu!"

Wie alt werden eigentlich Kühe?

Sonntag, 28. April 2013

...immer noch Wochenendstress?

..jetzt weiß ich auch, dass die Wama doch noch nicht die Hofe hoch gerissen hat. Looob!

Aber wie das Brot im Backautomaten wuchert.... Sieht schon goldig aus....  Wie das oben raus quillt an kurz davor ist, den Deckel zu sprengen... Das nutzt echt jede Ritze... Unglaublich, welche Kraft so ein Brot haben kann!

Lecker ist es trotzdem. Brot bleibt Brot und es wird gegessen, was auf den Tisch kommt! Basta!

Samstag, 27. April 2013

Wochenendstress

... nasser Fußboden beim Waschen, Schlauch als Übeltäter identifiziert, neuer Schlauch dran, Probelauf und trotzdem noch (wieder?) ein nasser Fleck....

Merke: Was sich beim Wasserhahn öffnen anhört wie Luft in in der Leitung IST Luft in der Leitung.

Inzwischen war jedenfalls so viel gematscht, dass keiner mehr wußte, was ist nun neu nass oder doch alt nass und beim Wischen übersehen?

Oder ist die Waschmaschine doch auch noch leck?

Na, ....  *fluch*

Mittwoch, 24. April 2013

Fragwürdig

Aller zwei Jahre flattert mir ein Brieflein vom TÜV ins Haus, in dem ich freundlicherweise an die bevorstehende Hauptuntersuchung meiner Huddel erinnert werde.

Jedesmal gibt es Gegrinse in meinem Haushalt. Der Mann des Hauses bekommt solch eine Erinnerung nämlich nicht. Und gelästert wird auch noch - Männer bräuchten solch eine Erinnerung nicht!

 Und jetzt frage ich mich wirklich: Wer wird sonst noch mit solch einem Brieflein bedacht? Oder ist das nur eine frauenspezifische Komfortbehandlung durch den TÜV?

Wißt ihr was?

Dienstag, 23. April 2013

Premiere

Lange üben wird gut...

Aber die Idee mit Klapprad ins Auto packen, unterwegs auf dem Heimweg aussetzen lassen und heimradeln funktioniert bestens, Auch wenn ich länger gebraucht habe, als ursprünglich gedacht. Aber so ein kleines Radl ist nunmal etwas langsamer als meine normale Hutschel. Und schön wars: Überall ist jetzt grun und rosa und weiß... und es brummt und summt um einen herum. Hach....  Frühling, da geht alles gleich viel besser.

Donnerstag, 18. April 2013

Fazit

Glücklicherweise ist der Spielchentag rum....

Selten bin ich einem Dozenten geistig so abgedriftet wie gestern und heute. Und nie habe ich in den beiden Tagen gemerkt, an welchen Stellen er nun wieder zum Thema kam. Anstrengend.... Zumindest weiß ich jetzt, mit welchen Methoden er arbeitet und welche Projekte er wie wo wann warum mit entwickelt hat. Schön. Für ihn! Über Sinn und Unsinn 12 Lehrgangsteilnehmern innerhalb einer dreiviertel Stunde die Verhaltensweisen eines Moderators beibringen zu wollen, kann man sicherlich streiten.

Wozu gibt es ein Lehrbuch, in dem steht, was er uns beibringen sollte? Ich dachte schon immer, Verkäufer wären schlimm... Was ich gelernt hab? Während ich so drüber nachdenke, gehen die Schultern irgendwie automatisch nach oben...

Boooh, glücklicherweise ist morgen wieder der andere da.

Mittwoch, 17. April 2013

Ohne Büro ist es auch mal schön

Das ist so die Erkenntnis nach 2 Tagen Paragraphenhascherei und einem Tag Pädogik-Gedöns. Und so langsam überfällt mich die Erkenntnis, dass ich für die Satzanfänge mit: "Kannst du mal schnell.." blitzschnell ertauben werde, wenn auch nur irgendjemand dazu ansetzt, diese aussprechen zu wollen. Es gibt Sachen, die gehen eben nicht mal schnell. Und das Pädagogik-Gedöns geht auch noch alles Andere als schnell 2 Tage weiter. Nur gut, dass man manche Sachen intuitiv richtig macht. Mal sehen, was da noch so für Erkenntnisse kommen.....

Sonntag, 14. April 2013

Kurzer Nachtrag zum letzten Eintrag:

Den Flug habe ich tatsächlich einen Tag später wieder storniert.

*Kopfschüttel*

Mittwoch, 10. April 2013

Kannst du mal schnell....



... im Hotel anrufen, ich weiß nicht mehr, ob ich beim letzten Mal gebucht habe? 

... einen Flug buchen, den ich notfalls aber wieder stornieren kann, weil ich noch nicht weiß, ob ich fliegen werde?

.... noch dableiben, ich möchte gern klären, warum die Ergebnissen der Buchhaltung nicht mit deinen Ausgangsrechnungen übereinstimmen?

... helfen, die Steuererklärung ans Finanzamt hinauszujagen?

... noch einen Termin mit dem Kunden vereinbaren?

...einen Anhang einer Mail weiterschicken?

..ein Päckchen in die Schweiz schicken?

..gehört langsam zum verhasstesten Satzanfang, den ich kenne.

Ich konnte mal schnell: das Hotel buchen, den Flug organisieren, der Buchhaltung die Arbeit klären, die Umsatzsteuer fertig machen, Termine vereinbaren, Anhänge weiter schicken.

Allerdings konnte ich zwei Tage später nicht das Päckchen auf seinem Weg in die Schweiz stoppen. Nach 10 Tagen Herumsschickens und zwei Zolldurchläufen ist das arme Dingens wieder im Büro eingetroffen. Eigentlich wäre vor 6 Tagen der Inhalt anderswo gebraucht worden. Kannst du mal schnell...

Nur gut, dass nicht alle Tage so sind.

Frei nach dem Motto: Sonderwünsche erfüllen wir alle Tage, Wunder dauern etwas länger.

Sonntag, 7. April 2013

ohne Kommentar:

"Wunnderboahr!"

Wo er das nur her hat?

Montag, 1. April 2013

Gerade noch rechtzeitig...

... zum Ostermontagabend hat sich die Mini-Osterdeko angefunden.

Besser spät als nie! Nun ja, früher war sie im Keller, jetzt hat sie ihren Platz im Speicher. Leider wußte sie das wohl noch nicht.

Montag, 25. März 2013

Montag

"Und sie rufen mich bestimmt noch einmal an, wenn sie das geklärt haben? Ich möchte so gerne ihre Stimme wieder hören. Mit mir redet den ganzen Tag keiner!"

- Ich glaub der verscheissert mich! Runter wie Öl gings trotzdem. - Da war der ganze Montag gleich gar nicht mehr so grau. Manchmal sind es echt die Kleinigkeiten, die irgendwie hängen bleiben....

Und?

Ich habe noch einmal angerufen, um zu klären, wie wir das nun mit dem falschen Ersatzteil regeln. Er hat sich echt gefreut, obwohl ich ihm erklären mußte, dass eigentlich noch gar nichts geklärt ist! Absurd, oder?

Montag eben ;-)

Samstag, 23. März 2013

Gute Vorsätze fürs neue Jahr

Nene, nicht zu spät, nur ein bissl verspätet.

Passend zum Thema Optimismus und Radl fahren.

Nach dem Firmenumzug letztes Jahr bin ich aufs Auto angewiesen, da sich der Weg zur Arbeit inzwischen vervierfacht hat. Und irgendwie nervt das, weil ich nicht mehr auf dem Heimweg "abschalten" kann, sondern mich auf den Verkehr konzentrieren muss. Wenn ich gedankenverloren mit dem Fahrrad in die Weinreben schiesse, ist das nicht so schlimm. Aber gedankenverloren mit dem Auto in die Weinreben schiessen - das muss ich echt nicht haben. Und wenn man dann sowieso schon etwas später zu Hause ist, das Radl nochmal aus dem Keller holen...  Da siegt dann oft die Trägheit und Müdigkeit. Suboptimal das alles.

Nun hatte ich einen Winter lang Zeit, mir das alles anzusehen und genervt von den Umständen zu sein. Neuer Job ist nicht in die engere Wahl gekommen, also muss ich irgendwie eine Radl-Lösung finden. Da ich leider auch noch meine Radwegekarte der Region "verlegt" habe, gestaltete sich das alles ein wenig schwieriger. Noch dazu kenne ich die Berg-und Talfahrten mit dem Auto, um auf Arbeit zu kommen. Bei jedem Schnee-und Eis-Wetter breche ich hier in Angstschweiß aus. Dabei wohnen wir noch nicht einmal im Gebirge. Aber ich mit dem Fahrad 9% Gefälle oder Steigung hoch und runter? Nie und nimmer! Schon gleich gar nicht vier Mal!!!! Außerdem Radeln auf der Straße? Gleich dreimal nie und nimmer! Trotzdem kann man ja mal durch die Weinberge und Felder probieren...  Hab ich vor ein paar Wochen, als es schon mal etwas frühlingshafter war. Hoch, runner, hoch, runnner, hoch.... schieb.... schieb...hoch runner... schieb...schieb... Nerv! Das war einfach nix. Eine andere Möglchkeit muss her!

Und wozu gibt es Internet? Irgendwann stieß ich auf eine Radwegeinternetseite, die mir doch interessante Möglichkeiten eröffnete. Da gibt es doch tatsächlich einen Radweg, der als familienfreundlich eingestuft wird. Hm....  wennn die schon schreiben, das nur sanfte Steigungen drin sind.....  Nur, wie komme ich da hin? Schließlich ist er in einiger Entfernung, führt aber auch genau dahin, wo ich hin will. Auf jeden Fall muss ich die Hügel hoch, da komme ich nicht drumherum. Muss ich eigentlich unbedingt da hoch, wo ich es probiert habe? Statt den Radweg hier zu nehmen könnte ich doch eigentlich auch weiter nördlich hochfahren? Schließlich führen viele Wege nach Rom! Und mein Rom liegt nordwestlich von hier. Da kann man doch auchzuerst nördlich und dann westlich anstatt zuerst westlich und dann nördlich fahren, wie ich es probiert hatte?

Gestern habe ich die neue Variante probiert! Natürlich mit ein paar blödsinnigen Umwegen, obwohl ich mich eigentlich auskenne, bin ich die Wege doch oft genug gegangen. Und ohne Schieben bin ich auch nicht ausgekommen. Aber das ist schließlich noch abbaufähig! Die 50 Minuten bis zum Zwischenhaltpunkt sind absolut unterbietbar! Und dann bin ich doch noch weiter gefahren, als ich ursprünglich wollte. Der familienfreundliche Radweg entpuppte sich als stillgelegte Bahntrasse! Wunderbar sanft schlängelt er sich im Tal durch die Gegend... Er berührt Ortschaften nur ganz kurz, quert einige Straßen, ohne das Radfahren auf der Strasse nötig zu machen. Optimal und wunderbar! 10 Kilometer nur durch Felder und Weinacker. Höchstens mal landwirtschaftlicher Verkehr oder ein Auto der örtlichen Wasserversorgung. Und schwuppdiwupp hatte ich die Hälfte der Strecke bis zur Arbeit zurückgelegt. Bis zu dem Punkt, wo ich mich mit meinem Klappfahrrad auf dem abendlichen Heimweg mit der Fahrgemeinschaft aussetzen lassen könnte. Denn so weit war ich schon mit meiner Überlegung: Einen Teil des Heimweges könnte ich doch mit dem Fahrrad zurücklegen. Steht doch da so ein hübsches Klappfahrrad im Keller.... Wenn an der Stelle nur nicht die extreme Berg-und Talfahrt anfangen würde. Aber das hat die neue Route auch entkräftet: Nur noch einmal hoch und runter muss ich. Und keine 9% Steigung sondern viel sanfter....  Absolut praktikabel!

Und jetzt warte ich auf schöneres und wärmeres Wetter und scharre schon mit den Pedalen! Huhu... Frühling, wo bist du!!!?????

Sonntag, 17. März 2013

Optimismus

Irgendwo muss man ihn ja herbekommen. Den Optimismus.

Und so langsam lassen die Ich-fühle-mich-uralt-Beschwerden nach. Dank verschiedener Spaziergänge und doch ab und zu mal Radeln. Und beim Putzen mache ich auch nicht mehr so schlapp. Schließlich will ich im Mai auf den Brocken!!! Boaaah, was graust mir schon.

Und dann habe ich noch ein Eigentor geschossen. Arbeitsmäßig. Halte ich doch so aus Jux und Dollerei meinem Cheffe ein Brieflein unter die Nase: Hinterposemuckel veranstaltet das erste Mal einen Firmenlauf. Und? Cheffe ist begeistert. Die ganze Firma rennt.... *Koppauftischplatte* Ich hätte es wissen müsssen!!!! Schließlich kenn ich ihn seit 5 Jahren. Begeisterungsfähig isser. Echt! Und morgen soll die ganze Geschichte in die Dienstberatung kommen. Boaaah, was bin ich gespannt, wie die anderen reagieren! Ich glaube, die teeren, federn und lynchen mich... Hätte ich doch die Gelegenheit gehabt, den Brief in die Ablage "P" zu befördern....

Andererseits.... ja andererseits....  irgendwie ist das schon wieder so verrückt, dass es doch auch wieder reizvoll ist.

Samstag, 9. März 2013

Radl?

...Risiko....  der Wetterbericht liest sich nicht so schön, regenwolkig sieht es auch immer mal aus und die Strasse ist auch feucht.

Radl?

Radl! Mehr als nass werden kann ich nicht....

Freitag, 8. März 2013

Konditionsdefizit

bffff...  eigentlich fast unglaublich. Alte Frau, die vor sich hin schlieft bringt es noch am Besten.

Ich habe ja schon am Montag beim "Füßeschieben" gemerkt, dasses mit der Kondition nicht weit her ist. Da war ich nach einer Stunde zum ersten Mal wirklich froh, dass die Stunde um war. Die Arme waren schwer und steiff wie altes Treibholz. Stehen auf einem Bein fast ein Ding der Unmöglichkeit. Und dann noch Muskelkater - den hatte ich noch nicht einmal nach der ersten Unterrichtseinheit vor einem halben Jahr.

Und da sich diesbezüglich was ändern muss und heute noch schönes Wetter angesagt war, bin ich mal aufs Radl.... Ich war wirklich schon vorsichtig und habe mir eigentlich auch gar nicht sooo viel vorgenommen. Einfach nur fahren, bis ich das Gefühl habe, dass es nicht mehr geht, weil ich auch wieder zurück muss. Aber dass ich noch nicht einmal ins übernächste Dorf komme - das ist wirklich jenseits von Gut und Böse. Naja, da stand auch eine schöne Bank im leichten Sonnenschein und den habe ich auch einmal getankt. Aber als ich heim war, war ich echt froh, dass ich heim war.... 10 Kilometer... Fast schämenswert.

Man will es immer gar nicht so wahr haben, dass so eine schixx Bronchitis körperlich solche Auswirkungen haben kann. Aber die Ärztin hatte mich gewarnt...

Muss die Olle eigentlich immer Recht haben? :(

Sonntag, 24. Februar 2013

Schweden hat's versaut letztes Jahr

... zumindest was die diesjährige Urlaubsplanung betrifft.
Und wir waren uns auch einig: Dieses Jahr gibt es kein Schweden.
Wir machen mal wieder in "klein".

Angefangen haben wir mit dem Harz. Ist auch schön! Echt!! Ganz echt!!! Ist eben aber auch "nur" Harz und nicht Schweden.

Nein, dieses Jahr gibt es kein Schweden! Nur, wohin fahren wir im August? Noch mal Berge? Och, nööö. Haben wir ja schon mit dem Harz. Wasser wäre schön. Nordseeküste? Ist auch schön, aber da ist immer das Watt. Hatten wir letztes Jahr erst. Strand langlaufen wäre schön, das geht an der Nordsee nicht soo gut, es sei denn, man nehme Insel.... Haccch, ist man so eingeengt. So groß sind die Nordseeinseln nicht. Was dann? Ostsee? Müritz? Bei den Preisen ist ja Ausland bald günstiger.

Doch lieber mal wieder Allgäu? Ob er aber über Oberammergau oder aber über Unterammergau....  Hups, der Musikunterricht läßt grüßen. Hm, schon wieder Berge hoch und runter? Ich bin froh, wenn ich irgendwie auf den Brocken komm....  Boooh, Wasser, Strand wäre schön.

Hm, Frankreich? Normandie, Bunker, Strand...  eigentlich wäre das für den Mann. Jut, schau mer mal.... *grummel* Hochsaison noch Ende August. Bin ich jeck? Und Krösus auch nicht. Normandie wieder gestrichen. Und eigentlich auch zu weit. Naja, irgendwie muss man es sich ja schlecht reden. Also doch Allgäu? Oder Bayern?

Und dieser schexx Husten nervt!

Irgendwann kam der gefrustete Satz: Da fahren wir eben nach Dänemark! Ist ja gar nicht weit. Und Hochsaison ist auch! Huch, auf den zweiten Blick doch nicht mehr!

Dass Mann aber ausgerechnet ein Ferienhaus im nördlichsten Zippel von Dänemark auftreibt und sich sofort unsterblich verliebt.... Naja, gibt es eben eine Zwischenübernachtung, hoch und runter.... Schließlich ist es weiter als bis in die Normandie ;-)

Und so nebenbei: Ob der Nordzipfel von Dänemark oder mal kurz abgeschwenkt über die Brücke nach Göteborg....  Entfernungsmäßig ist es das Gleiche. Zumindest fast. Das eröffnet gaaanz neue Perspektiven für das nächste Jahr....

Freitag, 22. Februar 2013

Genervt

... irgendwie muss man doch mal aufraffen und etwas einkaufen gehen. Ein zweites Wochenende ohne Einkauf kommt echt nicht so gut. Inzwischen liegen auch die Mäuse im Kühli flach und der weltbeste Mann liegt ebenfalls darnieder.

Ausnahmezustand!

Freitag, 15. Februar 2013

Ka-oh

Rotznase, Fieber, Kopfschmerzen, Husten...

Und sowas von jetzt auf gleich an meinem Frei-Tag.

Unverschämt.

Ergebnis: Von Bett auf Sofa und vom Sofa ins Bett. Zwischendrin das dreiviertel Fernsehrogramm verschlafen.... Naja, lohnt eh nicht!

Sonntag, 10. Februar 2013

Alle Jahre wieder....

...zieht der Lindwurm seine Runden durchs Dorf. Bunt, fantasievoll und mit lautem Helauuuuu....

Eigentlich wollte ich nicht unbedingt fotografieren. Aber dieser Wagen hat mir einfach gut gefallen:

Ein Paradebeispiel für die die praktische Umsetzung der Theorie:





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Allemal besser als immer nur ein Betthase, oder? *fg*


Donnerstag, 7. Februar 2013

Kollegengeständnis:

"Ich hab's versemmelt! Rufst du in der Spedition noch mal an?"

Ich fand es schön, dass jemand in unserem Haufen echt zum Versemmeln steht. Trotzdem hab ich abgelehnt. Es ist 17 Uhr und ich hab Feierabend....

Neee, so bös bin ich nicht. Ich habe eine der Kontaktpersonen angerufen und hab erzählt, dass die Spedition, die gerade zur Abholung von 7 Paletten da war, eine hat stehen lassen. Mußte alles wieder Schnell-Schnell-mache-fix gehen. Kollesch hat nicht aufgepaßt und Spedition hat geschlampert. *Kicher* und mir die Abholung von 7 Paletten bescheinigt... Leider wurde auch noch kurzfristig umgeplant und die Zwischenlagerung in einen Direkttransit verwandelt... Egal, Lösungen finden sich immer und ich hab den Kontakt hergestellt und mich dann verdünnisiert. Nach mir die Sintflut und ich hab morgen frei. ;-)

Dienstag, 5. Februar 2013

Klischee-Rezept

Man nehme:

1 potentiellen Arbeitgeber, der jemanden sucht
1 potentiellen Arbeitnehmer, der gerne eingestellt werden möchte, weil er gerade auf amtliche Kosten lebt

und alles leicht auf kleiner Flamme bei einem Vorstellungsgespräch köcheln lassen.

Eigentlich ist auf den ersten Blick alles perfekt. Es scheint zu passen. Der Suchende hat eine gute Ausbildung, ist noch recht jung und hat trotzdem schon Berufserfahrung. Dass er bei seinen letzten beiden Stellen jeweils nicht die Probezeit überstanden hat, kann verschiedene Ursachen haben. Manchmal paßt es eben nicht. (Und Werkshalle fegen am Freitag ist nicht jedermanns Sache und seine gleich gar nicht.)

Also packe man noch etwas Gemüse in die Brühe und lade ihn für eine Woche für eine interne Schulung ein, damit er sich umschauen kann und beschaut wird, ob es wirklich paßt.

Nach positivem Hin und Her kommt es zu einem Arbeitsvertragsentwurf, der an den Suchenden versendet wird.

Zwischenzeitlich gibt es noch eine Absprache mit dem Arbeitsamt, dass dieses die Einstellung des Kandidaten fördern würde. Beste Voraussetzungen auch in Krisenzeiten sozusagen.

Anschließend lasse man die Sache ruhen. Immer mit der Ruhe, sprach die Schnecke und stürzte über den Gartenzaun.... Hin und wieder mal ein Kontaktversuch des Arbeitgebers. Nix, Funkstille.

Nach 2 Wochen der erlösende Rückruf:

 Man wisse noch nicht, ob man im April, Mai oder Juni anfangen könne. Man müsse erst im elterlichen Nahrungsmittelversorgungsbetrieb nach einem Umbau aushelfen, weil der Laden sonst nicht laufen würde. Und so nebenbei: das Gehalt wäre ihm auch zu wenig für seine Ausbildung.... 

'Bursch, nimm deine guten Ausbildungszeugnisse und wickel sie in Alufolie ein und reich sie dem nächsten hungrigen Kunden! Und vergiß die Servietten nicht!'

.....

Ein Schelm, wer hier Böses denkt!

Mittwoch, 30. Januar 2013

Urlaubsplanung

Mei, was für eine Zangengeburt.

Irgendwie haben wir uns Zeit gelassen damit. Und vor allem: Wo fahren wir hin?

Irgendwie herrschte Ratlosigkeit nach der Schwedengeschichte vom letzten Jahr. Schließlich sind die Bilder immer noch präsent, nicht zuletzt auf den Bildschirmhintergründen meiner Päzäh's. Sogar mein Firmengerät mußte ein paar der Bilderchen in seine Speicherkapazitäten aufnehmen. Schließlich haben die Männers ihre Autos oder Motorräder drauf...  Kann ich meine Schwedenbilder unterbringen, gelle?

Nun haben wir uns für das Frühjahr auf eine Woche Harz eingeschossen. Nahe genug, um Freunde zu besuchen und weit genug weg, um zu urlauben. Und grün sollte es bis dahin auch sein. (Ich sehe mich schon im Schneesturm den Brocken hinauf keuchen...). Und Ferienwohnungen wie Sand am Meer. Aber wir haben nix Passendes gefunden! Und ein Preisgefüge, welches total verunsichert. Eine 28 qm -Wohnung kostet mitunter genau so viel wie eine 80qm-Ferienwohnung. Und das im gleichen Ort!!! Und die die kleine lassen sich auch noch 4 Personen einpferchen! Da krieg ich Platzangst! Und dann ist die kleine noch zu fast allen Terminen besetzt und die größere ist oft frei. Da muss ich doch irgendwie nicht richtig ticken... Was macht das kleine Dingens so interessant? Die nostalgische Einrichtung? Oder ich bin einfach verwöhnt? Das muss es sein!

Nun hoffe ich mal, dass aus der einen Anfrage, die ich gestartet habe, auch etwas wird. Absonsten müssen wir doch auf die Luxuswohnung mit Wasserbett und Quirlpuhl zurück greifen. Wobei mich das Wasserbett ja schon mal reizen würde... Aber das kostet eben auch gleich doppelt so viel. Lieber fahren wir im Sommer noch mal irgendwohin....

Samstag, 26. Januar 2013

Und die Strafe....

Boooh, eh!

6 km/h zu schnell! Und das bei erlaubten Fuffzich. (Da waren die 7 km/h in der Dreißiger schlimmer. Finde ich)

Das ist doch den Verwaltungsaufwand nicht wert, oder?

Einziger Trost: Ich habe die eigene Region mit 15 Euronen gefördert. Ist doch auch positiv, oder?

Donnerstag, 24. Januar 2013

Käjterring

.. naja komisch geschrieben...

Egal!

2 mal bestellt diese Woche wegen vollem Haus.

Nunja.

Dass man beim ersten Mal zu spät kommt, weil eine allgemeine Polizeikontrolle das Auto mit dem warmen Essen für 15 Personen ausräumen läßt, ist ja irgendwie noch verschmerzbar und wird mit einem Lächeln unter Pech abgehakt.

Dass man beim zweiten Mal unser Essen in der zweiten zu beliefernden Firma im Ort läßt und diese Fremdfirma unsere Brötchen auffrisst und wir anderthalb Stunden ausgehungerterweise vergeblich versuchen, den Cheff des Käjterimgs mit der Frage, wo denn unser Essen bliebe, zu erreichen, schlägt das Fass den Boden aus! Vor allem dann, wenn sieben hungrige Zwerge Männer Hunger schreien.

So einen geschrumpften und schuldbewußten Futterlieferer hab ich echt noch nicht gesehen.....

Aber Pssst: Das nächste Mal wird er wieder bestellt, der kocht nämlich saulecker....

Freitag, 18. Januar 2013

Unlustig ist

...wenn man zu einem ambulanten OP-Termin in einer Arztpraxis aufschlägt und in derselbigen mitgeteilt bekommt, dass heute keine Operationen geplant sind.

... wenn man gefragt wird, wer und wann man den Termin gemacht hätte und mit wem man gesprochen hätte. Boooh, das war weit vor Weihnachten....

Heute gibt es nur Voruntersuchungen für die Operationen in zwei Wochen, aber wir hätten ja direkt eine Überweisung zu einem bestimmten Arzt der Praxis.

Und ob man nicht vielleicht einen neuen Termin machen könne, es sei so furchtbar voll heute... 

Naja, wir sind ja auch nur 25 km gefahren, in aller Herrgottsfrühe aufgestanden, obwohl wir lieber im Bett geblieben wären.

Egal, kommen wir eben noch mal wieder. Gibt Schlimmeres.

Lustig ist dann nach kurzer Beratung der Schwestern doch die Bitte, ob man nicht doch dableiben könne, bis der Arzt da wäre.

Und eine Akte würde man auch nicht finden.... ( Naja, war ja auch der erste Besuch dort, da kann noch keine Akte sein.)

Naja, seltsam war dann auch der plötzliche und unverhoffte Aufruf ins Vorbehandlungszimmer, wo diverse Untersuchungen vorgenommen wurden.

Ha, was'n nun? Der Arzt ist schließlich immer noch nicht da und das Wartezimmer rappelvoll mit Leuten, die vor uns da waren.

Naja, da macht mal eben, ob heute oder in vier Wochen, schließlich ist es egal, gemacht werden muss es. Seltsamer war dann schon, dass auch noch die direkte OP-Vorbehandlung erfolgte. Naja, man kann schließlich nicht wissen....

Fast schockierend ist dann das Eintreffen des Arztes, der kurz an der Theke festgehalten wird und informiert wird, dass da wohl eine OP-Patientin säße....

Absolut schockierend fand ich, dass, die Schwester einen Anranzer bekam, wieso der Laser noch nicht an wäre und wieso da die Daten noch nicht im PC eingetragen wären....

Und dann werden wir auch noch als erste aufgerufen....  Und das in rappelvoller Hütte mit vielen Leuten, die vor uns da schon saßen!!! Und die waren ausschließlich zur Voruntersuchung da, wie man den Gesprächen entnehmen konnte.

Nach 5 Minuten Arztgespräch und meinem Rausschmiss als Begleitperson "flog" die eigentliche Patientin 45 Sekunden später frisch operiert aus der Tür. Die Zeit hatte gerade gereicht, dass ich mir wieder einen Sitzplatz suche.  Eine halbe Stunde später durften wir dann die Praxis endgültig verlassen.

Unglaublich! Dabei sind wir nur Kassenpatienten!!!!

Und wir haben ihn nicht bestochen!!! SCHWÖR!!!!

Mittwoch, 16. Januar 2013

Und die Strafe kommt sofort...

..oder eine Stunde später oder auch vier Wochen danach. Wie auch immer. Sie kömmt!

Dein Freund und Helfer hatte wieder einmal einen Besuchsgrund im Büro. "Ich möchte jemanden sprechen, der über die Fahrzeugflotte in Ihrem Hause Auskunft geben kann!" hörte ich nur nach dem Klingeln und dem Öffnen der Tür. Hm, also erst einmal den Helfer im Besprechungsraum geparkt, die Azubine kam noch auf die Idee mit dem Kaffee und ich bin den Auskunftspflichtigen suchen gegangen. Weg! Nicht auffindbar, dabei hatte ich ihn eben doch noch reden hören? Dafür war ein anderer Kollesch plötzlich da, dessen Ankunft mir entgangen war. Nach der Suche blieb noch ein Ort....  Dort wo eigentlich niemand gerne gestört wird. Ein kurzer fragender Namensaufruf und die Abwesenhat hatte sich geklärt.

"Du hast Besuch!"

Frisch und fröhlich kam er an mir vorbeigestürzt und direkt ins Beratungszimmer..... Ich weiß nicht, wen er erwartet hatte? Schade, das Gesicht angesichts der Realität hätte ich gerne gesehen.

Nach dem Abgang des Freund und Helfers gabs natürlich einen kleinen Anranzer mit einem Grinsen: " Also, dass ihr dem auch noch einen Kaffee geben müßt!....." Ja, was kann denn der arme Kerl dafür, wenn mal wieder eine Frage nach dem Autofahrer schriftlich nicht beantwortet wurde?

Hm, nun verstehe ich nur nicht, warum ich die gute Unterstützungstat für die Thüringer Helfergarde eine Stunde später mit einem roten Licht kurz vor dem Ortsausgang büßen muss? Boooh und dabei war das diesmal noch nicht mal die 30-er Zone! Jaaa, ich weiß... ich hatte eben zu zeitig den Fuß auf dem Gas.... Hmpffff...

Sonntag, 13. Januar 2013

Gestern in der Zeitung gelesen:

... jetzt werden Kinderbücher rezensiert, um aus Klassikern nicht mehr zeitgemäße Begriffe, die dem Kindeswohl  schaden und in weitestem Sinne diskriminierend wirken könnten, zu entfernen.

Ich weiß echt nicht, ob ich da kreischend auflachen oder doch lieber in Geheule ausbrechen soll und mir vor den Kopp klatschen soll.

Gibt es eigentlich schon eine entschäfte Variante, bei der Max und Moritz nicht mehr durch die Mühle gemahlen und anschließend von den Hühnern aufgefressen werden?

Und was macht man mit dem Michel, wenn der nicht mehr in den Schuppen muss? Schließlich ist das Freiheitsberaubung und Bestrafung des Kindes.

Ich bin nur gespannt, was man aus einem Faschingsgedicht machen wird, in dem verschiedene Nationalitäten mit ihren landestypischen Bekleidungsstücken beschrieben sind, machen wird. Da gab es so Ne*ge+rlein und T-ü*rke**n....  Man traut sich das schon fast nicht mehr zu schreiben.  Ersteres wurde wohl  umbenannt in Schornsteinfegerlein....

Gibt es eigentlich schon Beschwerden wegen Berufsgruppendiskriminierung?

Sonst ham'mer nüscht zu tun, oder????

Samstag, 5. Januar 2013

Sternensinger -

oder: wie fängt man die drei heiligen Könige ein?

Heute morgen habe ich sie schon gesehen. Als ich auf dem Weg zum Bäcker war. Ein nettes Lächeln habe ich bekommen und ein freundliches Winken. Süß waren sie. Seit ich hier in der Gegend lebe, lasse ich die Sternensinger das Haus segnen. Das gehört hier irgendwie dazu. Und jedes Jahr bin ich gespannt, wie die kleinen Könige sind. Manchmal kleine Orgelpfeifen im Kindergartenalter, manchmal sind sie lustlos, eine Gruppe war einmal furchtbar müde und eines der Kinder gähnte zwischendurch. Eine Gruppe mußte erst zum Singen aufgefordert werden, weil sich keiner getraute, anzufangen. Nun ist unser Dorf etwas größer und bei den vielen Häusern dauert das bei zwei Liedern seine Zeit, ehe sie ans Dorfende kommen. Erst am frühen Nachmittag bog eine kleine Karawane in unsere Strasse ein  als wir  gerade ins Auto steigen wollten, um wegfahren. Blickkontakt hin und Blickkontakt zurück und klar kamen sie bei uns vorbei. Allerdings mit einem großzügigen Winken: "Da hinten kommen noch welche, euer Haus steht nicht auf unserer Liste der abzuarbeitenden Familien."
Was für ein Glück! Sie haben sich überzeugen lassen, dass wir gleich weg wären und wohin dann mit unserer Spende? Und die Gruppe "dahinten" war ja überhaupt noch nicht zu sehen! So bekamen wir nach kurzer Überredung gesungen, gesegnet und aus der 12 wurde eine 13 gemacht! Und goldig war die Truppe. Drei Mädels so kurz vor der Pubertät  und ein Bub im Stimmbruch.... Trotzdem haben sie richtig schön gesungen!!!!  Und weiter ging es dann für die vier mit Gekicher und Gegacker, wobei das ziemlich ansteckend wirkte. Wirklich sympathisch königlich!

Gefühlsmäßig schließe ich das alte Jahr selten in der Silvesternacht ab. Anscheinend brauche ich immer erst den Drei-Königsbesuch. Das ist für mich der Punkt, wo das das Zukünftige wieder mehr in den Vordergrund rückt. Schließlich sehe ich die Schrift jeden Tag über der Tür und das neue Jahr ist noch jung.... Und ich bin gespannt, wer das nächste Jahr an unserer Tür klingelt...

Mittwoch, 2. Januar 2013

Scherben bringen Glück ins 2013

Und nun überlege ich, ob ich da nicht noch etwas traditionell Porzellaniges suche, um dem Sprichwort auf die Beine zu helfen.

Glücklicherweise habe nicht ich den Toipapierhalter aus Glas zertöppert, als das neue Jahr gerade mal 2 Stunden alt war. Und den nOSTalgie-Eierbecher aus Plaste habe ich auch nicht beim Eierköpfen beim Neujahrsfrühstück geschrottet. Wasn Glück! aber aller guten Dinge sind Drei?

Hm, aber ob das wirklich hilft, wenn ich so ein Porzellandingens aus Versehen absichtlich fallen lasse?

Egal, jetzt wird erst mal Haushalt geschmissen und dann sehe ich weiter. Zum Glück habe ich ja noch ein paar Tage Urlaub!

Dienstag, 1. Januar 2013

2013



Ich sehe was, was du nicht siehst.....

Montag, 31. Dezember 2012

Mainstream

:-) in meinem Fall eigentlich eher ein  Rheinstrom :-)

Guten Rutsch...  und kommt gut rein, falls ihr den Haustürschlüssel nicht vergessen habt. 

Donnerstag, 27. Dezember 2012

Aufschrei des Entsetzens

- am 1. Weihnachtsfeiertag.

"Was gibt es eigentlich zum Essen heute?"

"Kalbsnierenbraten."
....
...
:-)
...
....

Ich wußte, das es Gemotze geben wird am Tisch, aber dass ALLE empört aufschreien...  habe ich so nicht erwartet.

Seltsamerweise wurde das Dingens komplett aufgefuttert. Und nun frage ich mich: Hat das Dingens doch geschmeckt, oder haben alle nur mir zuliebe das Dingens mit Todesverachtung gegessen?

Jedenfalls leben noch alle.

Ich bin mir auch gar nicht sicher, ob ich die Frage auch beantwortet haben will. Ich hätte das Dingens auch erbarmungslos für mich portioniert eingefroren und im Laufe der Zeit aufgegessen. Denn die Reste vom Vortag hätten auch noch für alle anderen gereicht. Wenn ich so im Nachherein darüber nachdenke, hätte ich es wirklich tun sollen. Denn das Dingens war vom Fleischer excellent hergerichtet. Leider ist es nun alle....

Samstag, 22. Dezember 2012

Anpassungsfähigkeit

Ein erstaunliches Phänomen. Mal gerade drei Tage umgezogen und schon Mitglied im Chor. Und nach einer Woche ist der erste Arztbesuch erledigt, Friseurtermin ist auch geschafft und eine passende Sportgruppe ist auch gefunden... Und dann ist schnell noch Kontakt zum Fußpfleger geknüpft. Ich bin gespannt, wann die beiden im Karnevalsverein rumturnen - spätestens Silvester?

Wie war das noch mal? Einen alten Baum verpflanzt man nicht? Naja, soo alt sind die beiden Bäume noch nicht, aber trotzdem! Und die Leute hier wären auch alle vieeel freundlicher als im alten Zuhause.... Ich glaube, ums Eingewöhnen müssen wir uns hier keine Sorgen machen!

Montag, 17. Dezember 2012

3. Advent

Den Tag habe ich noch einmal beim Plätzchen backen verbracht. Das muss einfach bestraft werden! So spät noch mit Teig herummähren.... Jedenfalls zieren zwei besch...edene issene Blasen den Ansatz der kleinen Finger. Und alles nur, weil man das selbstgemachte Spritzgebäck vermißt hat. Die Butter soll schließlich schön kremig mit dem Zucker unter Zuhilfenahme eines ordinären Quirls verrührt werden...  Boaaaah, nöchstes Jahr gib es keine! Oder doch wieder welche aus der Tüte?

Sonntag, 2. Dezember 2012

Alle Jahre wieder...

...kommt die Diskussion auf:

Zu klein.
Zu dick.
Zu groß.
Zu lang
Zu krumm.
Ein bissl biegen mußt du das!
Das soll wie ein Halbmond aussehen.
Mehr rund!
Die sehen schon wieder aus wie Krampen!

... und später geht es weiter mit:

Boooh, auf die muss ich wieder aufpassen.
Alle meine!
Die verstecken wir!
Nein, da geben wir keine her!
Die werden nur zugeteilt!

Worum es geht?

Na, um die krampigen Vanillekipfel.... Und dieses Jahr erstmalig auch in Walnussvariante!!!

Freitag, 30. November 2012

Zwischenbilanz

Heute in zwei Woche ist Deadline:

Plätzchenbacken
Wochenende mit Besuch
Schlüsselübergabe
Kücheneinbau
Umzugstermin einenTag früher als geplant
Schlüsselabgabe- und Endreinigungstermin
Weihnachtsfeier
Geburtstagseinladung

und eigentlich noch ein Geburtstag...

Pfffff... dann noch 4 Tage arbeiten und dann ist es genug für dieses Jahr!

Und nächstes Jahr brauche ich, um mich seelisch und moralisch auf das Jahr 2014 vorzubereiten! Mehr will ich nicht und mehr brauche ich nicht!!! Hast du das verstanden da oben? Oder irgendwo annerschter?

Sonntag, 25. November 2012

Faszinierend...

...wenn einem aus dem Gesicht des Enkels die Augen der Tochter mit dem gleichen Blick und Verstehen von vor langer Zeit entgegen schauen.

Donnerstag, 22. November 2012

Samstag, 17. November 2012

Bärbellinda-Mantra

Therapieteilnehmer:
Bärbellinda
Rentner und Rentnerin (oder Rentner und Rentnerin - so genau kann ich das heute nicht mehr trennen, wer was geäußert hat.)

"Und den Umzug wollen unsere Bekannten machen, der LKW kostet 450 Euronen plus Spritgeld. Da können wir richtig sparen!"
"Aber der die Erfahrung hat, ist gerade krank, der hat eine Erkältung verschleppt und jetzt macht das der Schwiegersohn und andere helfen." "Aha." "Aber der eine hat es mit dem Rücken und der andere kann vielleicht nicht, aber das ist noch nicht raus." "Wie alt sind die eigentlich?" "Alle vom Kegelklub, so wie wir!" Ogott- Rentnergäng! (Entschuldigt liebe Rentner, das ist nicht abfällig gemeint, aber so ein Umzug ist einem ungeübten, älteren Menschen nicht mehr zuzumuten! Schlafzimmermöbel mit 2,25 m Höhe, sperrige Gegenstände, Treppe hoch und Treppe runter...)   Rücken, krank, ungewiß.
"Und wer packt denLKW nach dem Umzug wieder aus?"
Irritiertes Schweigen von der Gegenseite.
 "Nenene, WIR schleppen die ganzen Möbel nicht eine Treppe hoch in die Wohnung. Sowas müssen wir uns auch nicht mehr geben! Unser Umzug liegt gerade mal ein Jahr zurück und ich stell mich nicht mehr hin und schleppe! Und möchtet ihr beide die Sofateile zusammen die Treppe hoch wuchten?"
"Naja, die wollten am Abend vorher laden, und am Morgen zeitig losfahren, ausladen, wieder heim und am nächsten Morgen kommen und die Möbel wieder zusammen bauen."
Nervöses Gelächter von unserer Seite: Eine einfache Heimfahrt macht mal schlappe 180 km. Und das zweimal hin und her? Ich ziehe doch die Hose nicht mit der Kneifzange an!

Eine halbe Stunde später sind 4 Speditionen angefragt, 2 Besichtigungstermine vereinbart und eine Liste der zu transportierenden Gegenstäde anzufertigen....

"So, wir gehen jetzt mal gedanklich im Zimmer herum und überlegen, was da alles mit soll..."
"Da steht ein Schrank, der ist 2,15 m hoch und 1,85 cm breit. "
"Und die Anrichte ist da auch! - Und im Wintergarten steht noch ein Tisch!"
"Ja, wir sind gerade im Esszimmer, in  den Wintergarten gehen wir gleich. Machen wir mal weiter. Wie groß ist der Esstisch?"
"Der hat die und die Maße, und sechs Stühle gibt es dazu, aber einer steht im Schlafzimmer."
"Und das schwarze Regal im Schlafzimmer müssen wir auch noch zerlegen!"
"So, was habt ihr noch im Esszimmer stehen?"
"Da ist noch der Schrank, auf dem das Telefon steht."
"Das ist doch das Regal von vorhin, nur ist das auf dem kurzen Teil."
Kurzes Teil, langes Teil? Ich hinterfrage das Regal: "2,15 hoch, 1,85m breit, stufig und geht nicht auseinander zu bauen"
"Aber ein Teil davon ist ein Schrank!"
Seltsam, wie kam das in die Wohnung rein? Abmaße wie ein Doppelbett?  Leider kann das nicht geklärt werden, man schwört Stein und Bein, das Dingens geht nicht auseinander zu bauen.
Plötzlich kommt die Sprache auf den Inhalt der Gartenhütte.
"Noch mal zurück zum Esszimmer, was steht da noch drin?"
Teppiche, kleine CD-Regale, Bilder, Hängeregale.
Gut, weiter in die Küche!
Das geht mal ziemlich zügig, weil nicht viel drin ist, was mit muss. Kühlschrank, Tiefkühlschrank, Besenschrank. Also gedanklich ab ins Wohnzimmer:
"Wir haben aber den Wintergarten vergessen, der Tisch und die Stühle sollen mit in die neue Küche!"
"Ja, den Wintergarten machen wir gleich, wir sind gerade mitten im Wohnzimmer! Wie groß waren die 3 Schrankwandteile gleich noch einmal?"
"Aus der Gerage brauchen wir aber nur die Reifen und die Leitern und.... "
"Ähem, wieviel Meter Schrankwand?"
"Und im Bad steht noch der Badschrank, den haben wir auch vergessen!"
"Und das Sofa besteht aus 2 oder 3 Teilen?" Da habe ich eine Diskussion entfacht, bei der die Einigung nicht so ganz leicht fällt.Und langsam steigert sich mein Bedürfnis nach einer Schallplattenpresse. Man einigt sich schließlich auf eine Ottomane und einen Zweisitzer. "Und die Flurgarderobe ist auch winzig!"
"Wollen wir nicht mal systematisch weiter machen, was steht da noch im Wohnzimmer?"

...

Zei Stunden später hätte ich gerne den Kopf nur noch auf die Tischplatte gelegt.

Ganz ehrlich, heute bin ich froh, dass die beiden erst mal wieder heim gefahren sind. Begleitet vom mindestens 36854-mal geäußerten Satz:
"Ihr müßt jetzt gar nichts ummelden oder abmelden, das machen wir alles, wenn ihr hier seid. Eure Aufgabe ist in den nächsten 4 Wochen: Kistenpacken!!! Ihr müßt jetzt hier auch kein Konto eröffnen kommen, ihr müßt nur Kistenpacken! Und zur Post wegen Nachsendeauftrag müßt ihr auch nicht, das habe ich gerade online gemacht, ihr müßt nur Kisten packen Und Fernsehen müßt ihr auch nicht anmelden, ihr müßt nur Kisten packen und die Tele-oma braucht ihr auch nicht ummelden, die können hier sowieso kein DSL liefern, ihr müßt euch ums Kisten packen kümmern...."

"Und was ist, wenn wir nicht gleich Internet haben wegen der An- und Ummelderei?"

Kopfauftischplatte...

"Dann hab ich Internet, dann machen wir das von hier aus, du mußt nur die ganzen Papiere mitbringen. Aber jetzt müßt ihr erst mal Kisten packen!"
.....
.....
...
..
.
In vier Wochen ist alles vorbei. Oder es kommt alles noch viel schlimmer....

Aber geht mal mit zwei Rentnern ins Möbelhaus Küche kaufen. Das war auch gestern...... *Kopfauftischplatte*

Mittwoch, 14. November 2012

Drunter und drüber geht es mal wieder

Ich weiß auch nicht - seit Jahren geht das nun schon so! Zwischen Mitte Oktober und Weihnachten dreht alles in meiner Umgebung durch. Der Anfang liegt immer auf der beruflichen Ebene, gefolgt von Geburtstagen bis hinein in die Weihnachtszeit. Und dieses Jahr kommt verschärfend noch ein Umzug hinzu. Das Thema Wohnungsbesichtigungen ist zum Glück nach drei Wochen schon einmal abgehakt, jetzt kommt das Thema Küche kaufen, Kisten packen und alles fix heimelig machen, ehe man in die Feiertage startet, hinzu. Langweilig ist echt etwas Anderes. Zwischendrin Arztbesuche und andere interessante Begebenheiten.

Das kommt mir schon vor wie Jammern auf hohem Niveau... Also: wenn es mal zwischenzeitlich ruhiger hier wird - nicht unruhig werden! Dös wird scho widder...

Montag, 12. November 2012

Mitteilung

Ohne Umweg direkt auf Los....

Sonntag, 11. November 2012

Unschlüssigkeit

Eigentlich bedarf es grad keiner weiteren Worte.

Freitag, 9. November 2012

*pruuust*

Ein Besucher aus Eimsheim....

Das muss keiner verstehen!

Da ist nix Lustiges dran? Nach dem zweiten Glas Wein schon!

Und so nebenbei: So eine lustige Wohnungsbesichtigung hab ich echt noch nicht erlebt. Man schleicht durch eine Wohnung, besichtigt deren Terrasse kurz, um sich dann durchs Gebüsch auf die Nachbarterrasse zu schlagen, vor die Eingangstür der wirklich zu besichtigenden Wohnung. Alles nur, weil die Maklerin keinen Schlüssel für den Haupteingang zur Verfügung hatte. Und die Wohnung ist dann an Charme kaum zu überbieten. Speziell eben! Aber renovierungsbedürftig noch und nöcher.... Und trotzdem - unbeschreiblich charmant! Aber die isses eben noch nicht!

Wenn ich jetzt noch wüßte, ob das mit dem Klempner geklappt hat...  Aber das muss wohl bis morgen warten.

Donnerstag, 8. November 2012

Gedanklich - Immer noch da....



Ochja....

Mit irgendwas muss man sich ja ablenken: Wohnungsbesichtigungen, Besuch und Klempner stehen an. Eigentlich alles, was nicht meine Baustellen sind. Aber irgendwie doch meine Baustellen.

Also brauch ich etwas, was nur für mich ist: Fotos kramen und in Gefühlen puhlen... Sind ja nur einige Hunderte...Fotos... Nicht Gefühle.... Das da ganz hinten ist Lysekil....

Ich schau lieber in "groß" weiter....

Tschööööö!

Samstag, 3. November 2012

Splitter

Wohnungsbesichtigungen sind wieder Tagesordnung. Veralbern der Maklerin hat nicht geklappt. O-Ton: "Nenene, sie haben immer frische Blümeln vor der Tür und da ist immer Autobewegung, das sieht nicht wie ausziehen aus!" Wo sie Recht hat, hat sie Recht.

Schwedenbilder werden immer noch fast täglich beschaut.. Lieblingsbilder gehen immer noch nicht -

Hällowiehn find ich wegen zerdöpperter Eier auf der Straße und kilometerlanger Klopapierfahnen langsam überhaupt nicht mehr lustig. Ansonsten hilft anscheinend ein vorhandener Mitgebselvorrat gegen das Klingeln der Geister. Aber ich vermute fast, dass man in einem ruhigen Wohngebiet einfach zu weit von Haus zu Haus laufen muss, um zu klingeln.

Das Benutzen frisch reparierter Wege muss auch beim zweiten Mal bestraft werden. Auch wenn es diesmal nur mit Radlputzen ist!

Aber das war das erste Mal:


Besser, man hört drauf!

Aber trotzdem muss ich lachen, wenn ich an diesen Weg denke: Füße bis über die Knöchel im Matsch, durchs Unterholz geschlagen, über Bäche gehüpft,  durch Himbeerhecken gekämpft, zwischendrin kurzfristig verlaufen, Zeckenkolonie aufgeschnappt - inklusive späterer Einfuhr eines Tierchens in Deutschland - , in Zeitlupentempo unverletzt vom Felsen gerutscht, Millionen Pilze gesehen, außer uns Menschenleere und dann doch noch aufgegeben, weil uns zum Schluß auch noch der Bach auf dem Wanderweg zum Aussichtspunkt entgegen kam.

Und so nebenbei: Es gab keinen anderen Weg. Zumindest nicht dort in der Nähe.



Und irgendwie dämmerte an diesem Tag die Erkenntnis: Immer, wenn wir denken, wir haben mal wieder ein Wanderer-Eigentor geschossen, setzen wir ein paar Tage später immer noch eins drauf! Man gönnt sich ja sonst nix! *feix*

Sonntag, 28. Oktober 2012


Ändstation - Das Bild dazu war zu frech.

Da gibt es eben das:


Montag, 22. Oktober 2012

Sprachliche Besonderheiten

Manchmal finde ichdie Begrifflichkeiten im deutschsprachlichen Raum ziemlich hübsch. Vor allem, wenn man auf Worte trifft, die im eigenen Sprachgebrauch nicht hat. Manchmal überrrasche ich meine Kolleschn mit ihnen unbekannten Wortverbindungen und manchmal benötige ich "Übersetzungshilfen". So ist mir heute eine "Urgenz" auf den Tisch geflattert. Ich konnte mir zwar denken, was es ist, aber finde erst mal einen deutschen Begriff dafür! Zum Glück gibt es das Internet. Mönsch, was haben wir früher nur ohne das gemacht! Aber die Urgenz war gleich DIE Gelegenheit, beim österreichischen Kunden anzurufen. Mal ehrlich, das mache ich ziemlich gerne. Erstens sind sie meistens sehr freundlich und zweitens mag ich den Sprachklang!

Itts ördschent, itts ördschent... *träller*

Dienstag, 16. Oktober 2012

Träume und Realität

Herr Oter hat in seinem Blog einen schönen Satz über das Wasser stehen.



 
Er läßt meine Gedanken sehnsüchtig kreisen ....


Sonntag, 14. Oktober 2012

Der zweite Zwiwwelkuche-un-Federweisse-Samstag

... war eindeutig zu spät! Der rote war schon nicht mehr süß und der Alkoholgehalt dementsprechend hoch.

Gestern ein irrer Schwipps im Kopp und jetzt rumort das ganze Zeugs eine Etage tiefer. Lecker wars trotzdem! Aber nächstes Jahr gibts das wieder mindestens eine Woche eher!

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Erleichtertes Lachen macht sich breit...

...wenn man bei einer fast astronomisch wirkenden Auftragssumme mühsam festgestellt hat, dass der schwedische Kollesch eine Position (von insgesamt 16) nicht in Oironen sondern in Kronen berechnet und in Oironen weiter gerechnet hat.... Dem Umrechnungskurs sei Dank! Aber fast 24000 Oironen wären auch mächtig happig gewesen für zwei mal 24 cm Stahl. Auch wenn es schwedischer Stahl ist!

So gibt es eben noch ein Schwedenbild, das auch mit Stahl zu tun hat:



"Klar zum Auftauchen"
 
In die finsterste Ecke des U-Boots sind wir gekrochen und haben uns bald kaputt gelacht, wie manchmal zuerst der Rucksack aus der Luke gefallen kam oder geschoben wurde und unter welchen Verrenkungen wir dann die Leitern oder Sicherheitsluken beklettern mussten.
Mensch mit Fotoapparat vorne und Rucksack hinten dran geht mal gar nicht! Da wird man zum reinsten Rohrkrepierer!*kicher*

Dienstag, 9. Oktober 2012

Seltsamer Wunsch

..auf der Heimfahrt: Jetzt eine Wildsau sein und sich durch das bunte Laub suhlen können...
Die Farben leuchten förmlich in den Augen explodierend vor sich hin. Schade, dass die ganze Pracht nur wenige Tage anhält. Hm, den Fotoklotz müßte man dabei haben....

Sonntag, 7. Oktober 2012

Schweden - eins der Lieblingsbilder



Der Mann und das Meer ... ?

Albtraum nacht um halb drei...

Schwanger und Senkwehen -  kurz vor der Entbindung. - Wieso lieg ich in meinem Bett? -

Glückliche und aufgewachte Realität: es ist nur der Herbst - Federweisser in Kombination mit Zwiebelkuchen.... ;-))

Aber lecker wars!

Mittwoch, 3. Oktober 2012

Schwierigkeiten

Hülfe - hier sollten ein paar Fotos rein....

Und ich kann mich nicht entscheiden!

Zumindest dazu habe ich mich schon einmal durchringen können:


- Store Mosse Nationalpark - 

Leider führten die Bretter, die hier die Welt bedeuten, nicht unter dem Regenbogen hindurch...



Aber die 14 Kilomoter drumherum waren auch sehr schön....

 
Auch dann noch, wenn man mit ziemlich nassen Hosenbeinen und ganz kurz vor dem Dunkelwerden dort wieder heraus kommt.

Sonntag, 30. September 2012

... :-)

Nur deutsche Touris können so bekloppt sein und Ende September Urlaub in Schweden machen.

Was bin ich froh, dass ich zu diesen Bekloppten gehöre..... Traumhaft schön war es! Trotzdem! Oder gerade deshalb?

Montag, 17. September 2012

Grauslich ist...

...der Gedanke, meine sommersonnenundluftundbarfussverwöhnten Füße die nächsten 10 Tage in festes Schuhwerk schieben zu müsssen.
Da geht das Öl&snacks Lounge nebst Invigning med bubbel und dem Middag med unterhållning so fast nebenbei unter. Aber was um Himmels Willen ist lordningställande kvällsaktivitet? Und wieso gibt es das gleichzeitig mit dem Öl? Und was zieht man an? Jedenfalls hab ich schlimme Vorahnungen: 17 Uhr Bier, 19 Uhr Sektempfang und ab 20 Uhr middag...Hautsache, ich muss nicht singen!

Was man danach anzieht weiß ich jetzt schon: Wanderschuhe!

Und jetzt muss ich erst mal weiter Kofferpacken....

Sonntag, 9. September 2012

Unsere Terassenamsel

... Flucht aus dem Nest nach knapp zwei Wochen.
Fahndungsfoto:


Das Amselpaar hat es tatsächlich geschafft. Aus drei Eiern sind junge Amseln geschlüpft und inzwischen haben sie das Nest schon verlassen. Das ging so fix, dass kaum Fotos entstanden sind. Kinderwunsch nach nur 4 Wochen abgehakt... Aber es war schon goldig, immer mal einen Blick auf die Bande zu riskieren... Alles Gute!!!

Entspannung pur...

Von Sonnenanbetern, Schlafmützen, Fressmaschinen und Badewilligen im Heidelberger Zoo:
 















 
Tut mir leid, dass ihr so viel Fotos aushalten müßt. Ich konnte mich einfach nicht entscheiden...
 
In 6 Stunden kann man eben eine Menge entdecken. Und so viel Geduld mit dem Fotoapparat hatte ich schon lange nicht mehr...

Sonntag, 2. September 2012

Ein Jahr später!

Und das Gäste-WC ist immer noch nicht renoviert!

Sowas aber auch....

Meine Kautschlichkeiten...

.. sind ausschließlich hier auf meiner eigenen Kautsch entstanden.
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