Montag, 18. August 2014

Üben, Üben, Üben...

"Bärbellinda, ich suche die Unterlagen zu dem einen Kunden, ich brauche unbedingt die Gerätenummer. Weißt du, wo die sein könnten? Das ist ein Vorgang, der schon ziemlich lange zurück liegt."


"Hm, die könnten da an der Stelle sein, schau mal nach, vielleicht findest du sie." Das war der Tipp mit dem höchsten Wahrscheinlichkeitstreffer und dem geringsten Aufwand für mich. Aber dort war es nicht.


"Hast du die vielleicht im Projektordnerschrank oder liegt das bei dir noch auf dem Tisch? Ich habe sonst schon überall gesucht."


"Nee, ich hab das in den letzten Wochen nicht gesehen." (Geht's noch? Was soll ich mit deinem Krempel?)


Hektisches und flüchtiges Weitersuchen in verschiedenen Ordnern brachte die gewünschte Information auch nicht zu Tage.


Ich habe sie weiter suchen lassen. Normal hätte ich mich der Suche sofort angeschlossen und alle möglichen kreativen Lösungen gefunden. Und tief im Innersten keimte bei mir der Gedanke:


 *Suche deinen Schei....benhonig doch alleine!*


Nee, ich habe mich der Suche nicht angeschlossen. Obwohl ich meist weiß, wo ich was finde. Auch Informationen, für die ich nicht verantwortlich bin. Fünf Minuten vor Feierabend suche ich ab sofort nichts mehr! Ich bin nicht mehr das wandelnde Informationszentrum für andere unordentliche oder vergessliche Mitarbeiter, für die es leichter ist, bei mir nachzufragen anstatt den eigenen Kopf zu benutzen. Ich reibe mich nicht mehr für den Krempel anderer auf! Und ich bin nicht die Außenstelle eurer Gehirne! Es reicht! Ihr werdet zukünftig ohne mich auskommen, also übt schon mal!


Und ich übe, mich an meine Vorsätze zu halten.


Anmerkung: Das mußte ich heute mal los werden. Und ich schäme mich fast dafür, das ich zutiefst Genugtuung wegen der Situation empfinde. Und ein Stück Gehässigkeit ist sicherlich auch dabei. Das darf ich mir auch mal gönnen. Und ein breites innerliches Grinsen.....


Und dann ist mir noch eingefallen, wo das Ding sein könnte. Da, wo es hingehört: Im Ordner mit den abgeschlossenen Aufträgen.... 

Mittwoch, 13. August 2014

Papier, Papier, Papier...

...macht glücklich.


Definitiv!


Wahrhaftig!


In echt!


Ein ganze fette Mappe voller Papier zum ausfüllen, unterschreiben und wieder wegschicken. Mindestens 50 Blätter Papier. Und noch jede Menge Papier zum lesen und belehren lassen. Sogar eine CD ist dabei.


Alles nur für mich!


Die paar Rennereien zum Nachweise besorgen! Was macht das schon?  Mach ich in dem Fall doch gerne.


Definitiv!


Wahrhaftig!


Wer jetzt denkt, ich hab sie nicht mehr alle, hat vielleicht Recht.


Ich bin einfach aus dem Häuschen, weil ich mich so freue.


Papier, Papier, Papier....

Sonntag, 3. August 2014

Der Absurdidätenbungalow wird geschlossen!

Oder: Rückblick Juli 2014


Was lange gärt, wird gut. So oder ganz ähnlich...  Mir scheint aber, da stimmt etwas nicht ganz. Ich habe lange gegoren, war zwischenzeitlich ziemlich stinkig, habe dann doch langfristig ordentlich gedüngt und die neuen Blümelein stehen am Weg und leuchten.


Und manchmal ist man einfach zur rechten Zeit am rechten Ort und macht auch noch das Richtige.


Jedenfalls hat der Juli alles durcheinander gewirbelt. Ein Urlaub, der eigentlich keiner war und aus dem ich nicht erholt kam, wie noch nie zuvor. Ein Nerven-, Habenwollen-, Bibber- und Bekommen-Krieg innerhalb von 4 Wochen. Verrückte Geschichten inklusive ein Vom-Stuhl-Fallen-Hilfe-ich-habe-Panik-Ereignis. Dazu ein kleiner, neuer Erdenbürger in der Familie. Erinnerungen, besuchen alter Plätze und neue Zukunftspläne schmieden. Alles auf einmal, verpackt in den Juli 2014.


Und wenn man dann erfährt, dass man vom neuen Brötchengeber der Belegschaft auf dem Sommerfest vorgestellt wurde und er bei der Ansprache fest stellt, dass er vergessen hat, mich einzuladen... dann kollert nur ein unbändiges Freuen und Lachen aus mir hervor. Denn ich gehöre erst in zwei Monaten offiziell dazu. Da fließt noch eine ganze Menge Wasser meine beiden Lieblingsflüsse hinunter.


Bis dahin nehme ich (einen hoffentlich ruhigen) Abschied von meinem Absurditätenbungalow. Die Zeit dort war schön und wichtig für mich, aber alles im Leben hat seine Zeit..... Man muss nur den Zeitpunkt erkennen, wenn sie vorbei ist. Und das ist mitunter ganz schön schwer.

Donnerstag, 10. Juli 2014

Hilfe, wie die Zeit rast!

Irre, meine Tastatur hat wohl eine Nicht-tippen-wollen-Zeit gebraucht. Und ich habe fast drei Monate geschwiegen. *Koppschüttel*. Die Zeit rast und so einiges hat sich getan oder ist geblieben, wie das war.


Die Bürofront steht noch und ich habe mich jetzt glücklicherweise für knapp drei Wochen abgesetzt. Das Absurditätenkabinett läuft auch ohne mich weiter.


Pünktlich dazu gibt es Regenwetter. Man hat ja schließlich sonst nüscht zu meckern in seiner Freizeit!


Und die süße, kleine, rote Schwedenhütte, die eigentlich ursprünglich jetzt erst aufgebaut werden sollte, steht bereits fix und fertig in unserem Garten. Da braucht eigentlich jetzt nur noch unser Wohnhaus seinen Anstrich. Aber dafür brauche ich trockenes Wetter und eine verschnittene Rose und beschnittenen Flieder. Und vielleicht bekommt diesmal die Gästetoilette doch eine neue Tapete? Das ist noch Altlast von der Einzugsrenovierung. Dazu hatte ich nämlich vor fast drei Jahren keine Lust mehr! .... boooh, drei Jahre bald sind wir hier zu Hause.


Und natürlich ist verreisen angesagt: Eine Ostalgie-Tour oder so ähnlich. Verwandtenbesuch, Freundebesuch....  am besten futtert man sich überall durch. Das wird ein seltsamer Urlaub dieses Jahr....


Aber vielleicht habe ich auch wieder mehr Lust zu schreiben? Im Moment lese ich viel. Bis halb vier in der Nacht. Frühstück dann halb elf....  Och, ist auch mal schön!


gugge mer emohl, wie das so wird.....


Und jetzt gehe ich erst mal in den Garten, Unkraut beseitigen und neue Blümchen pflanzen.





Mittwoch, 23. April 2014

Von der Bürofront mal wieder

Ich muss heute mal den neuen Kollesch'n zitieren:


"Ich hätte nie geglaubt, dass es noch solche Firmen gibt, in denen man sich vorkommt, als würde man aus dem Bauchladen verkaufen!" .. (dazu gab es noch die typischen Bauchladenverkäuferbewegungen - Schade, die kann ich nicht als Text liefern, die waren echt professionell)


Ja, es jibbet nüscht, was es nicht jibt.... 


Das Team soll sich mir dem Neuen neu zusammen (er)finden, deshalb gibt es einen Wörkschopp ohne Scheff aber dafür mit dem Firmenberater. Da legt er Wert drauf (der Scheff), damit wir alleine zu einer  Lösung kommen. Und nebenbei wird betont, dass er da schon genaue Vorstellungen hätte, wie sich alles neu sortiert.... *hüstel*


Ja, es jibbet nüscht, was es nicht jibt.... 


Irrenhaus mit lauter Irren drin.... sonst wäre es ja kein Irrenhaus, oder? "Absurditätenbungalow" würde mir auch gut gefallen.....



Samstag, 19. April 2014

Jammertal

Ich muss jetzt einmal genüßlich jammern.....alles tut mir weh- inklusive der Daumengelenke. Der linke und der rechte Daumen haben massive Beugeprobleme. Und wenn sie dann mal gebeugt sind, wollen sie nicht mehr in die Gerade. Und dann überall dieses Schwedenrot! Stand so auf der Dose: Schwedenrot... Ohhh, meine Daumen. Jammer.... Und festhalten kann ich auch nix mehr.... Wegen der Daumen! Aber jetzt sind sie schwedenrot gestrichen. Die Daumen fleckigerweise auch, aber ich meinte eigentlich die beiden Pflanzkübel mit Rankhilfe aus Holz, die ich letztens vom Nachbarn abgestaubt hatte.  Erst stundenlang das Dingens mit der Drahtbürste gequält und zum Schluss den Pinsel wegen verkrampfter Finger kaum noch halten können... Menno, meine Daumen...  JAMMER! Aber immerhin 12 Jahre soll die Farbe halten. Ich schätze, bis dahin sind die Kübel dann schon endgültig durchgefault.... Und die Meisen haben jetzt auch ein schwedenrotes Heim. Schließlich muss die Farbe alle werden! Und morgen kommt die Prunkwinde in den schwedenroten Kübel! Und wehe, der gefällt das dort nicht - dann wird sie gekündigt und fliegt raus!



Mittwoch, 16. April 2014

Manche lernen es einfach nicht!

Ich könnt mich gerade so maßlos aufregen!


Da habe ich mich schon dreimal per Mail beschwert. Noch einmal die Fast-Namensvetterin (der Unterschied besteht in einem einzigen winzigen Buchstaben) angeschrieben, dass ich immer wieder an sie gerichtete, interne Mails erhalte. Und dann habe ich letztens noch mit dem unbelehrbaren Herrn (der Versender) telefoniert. Und was kommt raus? Jaaaar nüscht! Er hat es schon wieder getan!


Ist das Ignoranz, Unwissenheit, Unbelehrbarkeit, Unfähigkeit oder Dummheit?


Pffft....  ommmmmm.....  diesmal habe ich der gesamten Verteilerliste geantwortet, dass ich der falsche Ansprechpartner bin. Sollen die sich doch mal einen Kopp machen, was der gute Herr da seit Wochen für interne Angelegenheiten ausgeplaudert hat..... Kann man eigentlich Schmerzensgeld für Belästigung per unerwünschter e-Mails bekommen? Oder sollte ich die Informationen doch lieber gleich an die B-Prässe verscherbeln? Für den Sturm im regionalen Wasserglas sozusagen....


Na ich gebe zu: die beiden letzten Sätze meine ich nicht ernst. Aber der Rest: Es nervt!



Sonntag, 30. März 2014

Mit Speck fängt man Mäuse?

So sagt man doch immer. Aber was tun, wenn man den Frühstücksspeck am Sonntagmorgen aufgegessen hat?


Gestern haben wir eine Maus beobachtet, die fleißig unseren Grassamen im Garten verspachtelt hat. Echt süß! Aber eigentlich sollte der Samen keimen und neues Gras über die Sache wachsen lassen. Also mußte die alt bewährte Lebendfalle ans Werk!




Gestern Abend aufgestellt und mit Schoki bestückt. Den Speck wollten wir schließlich essen. Und siehe da! Die Falle blieb leer. Also Stelle gewechselt und das Dingens da hin, wo sie gestern gesichtet wurde. Und der Nachbar machte gleich mit und holte seine kleine Lebendfalle ebenfalls aus dem Keller, denn unter seiner Gartenhütte war die Maus zu Hause. Ein Nest voller Mäuse, die da lebten wie die Maden im Speck. Entschuldigung, sie lebten wie die Mäuse im Vogelfutter. Er bestückte seine Falle mit Schokoladenkrembrot und siehe da- eine Stunde später war die Falle mit einer Maus gefüllt. Leicht (total) schokikremverschmiert wurde sie am Tennisplatz in die Freiheit entlassen. Da kann sie sich die überzähligen Kalorien gleich beim Training wieder absporteln!




Und meine Maus am Grassamen?




Ließ es sich gut gehen. Ich sichtete sie in einem Meter Entfernung vom Blumenbeet, in dem ich gerade Disteln und andere schöne Ungewächse erntete. Das kleine Ding zeigt mir seinen Ars...  Bobbes und frißt seelenruhig meine Samen neben der sperrangelweit geöffneten Falle. Immer schön Drumherum. Hineingehen und von der Zartbitterschokolade essen - uninteressant. Kennt die keine Schokolade wie die Nachbarsmaus? Dabei kommen die aus dem gleichen Vogelfutter...




Apropos Vogelfutter. Ich habe auch noch etwas (alles) vom Winter übrig, da ich nicht gefüttert habe. Also habe ich die Falle damit bestückt. Keine drei Minuten später war die Maus wieder da. Boooh, die geht rein und holt sich die größeren Körner! Und? Und? Und?  




Unglaublich! Die muss fallenerprobt sein! Die schlängelt sich so elegant am Auslösemechanismus vorbei! also schaue ich fasziniert weitere 20 Minuten zu, wie sie immer wieder Körner aus der Falle schleppt. Immer aus der sicheren Entfernung von ungefähr einem Meter! Hach, was ist die süß frech! Die läßt sich von mir überhaupt nicht stören!




Gut, wenn die Maus nicht auslöst, muss ich selber auslösen, wenn sie drin sitzt. Der Blumendraht muss her und wird am Mechanismus befestigt. Falle wird wieder hingestellt und keine 5 Minuten später hockt die Maus drin und klaut wieder Körner. Einmal kurz gezogen, die Falle bleibt offen und Maus flüchtet wegen meiner Bewegung. Boooh, der Draht war zu lang..... Die hat aber auch ein Glück. Eigentlich habe ich damit gerechnet, dass die Maus erst mal nicht wieder kommt, nachdem ich den Draht etwas gespannt habe und weiter im Blumenbeet herum wühle. Etwa 20 Minuten später hocke ich immer noch vor dem Beet und schaue mal mehr so aus Bumfideldei an mir vorbei....  Ha, die Maus ist doch wieder gekommen! Und gaaaanz langsam greife ich zum Draht und die Falle knallt zu.




Die Maus rast und hüpft durch die Falle wie ein kleiner Löwe, steckt das Näschen in alle Gitterlöcher und sucht einen Weg zum Entkommen. Unser Nachbar hat mich Indianerschreie ausstoßen hören und erklärt sich bereit, die Maus zu ihrem Kollegen in die Erholungsfrische zum Tennisplatz zu fahren. Unterwegs startet das kleine Kerlchen (jaaaa, ich hab gesehen, dass es ein Mann ist) einen Ausbruchversuch und quetscht sich tatsächlich durch das 5 x 5 mm Gitter! Beim Aussteigen hängt die Maus gerade im Gitter fest! Und Mausemann drückt und schiebt, bis Mann raus ist! Menno, 30 Sekunden später wäre doch die Falltür hoch gegangen. Gut, dass er nicht noch im Auto ausgebüxt ist....Müssen Männer immer mit dem Kopp durch die Wand?



Freitag, 14. März 2014

Guten Morgen

Kurz vor 5 Uhr von zwitschernden Vögeln geweckt zu werden, sich ans weit geöffnete Fenster stellen und einfach entspannt ins Dunkel zu lauschen......


Frühling!


Noch einmal durchatmen und genießen, bevor es nachher los geht mit der Unruhe!

Montag, 3. März 2014

Volles Programm

Oder: Wozu hat man eigentlich Urlaub?


Ein Fast-Novum: Ich habe eine Woche Urlaub. Und das auch noch in der Fastnachtswoche. Aus dem alten Jahr noch. Zum nachträglichen Erholen vom Wahnsinn sozusagen.


Und was macht man auf elegante Weise damit? Für andere Leute Termine organisieren, Kuchen backen, Banktermine wahr nehmen und noch so einige Sachen erledigen, die das Aufzählen hier nicht lohnen. Andere stehen in dieser Woche im Mittelpunkt. Und was mache ich für mich?


Immerhin - den Friseur besuchen. Und warum? Immerhin muss man um den Kopp rum ordentlich aussehen, wenn man zum Geburtstag eingeladen ist.


Von wegen: Am Aschermittwoch ist alles vorbei! Da fängt alles erst an *fg* .... Das ist der Start des persönlichen Irrsinns bis zum Osterfest.


Und damit am Aschermittwoch alles bereit, schick und schön ist, fahre ich jetzt auf den Hügel und werde Tische für den Beginn der Feierlichkeiten eindecken.

Freitag, 17. Januar 2014

Telefonat

Wieder mal Büro: Absprache mit der Spedition über einen Transport. Wir haben nett gesprochen, gab es doch hin und wieder schon Kontakte. Also alles in Sack und Tüten gebracht und dann sagt der Spediteur doch zum Abschluß des Gesprächs locker, flott und fix:


"Das geht seinen sozialistischen Gang!"


Sofort verbinden meine Gedanken und Erinnerungen diesen Satz mit selbst Erlebtem.  Und ich habe mich vor Lachen bald weggeschmissen und wollte wissen, woher ein in Rheinland-Pfalz geborener, mit südländischen Wurzeln und Nachnamen ausgestatteter Mensch, diesen Spruch aufgegabelt hat. Jaja, irgendein Großkunde hat das immer gesagt und er fand den Spruch so hübsch.... *kicher*



Dienstag, 7. Januar 2014

Bewerbungsunterlagen

 - lesen zu müssen, ist auch nicht immer die schönste Lektüre.


Ich war heute drauf und dran, einer 17-jährigen die Druckversion ihrer "Bewerbungsmappe", die per Mail kam, per Post mit einer Absage nach Hause zu schicken. Soll sie sich doch selber mit den dunkelgrauen und unleserlichen Handy-Fotokopien ihrer Zeugnisse herumärgern. Ich bin normalerweise nicht sooo pingelig, aber das ist schon fast eine Frechheit, was da abgeliefert wird. Ich schätze mal: einfach gedankenlos drauf los gemacht....  Und das tut mir nun wieder leid - die machen drauf los und wundern sich, dass auch nach der dreißigsten Bewerbung nichts "rumkommt". Dabei gibt es genügend Infomaterial im Internet.....


Das erinnert mich an eine Mama, die mal bei uns anrief und nach einer Ausbildungsstelle für ihren Sohn fragte. Sie klang sehr nett am Telefon und ich konnte mir den Ratschlag nicht verkneifen, sie solle doch das nächste Mal bitte den Sohn anrufen lassen... Es ist zwar schön, dass die Mama hinter dem Sohn steht, aber wenn der nicht selber in die Puschen kommt, macht keinen sehr schönen Eindruck.


Ich glaube, das wird eine schwierige Angelegenheit, eine neue Azubine für den Sommer zu finden! Vielleicht bin ich auch nur pingelig?

Freitag, 3. Januar 2014

Irgendwas ist faul dieses Jahr

Heute habe ich mit dem zuständigen Energieversorger telefoniert. Wegen der ganz normalen monatlichen Abschlagszahlungen.

Es gab den Bankwechsel letztens und eigentlich habe alle Ummeldungen geklappt. Bis auf die vom örtlichen Energieversorger. Die Zahlungen tauchen einfach nicht auf den neuen Auszügen auf. Nun kann ich ja wegen des Dilemmas mit dem Sand im Getriebe keine Auszüge vom alten Konto bekommen. Also habe ich bei den Stromfuzzies angerufen, ob da eventuell noch Aussenstände sind.... Denn schließlich kam letztens mal ein Schreiben, dass die Einzugsermächtigung widerrufen wurde. Fürs alte Konto noch. Wobei das nicht stimmte, ich habe nur das alte in das neue umwandeln lassen wollen. Also habe ich noch mal gefaxt, dass die Ermächtigung fürs neue Konto gilt. Und dann war 6 Wochen Stille im Dom.

Überraschendes Ergebnis des Telefonats: Die Abschlagszahlungen sind alle bezahlt, auch die kleine Nachzahlung vom November. Und abgebucht wurde auch vom neuen Konto. Soweit alles fit....

Nur, dass da keine Kontobewegung zu verzeichnen ist....  Jetzt warte ich ab, was da passiert.

Sand an der Bank

*feix*

Oder besser doch lieber Sand am Getriebe? Das Wortspiel hätte mir auch eher mal einfallen können

Meine Lieblingsbank mal wieder. Da stehe ich frisch und fröhlich am Geldautomaten und will das tun, was man da normalerweise macht - Geld aus dem Automaten kitzeln. Und was bekomme ich zu lesen? Einen blöden Spruch: Diese Karte ist abgelaufen und ungültig.
Häääh, wie bitte? Tatsächlich, Geltungszeitraum bis 12-2013. Und wo ist die neue Karte? Nee, die kam nicht, da bin ich mir sicher.

Sofort kocht der ganze Trödel mit der Bank wieder hoch und ich koche über...

Am nächsten Morgen erst einmal Telefonate mit den beiden Filialen der Bank, bei der einen hatte sowieso eine Kündigung nur halb geklappt, man hält da an 7,31€ auf einem Sparkonto fest, weswegen man nicht auflösen könne. Da habe ich schon ziemlich wie Taifun persönlich gewütet und durchgesetzt, dass ich mir die angeblich fehlenden Kündigungspapiere persönlich holen würde. Und diesmal sende ich es als Einschreiben zurück, normale Briefe gehen anscheinend immer verloren.

Und dann die andere Filiale, die immer Kontoauszüge mit Gebühr verschickt, die nie ankommen. Jaja, die Post, ich weiß....  Aber schlechter war das Drama mit der Karte. Ohne Karte kein Geld, sowieso keine Auszüge. Also auch die direkte Frage: Was brauche ich zum Konto auflösen? Da habe ich ganz nett Auskünfte bekommen und sogar Verständnis von der Mitarbeiterin. Jaa, Verständnis von der Mitarbeiterin. Jedenfalls ist auch hier die Kündigung in Gang gesetzt und mich sollte wundern, wenn das alles klappt. Falls ja, werde ich mich auch mal lobend äußern.

Aber den Vortrag, dass die Kontonummer ursprünglich nicht zur Filiale gehörte, den hätte ich mir echt sparen können. Schließlich weiß ich, dass das Konto woanders eröffnet wurde. Und warum wir nicht eine andere Filiale gewählt hätten, die in unmittelbarer Nähe liegt, sondern 40 km entfernt. Und sie wären nicht zuständig...  Wahrscheinlich gab es deswegen den ganzen Schriftverkehr und Termine, die Schreiben über die zuständigen Berater immer mit eben dieser Filiale. Abgesehen davon, war auch keine andere Filiale wesentlich näher. Und Auszüge würde ich in jeder anderen Filiale auch bekommen....  Da hab ich nur noch dicke Backen gemacht und geschwiegen. Ich weiß, was ich am Kontoauszugsdrucker zu lesen bekam: Diese Karte ist für diese Filiale nicht autorisiert.... Und ich weiß auch genau dass es Automat vom Konsum Sand an der Bank war!

Eins habe ich jedenfalls gelernt: Der Kunde ist sowieso immer Schuld und bringt die Sachen nicht bei....

Ach, so nebenbei: Während ich die Kündigung abgewickelt habe, kam ein älteres Paar in die Filiale:

"Wir wollten eben Geld abheben, aber die Karte ist 12-2013 abgelaufen und wir haben keine neue bekommen."

"Das hängt vermutlich mit der SEPA-Umstellung zusammen, die jetzt staatlich durchgeführt werden muss."

Na, das nenne ich mal ein Argument!

Mittwoch, 1. Januar 2014

Und schwupp -

ist man im neuen Jahr. Völlig unspektakulär und sanft hinüber geglitten. Das hat auch etwas. Und so langsam muss ich wohl doch mal darüber nachdenken, wie ich manche Dinge dieses Jahr planen werde. Das ist eben jetzt "dieses" Jahr und nicht mehr "nächstes" Jahr. Hach, immer dieser unnötige Stress *fg*

Also denne: Auf ein Neues!

Montag, 30. Dezember 2013

Anstrengend

..beim vierten Anruf habe ich ins Telefon gebrüllt. Naja, nicht so ganz wirklich, aber laut war ich schon. Denn langsam fällt unter Stalking, was die alte Dame da macht.

Jedes Mal wenn ich wieder gemütlich auf dem Sofa lag und beim wegduseln war, rappelte das Telefon erneut und sie war völlig irritiert, dass ich nicht ihr Verwandter bin. Ihren Neffen in Hinterposemuckel will sie sprechen. Jaaa, ich wohne in Hinterposemuckel. Aber bei uns wohnt ihr Neffe nicht! DAS wüßte ich ganz genau. Hier gibt es keinen Walldä und auch keinen Diddää. Und den Nachnamen der gewünschten Herren verrät sie mir nicht. Und schon gleich gar nicht deren Telefonnummer.  (Ich würde die Herren ja durchaus auch mal anrufen und Bescheid sagen...) Und dann begreift sie nicht, dass sie sich verwählt hat...  *Haare-rauf*

Irgendwie tut es mir auch leid, aber heute war ich echt genervt. Normalerweise reicht einmal die Erklärung, dass sie die falsche Nummer gewählt hat und dann ist wieder Ruhe in der Kiste. Bis zum nächsten Mal in einigen Wochen. Das läßt sich alles aushalten. Auch die gelegentlichen etwas gehässig klingenden Tanten-Vernachlässigungs-Sprüche für Walldää auf unserem Anrufbeantworter sind zu ertragen. Dabei kann der gar nix dafür, ruft sie doch nie bei ihm an! Aber mich VIER Mal innerhalb einer Stunde vom Sofa hochzuscheuchen.... 

Das Schlimme an der ganzen Geschichte ist nur, dass ich mir nicht sicher bin, ob mir das nicht auch irgendwann mal so geht.

Samstag, 21. Dezember 2013

Luxus

...schlafen bis 7.48 Uhr .... und ganz ohne Wecker!

Dienstag, 17. Dezember 2013

Stoßseufzer...

...lass die Woche rumgehen....

Noch 4 Tage. Das türmt sich gerade wie ein Berg. Mindestens Kilimandscharo-Höhe. Wieso eigentlich immer wieder dieser Irrsinn vor den Feiertagen?

Samstag, 14. Dezember 2013

Isch schmeiss misch wesch....

...vor innerlichem und äußerlichem Lachen natürlich nur.

Da steht man mit einer alten Dame vor einem Geschäft, weil ein Päuschen zum Luftholen gemacht werden muss. Zwangspause mit Schaufensteralibi sozusagen auf dem Weg zum Augenarzt.

Zufälligerweise auch noch vor einem Geschäft, in dem knackige Herrenjeans in der Auslage ausgestellt sind.

Und dann kommt im schönsten Dialekt der Satz: "Wenn ich nich so oalt währe, hätte ich mir scho längst ma eene Niethose jekooft."

*prust* Ich glaube ich werde nie den Tonfall vergessen, in dem DAS aus ihr heraus kam!

Prompt fiel mir ein, wie ich zu meiner ersten Jeans gekommen bin - die hat mir meine Schwester gekauft und geschenkt. Weil meine Erziehungsberechtigten diese neumod'sche Bekleidung maximal als Arbeitsbekleidung haben gelten lassen. Und zu teuer waren sie auch.

Meine Güte, da kann man fast sentimental werden..... Weiß noch jemand, wie er/sie zu ihrer ersten Jeans gekommen sind?

Freitag, 13. Dezember 2013

Freitag der Dreizehnte

Man öffne die Bürotür einem kohlrabenschwarzen Schornsteinfeger, der die Heizungen kontrollieren will und scherze mit ihm herum, dass er trotz des dreizehnten Freitags doch Glück bringen müsse.....

Da kramt er doch in seiner Hosentasche herum, holt etwas Kleines heraus und drückt es mir mit den Worten in die Hand:

"Da haben Sie einen echten Glücksbringer, original und direkt vom Schornsteinfeger überbracht!"

Neben ein paar Rußflecken auf meiner Haut lag ein klitzekleiner Plastik-Schornsteinfeger in meiner Hand .....

Mal ehrlich: Ich hab mich gefreut wie Bolle! Einfach so....

Meine Kautschlichkeiten...

.. sind ausschließlich hier auf meiner eigenen Kautsch entstanden.
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