Sonntag, 8. März 2009

Bewegungsdrang

Die allgemeine Frühjahrsmüdigkeit scheint bei mir dieses Jahr andere Blüten zu treiben. Statt Mattigkeit, Müdigkeit und allgemeiner Unlust habe ich seit einiger Zeit einen enormen Drang nach Bewegung. Bisher war mir das gar nicht so aufgefallen, fahre ich doch nach Möglichkeit jeden Tag mit dem Radl zur Arbeit. Aber sich Sonntags nach dem Frühstück und bei drohenden Regenwolken zu überlegen, was man schnell noch mit dem Radl machen könnte.... Das muss ich mal näher betrachten und beobachten, ob sich das wieder gibt *fg

Samstag, 7. März 2009

Freundschaft?

Es gibt verrückte Arten, wie eine Freundschaft zu Ende gehen kann.

Eine der für mich albernsten habe ich wohl selbst erlebt:

Dem Freund wird die eigene Intoleranz und Nichtbegreifen als Lügenmantel um die Schulter gelegt und dann wegen dieser Lügen Lebewohl gesagt. Und als Wunsch wird hinzugefügt, er solle sich erst wieder melden, wenn er nicht mehr lügt. Und der unbeteiligte Dritte, um den der Streit eigentlich ging, hat von der ganzen Angelegenheit nicht den blassesten Schimmer.

So einfach ist das. Ich wende und besehe mir die Angelegenheit nun seit drei Wochen und denke darüber nach, wie ich mich fühle.

Aber ich kann mir auch nach drei Wochen neben der Traurigkeit ein Lächeln und Kopfschütteln nicht verkneifen. Selbst wenn sich die Angelegenheit reparieren ließe - nichts wird mehr so sein, wie früher. Deshalb gibt es jetzt hier in dieser Angelegenheit einen "Punkt".

Dienstag, 3. März 2009

Heut hab ich ein Buch gekauft...

... obwohl ich versprochen hatte, vorläufig keine Bücher mehr zu kaufen. Häufig juckt es trotzdem in meinen Fingern, in diversen Büchergrabbelkisten zu wühlen.
Aber jetzt habe ich es nicht mehr ausgehalten! Da gab es einen Gutschein und der mußte eingelöst werden!!! Also, ein Buch muss her! Und da gab es eines, um das ich liebäugelnd drumherum gerannt bin.

"Mütter sind auch Menschen"


Jedenfalls hatte ich mich vorhin unbeabsichtigt erst einmal festgelesen.....

Sonntag, 1. März 2009

Ungebremst

Heute durften sie endlich ihr Kellerdasein beenden und an die frische Frühlingsluft. Ich weiß nicht, wer ungeduldiger gewartet hat: Wir oder die Fahrräder. Die erste Testfahrt nach dem Kauf der kleinen Pferdchen. Drei Wochen mußten sie ausharren und wir uns gedulden. Schließlich reicht es, wenn mein Fahrrad aussieht, wie durch den Schlamm gezogen. Einmal dranklopfen und es bröckelt die Erde ab. Da habe ich keine Lust, noch ein weiteres Fahrrad zu putzen, nur weil ich kein schöneres Wetter abwarten konnte. Aber heute war Frühlig draußen und trocken war es die letzten Tage auch - beste Voraussetzungen, sie nun endlich auszuprobieren.


Erst dachten wir, bis zum nächsten Dorf schaffen wir es nie! Mindestens viermal unterwegs angehalten, Höhe des Lenkers verstellt, Sattel verstellt - 200 m weiter wieder den Sattel verstellt, die Beinhaltung stimmte nicht, dadurch wieder am Lenker.... jaaa, Gegendwind war auch noch, Gangschaltung hoch und runter probiert. Wie fährt man es nun am besten? Boooh, was kann ich plötzlich für enge Kurven fahren: Ich, die sonst nie die Kurve bekommt und vor Betonmauern fährt, vom Brennesselfeld vergangener Jahre ganz zu schweigen. Nach dem ersten Dorf näherte sich dann ganz plötzlich das zweite Dorf... Gedanklich den Bobbes geprüft - wie sitz ich eigentlich drauf? Tut mir was weh, was sagen die Beine? Aha, der fünfte Gang ist super! Schnell genug und recht wenig kraftaufwendig. Achja, bis zur Badestelle schaffen wir das noch, dann drehen wir herum. Merkwürdigerweise schlugen wir dann doch einvernehmlich die Richtung in das dritte Dorf ein. Schön über die Radwege, den verrückten Feldlerchen gelauscht, die anscheinend die ersten Sonnenstrahlen als Hochsommer deklarierten, über einen Feldhasen gelacht, der eine ganze Weile gemütlich neben uns her rannte, um uns dann doch noch über den Weg zu rennen. Irgendwie Frühling halt. Und irgendwann saßen wir dann doch noch hinter dem dritten Ort auf unserer Lieblingsbank am Rhein.... Und die zehn Kilometer bis nach Hause zurück fielen auch nicht schwer. Aber es war schon lustig, die Reaktionen anderer Radler bei unserem Anblick zu erleben...



Aber wir sind schwer begeistert. Sie halten genau das, was wir uns versprochen haben!! Fahrradmobilität auch außerhalb unserer gewohnten Umgebung. Die beiden passen sogar in mein kleines Auto. Und nach 20 km Ersttestfahrt sind wir auch nicht vor Erschöpfung über den Sockenhaltern weggebrochen....

Freitag, 27. Februar 2009

manchmal bekloppt....

Manchmal erlebt man ziemlich "beklopptes", manchal ist man wohl selbst in selbigem Zustand.

Wer schon frühmorgens merkt, daß der Kreislauf sich anscheinend in geschätzen 20 m hinter einem selbst befindet, steigt auch noch aufs Radl, um den allmorgendlichen Weg zurück zu legen. Frische Luft kann nicht schaden und vielleicht wird es besser..... Mit Rückenwind ging auch alles prima, allerdings kam der Kreislauf auch erst später an. Also mal Kaffee und nicht so viel bewegt - nein, ich habe kein Beamtenmikado gespielt - aber irgendwie wurde das den ganzen Tag nicht so richtig. Kurz entschlossen noch ein bissl Überstunden abgebummelt und heim gefahren. Und irgendwann bin ich dann auf dem Sofa eingeschlafen.... Guten Morgen! Aber der Kollesch will immer noch nicht so richtig....

Mittwoch, 25. Februar 2009

Jaja, der Aschermittwoch

Und irgendwie hatte ich Recht. Begrüßte mich doch heute ein hochgezogenes Rollo am Haus beim Vorbeiradeln. Irgendwann war der Vermieter mit der Schreinerin da... Natürlich wurde das angefressene Band vom anderen Fenster nicht gewechselt. Auch das ist nicht überraschend. So isser nun mal. Das war ja schließlich auch noch gut! Ich bin gespannt, wie lange das noch gut ist. Und bei meinem Glück macht das wieder plopp und surr und knall, wenn ich frei habe. Vermutlich kurz vor Ostern.... Aber das macht ja nix. jedenfalls durften die Vögel heute Abend wieder umziehen und morgen dürfen sie wieder fliegen. Ich bin gespannt, ob sie überhaupt raus wollen nach 3 Tagen Haft.... Vielleicht werden sie auch rückfällig *fg

Dienstag, 24. Februar 2009

Meine armen Vögel

Den zweiten Tag waren sie nun schon eingesperrt und fristen ihr Dasein im Käfig in der Küche. An ihrem Stammplatz herrscht immer noch Dunkelheit. Aber morgen ist ja Aschermittwoch und da ist bekanntlich alles vorbei....
Vielleicht hat dann auch die Schreinerin mal wieder Zeit.

Jaja, vorbei.... *seufz.

Montag, 23. Februar 2009

Ein verrückter Tag

.. scheint das heute zu werden. Zuallererst mal hab ich einen freien Tag. Das ist natürlich sehr schön und ich wollte mir mal so einen gaaaanz ruhigen Tag machen. Genüßlich mit meiner Tochter, die Spätdienst hat, ein paar frisch geholte Brötchen verspeisen. So richtig schick mit frischem Kaffee und Frühstücksei genießen...
Aber wenn ich schon mal was wollte..... Dann wird da meist nie was draus. Jedenfalls begann ich mit meiner morgendlichen Runde, alle Rollos hochziehen, einen kleinen Schwatz mit meinen Vögeln halten, sie füttern und ihnen Freiflug gestatten. Leider blieb ich beim Rollo hochziehen stecken. Mit einem kleinen Plopp, einem Surren und einem anschließenden Knall beendete ich die Aktion. Leine gerissen, beide Enden verschwanden in den zugehörigen Vorratsbehältern und das Rollo knallte wieder auf das Fensterbrett zurück. Zappenduster! Und das zum Rosenmontag!!! Unpassender geht das hier wirklich nicht. Also erst mal Schatz angerufen, er solle mal Vermieter anrufen, der dann den Schreiner anruft, genauer gesagt: die Schreinerin, die dann irgendwann kommt... Rückruf: Vermieter kommt vorbei, erst mal guggn... Jo. Macht er immer so. Erst mal guggn und überlegen, ob er selbst reparieren kann. Wollte er dann glücklicherweise doch nicht....

Und nun harre ich wieder mal der Dinge, die da kommen... Ich bin ja gespannt wie lange es dauert. Bis dahin muss ich wohl meine Vögel aus der Dunkelkammer woanders hinstellen... Lach, das kann auch nicht jeder - seine Vögel woanders hinstellen.

Sonntag, 22. Februar 2009

Meine Güte...


... wenn ich gestern gewußt hätte, was das Geschuckel, Geschunkel, Bobbes wackeln und Gebücke für Muskelkater hervorruft.... Ich spüre heute Muskeln, von denen ich gestern offensichtlich nicht wußte, daß ich sie überhaupt habe.
Aus Verzweiflung und auch Sorgen-machen bin ich heut nach dem Frühstück aufs Fahrrad gestiegen und habe meine gestrige Begleiterin besucht. Wenn ich schon so jammere, wie muss es dann erst ihr gehen???? Sie ist doch locker mal fast 38 Jahre älter als ich. Außerdem mußte ich mich doch noch beschweren - hat sie mir doch den Becher Wein, den ich gestern von einem Wagen abgestaubt hatte, schneller leer gekübelt, als ich zuschauen konnte. Ich durfte mal kurz nippen und riechen....

Bei der Auswertung heute waren wir uns aber einig: Wenn alles gut geht, sind wir nächstes Jahr wieder dabei. Und die Naschereiabteilung ist für die nächsten Tage auch aufgefüllt - lecker Popkorn, Erdnussflips, Chips und Kamelle....

Samstag, 21. Februar 2009

Ich habe es irrsinnig genossen heute....


Heute ist ein Schicksalstag

.. ich habe mir einen Hut gekauft gestern. Und jetzt suche ich noch die Ikea-Schlange meiner Tochter zum Um-den-Hals-hängen. Und wenn ich hier nicht wieder erscheine, hat man mich wohl geteert, gefedert und anschließend zerfetzt. Einem Fassenachtsumzug hier in der Gegend unkostümiert in die Quere zu kommen, kommt einem Selbstmordversuch gleich...

Ich habe heute schon etliche entlaufene Sträflinge durch die Straßen rennen sehen....

Freitag, 20. Februar 2009

Schon wieder Schnee

ES REICHT!!!!!!!!
Ich will nimmer....

Mittwoch, 18. Februar 2009

Zickenterror

Ja, ein anderer Ausdruck fällt mir dazu nicht ein.

Obiges habe ich heute veranstaltet und irgendwie schwebe ich zwischen Bedauern, Belustigung und auch Frust. Das ist wie mit einem guten Eintopf: von Allem etwas und gut durchgeköchelt. Ursache war unser Fax-Kopierer-Drucker, der plötzlich 2 graue Streifen von oben bis unten auf seinen Arbeitspapieren mitbrachte. Für das gute Stück gibt es einen Wartungsvertrag, also kurzerhand bei der Service-Hotline angerufen. Wozu haben wir zwei Nummern, die eine für den Service, die andere für Papier, Farbe und den ganzen Kladderadatsch.
Die ersten Worte ließen mich innerlich schon die Augen rollern... Automat! Fragt mich doch das gute Stück, ob ich Papier oder Zubehör bestellen wolle oder einen Techniker sprechen will. - Boooh, wieso rufe ich die Servicehotline an? - "Bitte sagen Sie : Servicetechniker oder Zubehör!" Gut, hab ich brav gemacht. Hat er auch verstanden, es ging weiter im Text: "Bitte sagen Sie uns die Gerätenummer! Sagen Sie jeden Buchstaben und jede Ziffer einzeln." Gut, die hatte ich auch bei der Hand, vorsichtshalber vom Aufkleber mit der Servicehotlinetelefonnummer abgeschrieben. Also brav 3 Buchstaben und 10 Ziffern daher gebetet. Erwartungsvoll harrte ich der Dinge, die dann kommen sollten. Und es kam die Belehrung, daß die Unterredunge zu Schulungszwecken und blablablabla.... Ein leichter Fluch meinerseits: " ICH HASSE DAS!" Und dann hatte ich jemanden an der Strippe. Dialektmäßig hätte ich ihn bei unseren östlichen Nachbarn eingeordnet, manche Buchstaben zischten und klangen härter, als es bei uns üblich ist. "Wie kann ich Ihnen helfen? Wollen Sie Papier oder Zubehör bestellen oder haben Sie ein Problem mit der Technik? (Hallohoooo, wie oft noch - ein Servicetechniker) Wir hatten zuerst einmal ein sprachliches Problem. Anscheinend hatte ich bereits Mühe, mich richtig zu artikulieren. Jedenfalls wollte er von mir erst einmal die Gerätenummer. Gut, der Zettel lag noch da, irgendwie kamen bei ihm die Zahlen immer falsch an. Ich mein Problem dargelegt - die beiden schwarzen Balken. Und dann holt er zum Gegenschlag aus: "Haben Sie mal ein paar Minuten Zeit und darf ich Ihnen das Gerät erklären. Wenn Sie die Klappe hochmachen, sehen sie zwei Fenster, ein großes und ein kleines... "

Hallo, ich habe erst 5 Minuten bis dahin gebraucht??? Wie lange will er mich noch in der Leitung halten? Er könnte mir ja einen Servicetechniker schicken, damit hätte er gar kein Problem, aber ob ich nicht zuerst mal dies und das machen solle und nachsehen solle... Ich hätte ja bis der Techniker kommt, nur Ärger mit der Wartezeit und dem Nichtbenutzenkönnen.... So langsam blieb mir dann doch die Spucke weg und ich fing an, nach Luft zu pumpen, wie ein Maikäfer. Ja warum er mir denn keinen Servicetechniker schicken wolle.
Noch mal die selbe Leier, von wegen Ärgern und nicht nutzen können. Booh, da muss ich dann wohl doch ziemlich rumgezickt haben. Jedenfalls gab er auf. Wahrscheinlich hat der Klügere nachgegeben. Mein Kollesch meinte nur grinsend, so hat er mich auch noch nicht gekannt!

Tja, irgendwie stecken doch ein paar Dinge in mir....

Dienstag, 17. Februar 2009

Erinnerung

An jedem 15. Februar sind meine Gedanken in weiter Ferne.

Es gibt Menschen, die man niemals vergißt....

Danke.

Sonntag, 15. Februar 2009

Samstag, 14. Februar 2009

Gänzlich unbemerkt

Ein kleiner Nachmittagsspaziergang am Rhein, bei herrlichem Sonnenschein aber saukaltem Wind sollte uns heute ein ziemliches Lachen bescheren.
Wir mögen es, bei Niedrigwasser am Strandbad an den Kieselbänken entlang zu laufen. Tausende Muschelschalen, Steine, Sand und allerlei Strangut verlocken einfach zum Bummeln und Trödeln und erinnern uns immer an den Nordseeurlaub. Ein besonderer Stein, ein schöne Muschel verlanlassen zum Bücken und Untersuchen. Ab und zu findet sich ein Stock und irgendwann schafft Mensch es nicht mehr, den Stock NICHT zurück in den Rhein zu befördern. Das müssen magische Anziehungskräfte und uralte Reflexe sein. Allerdings staunten wir nicht schlecht, als plötzlich der Strand hinter uns knirschte und ein größerer, wuscheliger Hund angetrabt kam, der schnurstracks den Stock aus dem Wasser holte. Hatten wir uns doch völlig allein gefühlt in unserer Umgebung. Der Stock wurde dann schnellstens an uns vorbei zum Herrchen transportiert, der 30 m weiter oben auf dem normalen Weg lief. Wir müssen ziemlich verdutzt geschaut haben, auch er konnte das lachen nicht verbergen.

PS: Ich sollte wohl dazuschreiben, daß das "Stöckchen" die zarte Länge von etwa 1,5 m hatte... :)

Und gänzlich unbemerkt müssen sich vor ein paar Tagen die Schneeglöckchen in meinen Garten geschlichen haben. Keine Ahnung, wo die noch vor ein paar Tagen waren...

Donnerstag, 12. Februar 2009

Ich erwische mich dabei,

..daß ich mich immer mal in unser Besprechungszimmer schleiche. So gaaaanz unauffällig und mit irgendwas beschäftigt. Es macht mir auch nix aus, irgendetwas Sinnloses reinzubringen, hin- und her zu räumen und wieder zu gehen, um das Gebrachte etwa ein bis zwei Stunden später wieder unbedingt holen zu müssen.

Auf den ersten Blick liest es sich, als hätte ich nichts zu tun.

Aber es ist der Raum in unserem Büro, der auf der Südseite liegt. Und bei unserer halben Sonnenterasse, die unser Büro ist... Schööööööön, sich einfach durch das halbe Glasdach von der Sonne bescheinen zu lassen. Und durch die Scheiben fühlt sie sich schon richtig warm an..

Mittwoch, 11. Februar 2009

So langsam

.. möchte ich mal wieder etwas Anderes als den Winter. Schön auf einer Bank sitzen und die Sonne ins Gesicht scheinen lassen....

Haaach... das dauert wohl noch ein Weilchen. Und meine Frühblüher im Garten erscheinen diesmal auch nicht. Hoffentlich haben die nicht das Zeitliche gesegnet.

Wie fix die Tage vergehen...

.. ist manchmal wirklich schon verwunderlich. Flutsch und weg.

Die Kautsch habe ich einige Tage schmählich vernachlässigt und nun wird es Zeit, sie mal wieder abzustauben und sich schön bequem darauf nieder zu lassen. Aber sowas kommt eben von sowas: Wenn man sich woanders herum treibt, bleiben für die persönlicheren Dinge keine Zeit. Trotzdem ist das kein Grund, sich zu ärgern. Im Gegenteil - ich bereue es nicht *fg

Montag, 2. Februar 2009

Heute war wie ein kleiner Feiertag für mich

Wobei das Datum nicht so wirklich stimmt. Heute vor einem Jahr schwebte ich schon seit einigen Tagen wie im 37. Himmel. Vor einem reichlichen Jahr bekam ich eine Jobabsage, für die ich heute noch dankbar bin. Wobei es mich damals auch gereizt hätte, das Angebot anzunehmen. Aber das Bauchgefühl stimmte ganz und gar nicht. Von mir aus hätte ich nicht abgesagt, die Entscheidung wurde für mich getroffen. Aber so ging ich eigentlich nicht so sehr enttäuscht aus der Absage, sondern eher beschwingt und sagenhaft erleichtert.
Und mit diesem Schwung und dieser Erleichterung und einer Megaportion Glück bin ich wenige Tage danach in das nächste Angebot mehr oder weniger "geschliddert".

Mein Chef fragte mich heute, wer von uns beiden mehr Glück hatte, daß ich jetzt seit einem Jahr in der Firma bin. Ein kurzer Blickwechsel und die von beiden Seiten einvernehmliche und gemeinsame Aussage: "Beide!"

Meine Kautschlichkeiten...

.. sind ausschließlich hier auf meiner eigenen Kautsch entstanden.
Für die Inhalte eventuell verlinkter Kautschbesucher übernehme ich keine Verantwortung.