Sonntag, 14. November 2010
Information ist alles?
Da begibt man sich per Internet auf Zimmersuche in der alten Heimatstadt zwecks Übernachtung. Und findet eine schicke Seite, informativ und umfangreich. Eine Rubrik läuft unter: Übernachten in H. Supi, getrennt nach Pension, Hotel und Ferienwohnungen. Schick und schnell dem Weg der Pensionen verfolgt - Ähm??? Apotheken und Notdienste? Wie komme ich da jetzt hin? Oki, zurück, vielleicht hab ich mich verklickert. Erstmal Schuld bei mir selber suchen. Also Brille zurecht gerückt und nochmal ganz genau hingeschaut. Da, schon wieder Apotheken und Notdienste. Das erscheint mir nicht so ideal als Übernachtungsstätte! Also weiter über das Hauptmenü, da steht auch noch einmal Übernachten in H. Oha, diesmal hab ich die Pensionen erwischt. Supi, eine lange Liste. Und auf die Lage wird man mit einer Verlinkung auf eine Kullerkarte verwiesen. Sehr schön, brauch ich nicht unbedingt, ich sehe schon an der Postleitzahl, ob mir die Gegend liegt, oder nicht. Und in der Merseburger Straße möchte ich gleich gar nicht übernachten. Da fällt mir auf, wieso steht eigentlich weder eine Telefonnummer noch eine Mailadresse dabei? Boaaah, was ist das denn lästig - die muss ich mir wieder irgendwo annerschter zusammenkramen?!
Ich war jetzt wegen der Sucherei so sackig, dass ich dem Betreiber des Informationsdienstes eine Mail geschrieben habe... Auf die Antwort bin ich gespannt! Kenne ich doch die nette Art des Urgesteins zur Genüge.... Da schickt man doch auch Ortsfremde gleich mal in die falsche Gregend. Damit sie vor den Füßen wech sind.... Nur, dass ich so gar nicht ortsfremd bin. Das habe ich aber nicht verraten!
Donnerstag, 11. November 2010
Zahlen, Daten, Fakten
Nun steht es fest, der Abgabetermin war schneller….
Anscheinend hat alles Daumendrücken und Bangen geholfen. Jetzt ist Zeit, Ruhe und Muße für die andere Baustelle. Da harren wir also mal der Dinge, die da kommen.
Montag, 8. November 2010
Durchhalten ist die Parole
Wer ist schneller?
Der Freutag oder der Abgabetermin?
Ich bin gespannt, wer das Wettrennen gewinnt.
Sonntag, 7. November 2010
Lieblingsworte – es geht schon los
Transphosphatylidierungsreaktionsrate
Natriumdodecylsulfat-Polyacrylamid-Gelektrophorese
Faltungsintermediate
translationale Diffusion
Trypsininhibitor
MALDI-TOFTOF-Massenspektrometer
...
Wen wundert es, daß ich jetzt eigentlich ein Wochenende brauchen könnte? Bei der Art Lektüre sind Abnutzungserscheinungen vorprogrammiert. Fürs Bett war es jedenfalls nix. Aber jetzt bin ich erst mal damit durch und das Original hat sich wundersam bunt gefärbt. Rote, blaue und grüne Notizen und auch immer mal mit einem Bleistift drin rumgekritzelt. Auf jeden Fall toppt es meine Lesegeschwindigkeit in den negativen Bereich. Ich weiß nicht, ob ich für etwas über 80 Seiten schon einmal 20 Stunden gebraucht habe. Dabei war es echt nicht langweilig!!! Aber so ein paar Worte gibt es, die werde ich aus meinem Sprachgebrauch streichen. Definitiv! Das war eine tödliche Überdosis... Für die Worte natürlich! Ich bin nicht kleinzukriegen!
Was ich da gelesen habe? Eine zukünftige Diplomarbeit zwecks Korrektur... Aber das TOFTOF gefällt mir am Besten! Erinnert mich so an eine Kinderlok....
Und jetzt geh ich Tortellini mit Käsesoße kochen....
Mittwoch, 3. November 2010
Lieblingslektüre
Über Lieblingslektüre kann man sich streiten. Da sind die Geschmäcker so verschieden, wie die Menschen. Glücklicherweise.
Allerdings werde ich meine nächsten Abende mit der ausgiebigen und mehrfach wiederholten Lektüre eines Schriftstücks von etwa 100 Seiten Umfang verbringen. Zuerst Schreibfehler, Kommata, Wiederholungen. Später ist dann der Inhalt dran, soweit ich den nachvollziehen kann und zuletzt noch einmal Verknüpfungen und Logik. Ich hoffe, ich schaffe das bis zum Wochenende… Drückt mal die Daumen.
Vielleicht gebe ich dann auch eine Liste meiner Lieblingsworte heraus….
Dienstag, 2. November 2010
Splittermäßiges
Der Spontankauf eines Navi-Neukaufes scheitert an der Fülle des Angebotes und somit an der Überforderung der kaufwilligen Frau. Dass sich der Kontakt in heimischen Gefilden anfindet, kann man schließlich nicht ahnen.
Gespräche mit Hausmeistern über den neuen Wollladen um die Ecke ufern in seiner Begeisterung für selbstgestrickte Strümpfe aus. Nun weiß ich, dass er seine Nachbarin für sich stricken läßt. Leider ist sie auch schon in fortgeschrittenem Alter und er überlegt, ob sich selbst am Stricken versucht. Leider hat sich Mann dazu noch nicht öffentlich bekannt. Vielleicht hätte ich ihm den Sockenstrickkurs in besagtem Wollgeschäft empfehlen sollen. Da bekommt er vielleicht sogar noch eine Frau. Für umme sozusagen. Was aber auch ganz schön teuer werden kann.
Wieso man sich aber beim Paketöffnen in den Daumen schneidet und trotz eines nicht zu leugnenden Schmerz nicht aufhört, werde ich wohl auch nicht so ganz verstehen. Jedenfalls stört das Pflaster beim Stricken.
Hinweis: Ich bin NICHT die Strickdame des Hausmeisters....
Und jetzt ist auch noch meine fünfte Stricknadel weg....
Montag, 1. November 2010
Wieder zu Hause
Und es war schön. Auf der ganzen Linie. Auch auf den krummen Linien sozusagen.
Leider ist das Wochenende schon wieder herum und morgen geht der Alltag weiter. Die aus fremden Landen mitgebrachte “tote Oma” ist postwendend noch heute Abend in die Pfanne gehauen und mit Kartoffelbrei und Höchstgenüssen verspeist worden. Und nun versuche ich irgendwie noch ein oder zwei Stündchen Ruhe in mich hineinzubekommen.
In meinem liebsten Zoo war ich auch und hab diese Aussicht genossen…
Leider ein wenig ganz schön diesig Aber ich weiß ja, wie das sonst aussehen muss!
Aber es war einfach alles zu kurz! Gerade angekommen und schon wieder auf dem Sprung.
Freitag, 29. Oktober 2010
Gefährliches Leben
- allerdings nicht in der lebensgefährlichen Variante an und für sich, wie man erwarten sollte, sondern eher eine Jefährdung meines Bordjuchees und meines Freizeitbüdschees. Da hat doch in unmittelbarer Jreifweite meines täglichen Lebens so ein Handfummeljeschäft jeöffnet. Mit wunderschönster Wolle und allem meechlichen Zubehör. Und jeden Tach führt mich mein Weech drann vorbei. Zweimal war ich ooch schon drinne. Natürlich kam da der Arm aus’m Laden raus. Heute kam ich dran vorbei, als gerade MIttagspause war. Da hab ich doch mal so in Ruhe durchs Schaufensterchen geschbannt. Boooh, jetzt haben die auch noch Stoff!!! Und sooo süß!!! Und eine gefilzte Umhängetasche hing da….
Das ist voll gemein!
Achja, das Rechtschreibprogramm hat heute so eine linke Art an sich. Also bitte ignorieren. Ich muss schon mal in eener Dour quasseln ieben.
Donnerstag, 28. Oktober 2010
Leise zieht durch mein Gemüt…
…liebliches Geläute….
Nee, nicht Frühling, nicht Weihnachten. Eher ziemlich gemischte Gefühle. Am Wochenende geht es wieder einmal in eine meine frühere Welt. Seit fast einem Jahr wieder. Ich bin gespannt, was sich verändert hat und ob ich mich wieder so merkwürdig fühle, wie das letzte Mal. - Meine Freundin stellte damals fest, ich hätte einen Kulturschock! -
Die Zeit ist wie immer knapp bemessen und ich kann nicht alle Menschen sehen, die ich gerne treffen würde. Aber da ist diesmal noch mehr. Vielleicht, weil ich heute die Angst meiner Ma gespürt und in ihrem Gesicht gesehen habe. Weil ich fahre und weil so viel Unfälle passieren…. Dabei weiß ich heute schon, dass ich demnächst noch einmal die gleiche Strecke zurück legen werde.
Ich glaub, ich trink mal lieber noch ein Wein’sche heut….
Mittwoch, 27. Oktober 2010
Ladenhüterin die Zweite
Wenn das die nächsten Tage so weiter geht, dann bin ich nächsten Donnerstag reif für die Insel. Dabei geht der eigentliche Wahnsinn für mich dann erst los.
Dafür habe ich mir heute die Brille putzen lassen. In der vorgezogenen Mittagspause. Ich wollte nur zum Bäcker und mir ein Brötchen kaufen. Schön mit Körnern. Schick zum Krümeln im Salat halt. In Eile und auf dem Sprung, weil mein liebster Paketausträger noch kommen wollte und ich allein im Büro… *prust* . - Also rein in den Markt mit mir und direkt an der Tür abgefangen lassen mit einem netten Satz: Wollen Sie sich nicht mal die Brille putzen lassen? Ja aber sicher doch, gerne. Hier ist meine Brille, ich gehe inzwischen zum Bäcker, ich hab’s eilig. Das hatte der gute Brillenputzer wohl nicht erwartet. Er hatte meine Brille schneller in der Hand, als er schauen konnte und ich stand beim Bäcker. Naja, ein bissl mühselig war das schon, so ganz ohne Brille beim Bäcker. Dafür hab ich die wundervollen gefüllten Streuselschnecken mit Pudding nicht gesehen und bin tatsächlich nur mit meinem Körnerbrötchen abgezogen. Allerdings musste ich danach fragen, ob es auch die Sesamvariante gibt – ohne Brille ist das eben nix mit’m Guggn. Zurück zu meinem Brillenputzer versuchte er mir ein Gespräch über das Reinigungsmittel aufzudrücken. Plötzlich saß meine Brille wieder auf meiner Nase und ich habe mich artig für das Putzen bedankt. Aber ich bin in Eile und kauf nix in Eile…. Und wech war ich. Wie ein Kondensstreifen am Frankfurter Himmel. Muss ich nun ein schlechtes Gewissen haben? Oder wechsele ich morgen doch lieber zum anderen Bäcker mit den Hanfbrötchen?
Abgesehen davon - das Putzmittel hatte seine Chance. Ich habe eben mal drauf geschaut – irgendein Ferkelchen hat schon wieder seine Fingerabdrücke drauf gelassen. Hatte er nicht was erzählt von nur einmal in der Woche putzen müssen???? Naja, vielleicht hatte ich mich in der Eile verhört.
Dienstag, 26. Oktober 2010
Ladenhüterin
Der Titel ist seit heute wieder Programm.
Und weil es so schön ist, wirkliches “Hartkohr-Programm, kaum dass die Herren des Hauses zur Türe raus sind. Inklusive Hartschalenköfferchen auf Rollen. Exklusiv und neu. Die Köfferchen. Nicht die Herren –aber exklusiv sind die auch. Nach zwei Stunden dann doch schon der erste Anruf: ‘Gib mir mal die Nummer von Müller-Meier-Schulze-Lehmann.’ Erfahrungsgemäß hatte ich schon 90 Minuten vorher mit einem Anruf gerechnet. Im Extremfall gab es mal einen Anruf, da stand er noch unten vor der Tür… Nun ja, jetzt sind sie alle für 8 Tage ausgeflogen und ich gebe mal wieder den Büro-Ladenhüter ab. Und eigentlich war ich der Meinung, daß ich heute noch Ruhe haben müßte…. Beginnt der Kundenkontakt-Marathon doch erst morgen. Aber auf die Bestandskunden ist immer Verlaß! Die denken an mich, wenn keiner weiter im Büro ist und die kniffligen Sachen verbocken kann. Die muss ich dann ganz alleine verbocken. Und komischerweise gehen die komplizierten Sachen immer kaputt, wenn nur die Ahnungsloseste vom ganzen Büro greifbar ist. Und Lieblingskollesch und Nothelfer von der Engelbrigade läßt sein Handy in der Jackentasche. Und die Jacke bleibt natürlich im Auto. Wo auch sonst… Alles nur, um mich zu ärgern. Aber da weiß ich mir zu helfen – ich ruf den nächsten Kolleschn an und lass sein Handy bei allen Ansprechpartnern herumgehen, die ich gerade brauche… Da ruft auch die Frage, ob ich jetzt endlich alle durch hätte, nur noch ein Kichern auf allen Seiten hervor.
- Da fällt mir ein Satz meines Papas ein: “Dumm kann man sein, wie man will – man muss sich nur zu helfen wissen.!” – aber ich bin gespannt auf die nächsten Tage. Langweilig wird es bestimmt nicht. Auch nicht als Ladenhüter.
Montag, 18. Oktober 2010
Bestricktes für Bine`s Monatspic - Oktober
Jou, irgendwie ist es ja nun rum…
Und ich hab’s der Bine versprochen zu zeigen, woran ich so stricke. Und der Oktober ist so kurz vor Ultimo… Was passt also besser in das Monatspic als eben dieses Strickwerk? Habe ich doch etliche Oktoberstunden mit Nadelgeklapper und fallenden Stricknadeln verbracht. Und es sind sicherlich nicht die letzten Stunden gewesen.
Samstag, 16. Oktober 2010
Kuddelmuddel
Unterhalte dich mit einem Sachsen über:
Bowlen
Bohlen (die aus Holz und auch noch der andere... )
Polen
Bowle
Und man hat das wunderschönste Kuddelmuddel und Heiterkeitsausbrüche, die mit einem Zirbenlikörchen begossen werden müssen.
Fazit: Absolut empfehlenswert!
Achso, das ist noch der alte Bezeeh mit einem Test... So fix bin ich net. Auch zukünftige Omis sind keine Schnellzüge. Also bis später....
Kurze Abmeldung und Umbau....
Nur ein neuer Bezeeeeeh, der erst einmal das Aufmerksamkeitsheisch-Syndrom hat. Und bemuttert werden will.... So lange bin ich nicht da. Aber weg bin ich auch nicht.
"Alles wird gut!"
Donnerstag, 14. Oktober 2010
*Kreisch* - Behördenpost
Ich bin noch ganz platt vor Überraschung. Und so ein paar Eurönchen kommen auch gerade passend. Vor allem, da es mir endlich vor wenigen Wochen gelungen ist, bei einem anderen Behördchen meine Schulden loszuwerden. *Prust*, das war auch so ein Akt von Altlastenbewältigung....
Mittwoch, 13. Oktober 2010
Ein Märchen aus uralten Zeiten?
Diese Mitteilung hat mich unterschwellig schon den ganzen Tag beschäftigt. Will ich umziehen? Will ich ihn löschen, weil ich ihn sowieso nicht mehr nutze? Was mache ich mit den Einträgen? Sollen diese so sang- und klanglos im Nirvana verschwinden? Viele Blognutzer schließen und eröffnen neue Seiten. Die Gründe sind sicherlich sehr vielfältig. Auch ich habe schon einen geschlossen und die Beiträge sind irgendwo auf meinem Rechner. Weil ich mich nicht trennen konnte von dem, was ich da geschrieben habe. Weil es so oft Momentaufnahmen aus meinem Leben sind. Bruchstücke, die zu mir gehören. Auch wenn ich mich heute manchmal erschrecke, wenn ich diese Gedankensplitter lese....
Ich glaube, ich werde eine andere Form für diesen Blog finden. Der alte Blog hat mich durch eine ungewisse Zeit begleitet und mir manchmal geholfen, das Licht wieder zu finden. Eine Art Zeitreise zu mir selbst. Und die geht schließlich nicht ins Nirvana!
Ja, eine andere Form ist gut!
Sonntag, 10. Oktober 2010
Echt überzogen...
Samstag, 9. Oktober 2010
Manchmal ist es echt zum Kopfschütteln.
Freitag, 8. Oktober 2010
Zwei links, zwei rechts, zwei fallen lassen....
Nur, daß ich weder Penelope bin, noch einen Tepp'sch webe.
Aber die verflixten Socken sind immer noch zu groß! Also werde ich jetzt alle Maschen wieder elegant von den Nadeln gleiten lassen...
Und kann mir mal jemand erklären, wieso immer 10 m Wolle fehlen, um ein Strickstück zu beenden? Booooh eh!!
Meine Kautschlichkeiten...
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