Montag, 20. April 2015

"Du mußt alles ignorieren, was du weißt!"

Den Satz lasse ich unter dem Oberbegriff: "Lebensberatung" laufen.


Nachdem ich am Samstag Schuhe kaufen wollte und wundervoll Schiffbruch damit erlitten habe, habe ich mir heute bei der Kaffeepause Rat bei den anderen Kollegen eingeholt.


Und neben viel Gelächter wegen meiner Erlebnisse vom Wochenende erntete ich auch den obigen Satz. Auf Gefallen und Bequemlichkeit schauen und alles andere ignorieren. Mental war ich am Samstag nach dem dritten Schuhladen auch schon darauf gekommen, dass ich da was ignorieren müsse. Jetzt muss ich es nur noch umsetzen. Üben, üben, üben...  


Ohmmmmmmmmmmmmmmmm!

Freitag, 17. April 2015

Frauentraum?

Ich bin nicht so sicher, ob ich heute gerne zur Arbeit fahre.


40 Kilogramm Schuhe sind angekündigt....


Kilogramm.... 


...


Fast unglaublich!




... Kilogramm ... 




Und hinterher sind alle kaputt. Die Schuhe. Und ich wahrscheinlich auch.

Freitag, 27. Februar 2015

"Ihr wißt schon, was ihr tut?"

- sprach der Kollege als er auf die Nachmittagskäffchen schlürfende Gesellschaft traf, während  Rauchschwaden aus der Brennkammer durch die Gänge zogen.


Das entflammte Material war da aber schon längst gelöscht. Glücklicherweise haben wir nur auf den Fluchtwegen und nicht in den anderen Räumlichkeiten Feuermelder...

Mittwoch, 25. Februar 2015

Ein sagenhafter Anfall...

.. von Schreibfaulheit hat hier eingeschlagen.


Nunja.


Aber gut geht es mir :-)

Samstag, 3. Januar 2015

Das neue Jahr

.. hat irgendwie seltsam begonnen. Irgendwas ist ja immer!


Wenige Minuten nach Beginn des neuen Jahres wird man fast vom Himmel hoch herkommenden Holzstab erschlagen. Das war wahrscheinlich die Rache, dass man keinen einzige Rakete hat steigen lassen. Noch nicht mal einen Böller haben wir los gelassen. (Ich erinnere mich noch gut an das dumpfe " FUMPP" und den anschließenden Geruchs eines vergangenen Jahres und die Hörbeschwerden eines anderen Neujahres.)


Und heute mußte mir der Bankautomat erst sagen, dass meine Karte am 31.12.2014 abgelaufen ist. Na bestens, und mir ist ums Verr....  nicht eingefallen, ob die irgendwann gekommen war. Also kurz mal Panik geschoben und vor dem inneren Auge zog das Horrordrama vom letzten Jahr durch. Das dann kurzerhand zur Kündigung des Kontos führte.... 


Und dann komme ich nach Hause und habe Post vom Arbeitgeber. Aufatmen - nur Infopost. Müssen die einem so einen Schock einjagen?


Die Karte hat sich übrigens ziemlich fix angefunden. Ich sollte wohl doch mal die unerledigte Post wegräumen. Hmfffff.... Dafür hat der Stift beim Unterschreiben gesponnen und jetzt sieht das aus wie Hahnentrittmuster und nicht wie meine Unterschrift. Das bekomme ich NIE wieder so hin!


Ich glaube ich brauche Urlaub....


Achja - ich wünsche allen ein schönes Jahr 2015!!!!!



Dienstag, 16. Dezember 2014

Enttäuschung

IMMER sind sie im Dezember weggefahren.


Leider ist wohl dieses Jahr nicht immer....


Schade eigentlich. Für uns.

Sonntag, 2. November 2014

Es gibt sie doch!

Nein, keine Aliens. Aber kleine, leuchtend blaue Flugobjekte.


Ich wußte, dass sie hier in der Region auch leben und wünsche mir seit Jahren, einmal einen zu sehen. Einen zu fotografieren wäre wohl ziemlich vermessen. Wie ein Edelstein flog er kurz vor mir über den Fahrradweg. Und wenn ich nicht gewußt hätte, wie sie im Flug aussehen, hätte ich wohl auf einen kleinen Papageien getippt oder mir an die Stirn und an Halluzinationen geglaubt.


Ein Eisvogel.... Ich finde sie wunderschön!

Samstag, 25. Oktober 2014

Erwischt!

Sie hatten mich gewarnt: - Das Einkaufsverhalten ändert sich!


Das war vor knapp drei Wochen.


Heute ist mir bewußt geworden, dass sie Recht hatten.


Wie kann man sonst auch auf die Idee kommen, Schuhe hinsichtlich ihrer Materialzusammensetzung im Geschäft überprüfen zu wollen? Es ist eben nicht alles Gold, was da glänzt. Oder passender: Es ist nicht alles Leder, was so aussieht wie Leder. Im Zweifelsfall hilft da nur eine Schere und das Feuerzeug. Zum Glück bin ich Nichtraucher und habe keines dabei!


Nein, ich habe nicht im Laden gezündelt sondern die Schuhe wieder ins Regal geräumt....

Sonntag, 12. Oktober 2014

Man begnet sich im Leben immer zwei Mal...

Ich hatte diese tiefschürfende Erkenntnis gleich mehrmals diese Woche:


1. die klassische Begegnung: ein Mensch
2. "L(i)MS" - was habe ich das vor Jahren gehaßt.... seit letzter Woche gehört es für mich überraschenderweise zum täglichen Brot und ich bin dafür verantwortlich.
3. Die Frage: "Hast du einen Kulturschock?"
4. Stressfaktoren, die sich gleichen wie ein Zuchtapfel dem anderen.
5. Effizienzgestaltung im laufenden Betrieb
6. Man kann planen wie man will - die Geschäftsleitung hat sowieso immer eigene Pläne.
7. "Das geht seinen sozialistischen Gang!"
8. Grundlegende Probleme (zu wenig Personal, zu wenig Zeit) sind überall dieselben.


Aber ich habe letzte Woche keine Sekunde daran gezweifelt, ob es richtig war, den Job zu wechseln. Alles, was ich bei irgendwem in der Vergangenheit und im kürzlich aufgegebenen Job gelernt habe, scheint plötzlich in den neuen Job zu münden. Es fühlt sich auch ziemlich seltsam an, eine Signatur mit Titel im Mailverkehr zu haben. Es sind so viele Dinge, die sich ungewohnt anfühlen. Und doch irgendwie richtig. Wie ein Kreis, der sich schließen möchte....


Mittwoch, 1. Oktober 2014

Sätze des Tages:

"Wollen wir uns einfach duzen? - Ich bin der Heinrich. Wir nennen uns hier alle beim Vornamen." (Ich hatte die Klinke fast noch in der Hand und außer "Guten Morgen" noch nichts gesagt.)


"Ach, da bist du ja, herzlich willkommen. Und: ich bin der J.!" (*Hüstel - das war der Vorgesetzte.)


"Leider ist dein PC noch nicht gekommen. aber eine Mailadresse hast du schon, die habe ich gesehen. Das Telefon funktioniert dafür aber auch noch nicht. In der einen Filiale hat ein leitender Angestellter 8 Wochen auf seinen PC gewartet. Im Notfall geben wir dir nächste Woche einen anderen. "


Halb zehn in D: "Kaffee!!!"


"Kommst du mit in die Kantine? Halb zwölf wird hier gemeinsam gegessen." (Die Essenskarte habe ich als erstes heute morgen erhalten, gleich danach die Karte für das Zeit - Management. Ja, ich gehe jetzt Überstunden-geregelt durch den Arbeitstag und mit 20 Personen in die Kantine.)


"Wie war das Passwort für den Supervisor?" - Das kam per SMS als Zwischengruß aus dem gestrigen Leben und sorgte für einen gehörigen Lach- und Grinsanfall. - Nach 9 Wochen war der heute Tag wohl doch überraschend. *fg*


Ich kam mir vor: aufgesaugt, in die Gruppe integriert und mitgeschleppt. Ein gutes Gefühl für den ersten Tag!!!

Dienstag, 30. September 2014

"Ich muss meine Schecke packen!"

Nö, kein Pferd. Keine Ziege und gleich gar keine Kuh. Nix Lebendiges.


Mir fällt der Satz nur immer ein, wenn ich etwas vorhabe, das einige Vorbereitung benötigt.


Morgen ist der erste Oktobertag.


Nervös bin ich auch.


Und ich freue mich!


Also gehe ich jetzt meine Schecke packen...



Mittwoch, 24. September 2014

Krass...

Ich bin immer wieder überrascht von meinem neuen Brötchengeber. Was der so alles vorab abklärt! Dabei habe ich noch eine Woche Zeit bis zum Start...


Jedenfalls kann ich jetzt meinen lieben Daheimzubleibenden erklären, wie ich durch welche neuen und alten Medien zu erreichen bin.


So langsam macht sich doch ein bissl Fracksausen bemerkbar. Nur gut, dass ich normalerweise Jeans trage....

Samstag, 20. September 2014

Gartenschläfer im Gummibaumblumentopf...

   

 So, da isser: der kleine Penner vom Donnerstag. 
Er wollte wirklich schlafen und hat Weckversuche ziemlich ignoriert. Die Mitarbeiterin hätte ihn fast geduscht - beim Blumengießen....

Donnerstag, 18. September 2014

Ein schöner Tag...

Dieser, mein letzter Tag im Absurditätenbungalow.


Gestartet mit einem traumhaften Sonnenaufgang und einem pinkfarbenem Himmel.


Ein kurzer gemeinsamer Kaffeeklatsch mit Kuchen.


Eine liebe Abschiedsmail vom Kollegen Schweden.


Ein sonnengelb leuchtender Blumenstrauß von den Kollegen.


Eine kreischende Mitarbeiterin.


Ein im Gummibaum-Blumentopf zusammengeringelter Gartenschläfer, der sich dort anscheinend in den Winterschlaf schicken wollte. (Wenn ich die Fotos vom Kolleschn bekomme, gibt es hier eins...)


Letzte Abschluss- und Aufräumarbeiten.


Abwesenheitsnotiz im Mailaccount.


Letzte Übergabeworte.


Alles geht ruhig und gelassen.


Schlüsselabgabe.


Letzte Unterschriften.


2 Flaschen Secco von der Geschäftsleitung.


Allerletzte Umarmungen und noch einmal Danke.


Ich habe alles erledigt, was nötig war.


Ein schöner Tag!


Und morgen gibt es meinen inoffiziellen Abschied. Zu Hause bei Zwiebelkuchen und Federweißen. Und 2 Flaschen Secco!



Sonntag, 14. September 2014

Jetzt geht es los!

Zum allerersten Mal geträumt.... vom neuen Job. Und den neuen Kollegen und den anderen Neuanstellungen. (Ich weiß überhaupt nicht, ob und wer da noch neu sein wird.)


Geht's noch?


Ich würde es ja verstehen, wenn mich der Noch-Job bis in die Träume verfolgt, aber den scheine ich tagsüber einfach loszulassen. Jeden Tag werde ich entspannter und mache auch nur noch das, was ich für wichtig für meine Nachfolgerin empfinde.


Leid tut mir meine Azubine, die kurz vor Ausbildungsende meinen Krempel und einen Teil der Verantwortung übernehmen muss. Ich weiß, dass sie das kann. Aber ich weiß auch, dass jetzt zwei Cheffes ungebremst über sie hinweg entscheiden und ihr alles Lästige und Unnötige übertragen werden. Vor allem die unsinnigen Änderungen, die im Januar schon einmal gewollt waren und gegen die wir uns gemeinsam bisher erfolgreich gestemmt hatten. Es wird schwieriger für sie....


Aber ich bin auch irgendwie froh, dass sich die "Übergangszeit" für mich ziemlich ruhig gestaltet. Ich kann langsam los lassen und das Neue kommt geruhsam immer mehr in mein Bewußtsein. Jetzt sind es nur noch reichlich 2 Wochen bis zum Tag "Neuanfang".


Was bin ich gespannt....

Dienstag, 9. September 2014

Unglaubliche Frechheit!

Da stehe ich doch heute morgen am Schreibtisch meines Kolleschn und unterhalte mich mit ihm in aller Seelenruhe spreche mit ihm Angebote ab, da sehe ich doch im Augenwinkel was kleines Braunes die Strippe vom Telefon entlang turnen und auf die zwischen uns befindliche Tischplatte klettern. Da stromert doch so eine kleine Maus völlig unbeeindruckt von unserer nächsten Nähe über die Tischplatte und inspiziert, ob man was Fressbares finden könnte. Völlig gelassen und von unserer Anwesenheit unbeeindruckt. Wir können uns das Lachen wegen dieser Frechheit echt nicht verkneifen. Schaut die uns mit ihren frechen Knopfaugen auch noch nach dem Motto an: Her mit der Schokolade!


Aber die steckt in der Falle....


Ein anderer Kollege wollte schon de Kammerjäger bestellen - boooh, da bin ich echt dagegen.

Donnerstag, 4. September 2014

Der Rattenfänger von Hameln

Es ist schon etwas seltsam. Ich bin noch fleißig in meinem Büro und bekomme meine letzten Tage dort herum. Das Zugehörigkeitsgefühl kommt mir gelegentlich schon abhanden und in manche Besprechungen werde ich nicht mehr einbezogen. Dafür bin ich geistig aber auch nicht immer anwesend und vollknallen mit Aufgaben lasse ich mich auch nicht mehr. Was ich nicht schaffe, bleibt eben liegen. Ich habe das Gefühl, ich nehme innerlich regelrecht Abschied. Aber Randnotizen dringen fast immer zu mir durch.


Heute konnte ich mir ein schmunzeln nicht verkneifen. Gab es doch eine Besprechung, bei der die aktuellen Probleme auf den Tisch kamen. Und wie man das zukünftig gemeinsam lösen will...  Was habe ich mir den Mund förmlich fusselig geredet, was gab es für Diskussionen deswegen im Januar. Da ist aber alles verpufft und ich wurde fast zur Meckerziege deklariert *fg* - Und Cheffe schwört nun seine Restgemeinschaft auf sich ein. Nach altbekannter Manier. Wieso ich da auf den Rattenfänger von Hameln komme, weiß ich nicht so genau. Wahrscheinlich hängt das damit zusammen, dass ich mich auch als Mäusefänger und Gartenschläferfänger betätige. Diese lieben Tierchen bevölkern das Büro tatkräftig, fetzen die Dämmung aus der Hallendecke und haben letzte Woche den liegengebliebenen Frühstücksbeutel des Seniors inklusive belegte Schnittchen zerschrotet. Aber sowas von! Handgroße Löcher waren durch den Stoffbeutel gefressen und die Alufolie lag in wunderbar kleinen, unregelmäßigen Kügelchen unter dem Tisch. Zwischendrin natürlich auch die gemeinen Verdauungskügelchen Aber niedlich sind die Dingerchen, auch wenn sie erst mal panisch in ihrer Lebendfalle hin und her düsen, wenn man sich am Morgen nähert. Aber mit Schoki fängt man schließlich auch die frechsten Gartenschläfer. Am besten geht die Zartbitter mit 70% Kakao von der Schweizer Firma. Gekauft vom Chef für den Eigenbedarf.


Was ich mit den Mäusen und Gartenschläfern mache? Die werden ungefähr 100 m weiter im Gebüsch in die Freiheit entlassen. Immerhin sollen sie die Chance haben, heim zu finden *fg*

Montag, 18. August 2014

Üben, Üben, Üben...

"Bärbellinda, ich suche die Unterlagen zu dem einen Kunden, ich brauche unbedingt die Gerätenummer. Weißt du, wo die sein könnten? Das ist ein Vorgang, der schon ziemlich lange zurück liegt."


"Hm, die könnten da an der Stelle sein, schau mal nach, vielleicht findest du sie." Das war der Tipp mit dem höchsten Wahrscheinlichkeitstreffer und dem geringsten Aufwand für mich. Aber dort war es nicht.


"Hast du die vielleicht im Projektordnerschrank oder liegt das bei dir noch auf dem Tisch? Ich habe sonst schon überall gesucht."


"Nee, ich hab das in den letzten Wochen nicht gesehen." (Geht's noch? Was soll ich mit deinem Krempel?)


Hektisches und flüchtiges Weitersuchen in verschiedenen Ordnern brachte die gewünschte Information auch nicht zu Tage.


Ich habe sie weiter suchen lassen. Normal hätte ich mich der Suche sofort angeschlossen und alle möglichen kreativen Lösungen gefunden. Und tief im Innersten keimte bei mir der Gedanke:


 *Suche deinen Schei....benhonig doch alleine!*


Nee, ich habe mich der Suche nicht angeschlossen. Obwohl ich meist weiß, wo ich was finde. Auch Informationen, für die ich nicht verantwortlich bin. Fünf Minuten vor Feierabend suche ich ab sofort nichts mehr! Ich bin nicht mehr das wandelnde Informationszentrum für andere unordentliche oder vergessliche Mitarbeiter, für die es leichter ist, bei mir nachzufragen anstatt den eigenen Kopf zu benutzen. Ich reibe mich nicht mehr für den Krempel anderer auf! Und ich bin nicht die Außenstelle eurer Gehirne! Es reicht! Ihr werdet zukünftig ohne mich auskommen, also übt schon mal!


Und ich übe, mich an meine Vorsätze zu halten.


Anmerkung: Das mußte ich heute mal los werden. Und ich schäme mich fast dafür, das ich zutiefst Genugtuung wegen der Situation empfinde. Und ein Stück Gehässigkeit ist sicherlich auch dabei. Das darf ich mir auch mal gönnen. Und ein breites innerliches Grinsen.....


Und dann ist mir noch eingefallen, wo das Ding sein könnte. Da, wo es hingehört: Im Ordner mit den abgeschlossenen Aufträgen.... 

Mittwoch, 13. August 2014

Papier, Papier, Papier...

...macht glücklich.


Definitiv!


Wahrhaftig!


In echt!


Ein ganze fette Mappe voller Papier zum ausfüllen, unterschreiben und wieder wegschicken. Mindestens 50 Blätter Papier. Und noch jede Menge Papier zum lesen und belehren lassen. Sogar eine CD ist dabei.


Alles nur für mich!


Die paar Rennereien zum Nachweise besorgen! Was macht das schon?  Mach ich in dem Fall doch gerne.


Definitiv!


Wahrhaftig!


Wer jetzt denkt, ich hab sie nicht mehr alle, hat vielleicht Recht.


Ich bin einfach aus dem Häuschen, weil ich mich so freue.


Papier, Papier, Papier....

Sonntag, 3. August 2014

Der Absurdidätenbungalow wird geschlossen!

Oder: Rückblick Juli 2014


Was lange gärt, wird gut. So oder ganz ähnlich...  Mir scheint aber, da stimmt etwas nicht ganz. Ich habe lange gegoren, war zwischenzeitlich ziemlich stinkig, habe dann doch langfristig ordentlich gedüngt und die neuen Blümelein stehen am Weg und leuchten.


Und manchmal ist man einfach zur rechten Zeit am rechten Ort und macht auch noch das Richtige.


Jedenfalls hat der Juli alles durcheinander gewirbelt. Ein Urlaub, der eigentlich keiner war und aus dem ich nicht erholt kam, wie noch nie zuvor. Ein Nerven-, Habenwollen-, Bibber- und Bekommen-Krieg innerhalb von 4 Wochen. Verrückte Geschichten inklusive ein Vom-Stuhl-Fallen-Hilfe-ich-habe-Panik-Ereignis. Dazu ein kleiner, neuer Erdenbürger in der Familie. Erinnerungen, besuchen alter Plätze und neue Zukunftspläne schmieden. Alles auf einmal, verpackt in den Juli 2014.


Und wenn man dann erfährt, dass man vom neuen Brötchengeber der Belegschaft auf dem Sommerfest vorgestellt wurde und er bei der Ansprache fest stellt, dass er vergessen hat, mich einzuladen... dann kollert nur ein unbändiges Freuen und Lachen aus mir hervor. Denn ich gehöre erst in zwei Monaten offiziell dazu. Da fließt noch eine ganze Menge Wasser meine beiden Lieblingsflüsse hinunter.


Bis dahin nehme ich (einen hoffentlich ruhigen) Abschied von meinem Absurditätenbungalow. Die Zeit dort war schön und wichtig für mich, aber alles im Leben hat seine Zeit..... Man muss nur den Zeitpunkt erkennen, wenn sie vorbei ist. Und das ist mitunter ganz schön schwer.

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